Folge 4 – Teil 1: Gründen, Geld und Eigenverantwortung – Wie Frauen finanzielle Unabhängigkeit aufbauen

Shownotes

Was braucht es, um sich als Frau ein selbstbestimmtes und finanziell unabhängiges Leben aufzubauen?

In dieser Folge spricht Dr.in Sarvenas Enayati mit der Unternehmerin Eva Waldenberger, MSc. über ihren Weg in die Selbstständigkeit, den bewussten Umgang mit Geld sowie die Bedeutung von Eigenverantwortung, Offenheit und lebensbegleitendem Lernen. Eva erzählt, warum sie schon früh gegründet hat, wie ihre Familie sie geprägt hat und weshalb finanzielle Bildung, unternehmerisches Denken und der Mut, ins Tun zu kommen, entscheidend für ein unabhängiges Leben sind. Dabei reflektiert sie auch, wie sehr der Umgang mit Geld und Vorsorge in ihrer Familie sie bis ins Erwachsenenalter geprägt hat.

Gemeinsam beleuchten sie, warum es so wichtig ist, früh über Geld zu sprechen, finanzielle Entscheidungen bewusst zu treffen und sich dort Unterstützung zu holen, wo Expertise langfristig den Unterschied macht. Es geht um Unternehmertum, Vorsorge, Investments und darum, warum finanzielle Selbstbestimmung viel mit Haltung zu tun hat.

Im Gespräch geht es um:

  • Warum finanzielle Unabhängigkeit oft mit kleinen konsistenten Entscheidungen beginnt
  • Weshalb ein offener und achtsamer Umgang mit Geld schon in der Familie viel bewirken kann
  • Wie wichtig frühe finanzielle Bildung und Eigenverantwortung sind
  • Warum Gründen nicht nur Mut, sondern auch ein Sicherheitsnetz und Klarheit braucht
  • Weshalb es sich auszahlt, in Expertise zu investieren, statt alles selbst machen zu wollen
  • Wie sich Evas Blick auf Geld durch ihre Selbstständigkeit verändert hat
  • Warum Vorsorge auch für junge Frauen früh ein Thema sein sollte
  • Weshalb Transparenz und finanzielle Selbstbestimmung eng zusammenhängen

Weiterführende Links und Informationen:


Willkommen zum Podcast: Wirklich reich - wir sprechen über mehr als nur Geld. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die dargebotenen Inhalte die persönliche Marktmeinung der Redaktion bzw. der Gäste zum Zeitpunkt der Aufnahme widerspiegeln, und diese können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die Bank übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen.

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Wir übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die Sie basierend auf diesem Podcast treffen. Dieser Podcast kann eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse des Hörers zugeschnittene Beratung durch einen qualifizierten Vermögensberater nicht ersetzten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!


Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen beim Podcast Wirklichreich, wir reden über mehr als nur Geld.

00:00:06: Mein Name ist Samina Senayati und es ist meine ganz besondere Freude heute mit Eva Waldenberger Züchgrich.

00:00:13: Herzlich Willkommen im Podcaststudium der Partnerbankakademie!

00:00:18: Dankeschön für die Einladung!

00:00:20: Laut Statistik der Österreichischen Wirtschaftskammer sind zwei Komma eins Millionen Frauen zwischen fünfzehn- und sechzig Jahren in Österreich erwerbstätig.

00:00:32: Hundertfünfzigtausend davon sind Unternehmerinnen, die sozusagen die Wirtschaft hiermit gestalten und bei den Neugründungen von Unternehmern liegt der Anteil mittlerweile bei rund sechsundvierzig Prozent.

00:00:47: Das heißt dass fast jede zweite Firma in Österreich durch weibliche Beteiligung entsteht.

00:00:53: man muss aber dazu sagen das zum Beispiel nur jede zehnte Gründung die zum Beispiel Venture Capital erhält Frauen gegründet wird.

00:01:03: Das Durchschnittsalter in Österreich für die Firmengründung liegt bei Frau, bei ca.

00:01:09: sieben und dreißig Jahren.

00:01:12: Umso spannender ist es heute für mich mit einer Unternehmerin zu sprechen, die ihren Weg schon ganz früh uns sehr bewusst gegangen ist – und zwar die Eva!

00:01:21: Ganz kurz ein paar Fakten also Tourist-, Geschäftsführerin- und Gründerin der wie Podditt Full Service podd… Kast, also Firma.

00:01:32: Genau!

00:01:33: Vielleicht für unsere Hörer und Hörerinnen?

00:01:35: Also auch wir nehmen deine Dienste sehr gerne Anspruch.

00:01:39: Auch weil du diese Firma gegründet hast und wir gedacht haben wenn wir ein Female Finance Podcast machen dann wäre es doch stimmig, wenn wir das auch mit einer Podcastfirma machen wo eben pure Frauenpower vertreten ist.

00:01:52: Aber du bist nicht nur Geschäftsfrau sondern auch Gesellschafterin so zu dem Prozent.

00:01:57: Richtig?

00:01:59: später vielleicht mehr dazu.

00:02:00: Und seit fünf Jahren hast du dieses Unternehmen gegründet und er hat das erst am Freitag sozusagen Jubiläumsfeier eine große, und du hast aber noch ein zweiter Standbein wenn man das so sagen darf.

00:02:14: Du bist wie man so schön sagt Content Creatorin mit vierzig tausend Followers und dazu werde ich dich natürlich nachher auch mehr befragen!

00:02:23: Meine erste Frage an dich wäre Du giltst ja als Millennial, also ich habe kurz gefeiert während ich Generation X bin.

00:02:34: Bist du ein Digital Native?

00:02:36: Das heißt mit Technologie aufgemachsen?

00:02:39: Millennials schätzen zumindest laut Recherche soziale Gerechtigkeit Nachhaltigkeit möchten Work-Life Balance haben Hinterfragen bestehende Hierarchien im Arbeitsumfeld Möchten einen Purpose haben, also irgendwie eine Sin-Stift an der Tätigkeit, Flexibilität.

00:02:58: Trifft diese Beschreibung eines Millennials auch auf dich zu?

00:03:04: Super spannende Frage zum Anfang.

00:03:06: Also ja, ich bin millennial und auch digital native.

00:03:09: im Sinne von dass ich mein erstes Handy mit irgendwannem Teenager Alter bekommen habe und eben auch schon sehr früh damit halt einfach digitalen Umgang gehabt hab die Dinge die du gerade beschrieben hast würde ich so überwiegend sagen das auf mich zutreffen aber vielleicht in einem anderen Kontext.

00:03:27: also ich habe heute auch sehr stark hinterfragt ob mir ein Arbeitsleben in einem angestellten Verhältnis.

00:03:35: Das geben kann, was ich vom Leben möchte und habe eben sehr früh mit neunzehren mein erstes Einzelunternehmer gegründet neben dem Studium aber eher aus dem heraus weil ich das was ich wollte nicht gefunden hab und die wird sagen Work-Live Balance finde ist so ein... in Mangel eines besseren Wortes abgetroschenes Wort oder Abgetroschene

00:03:58: Begriff,

00:03:58: weil ich finde es ist auch so ein heiß diskutierter Begriff und wird oftmals so in einer negativen Licht gerückt.

00:04:05: Ich glaube das Leben und die Arbeit im Balance zu setzen total wichtig ist um auf beiden Standbeinern einfach gut aufgestellt zu sein und glücklich zu sein.

00:04:15: Und deswegen ist es an sich nichts Falsches, weil ich würde zum Beispiel sagen bei Clive Balance heißt er nicht automatisch weniger zu arbeiten oder wenig zu arbeiten.

00:04:22: Nur eben das ausbalancieren zu können um beiden säugerecht zu werden.

00:04:27: Du hast ja ein Unternehmen in einer sehr schnell lebenden Welt gegründet und woher hast du diesen Mut genommen?

00:04:35: Dass du auch dieses sage ich mal unternehmliche Risiko auf dich genommen dass du schon mit neunzehn Jahren gesagt hast Ich probiere das.

00:04:43: Dazu muss ich vielleicht ein bisschen Kontext geben.

00:04:44: Ich habe studiert in Wien zu dem Zeitpunkt, wie das gemacht hab und ich habe eine ganz tolle Familie die mir immer mein ganzes Leben und vor allem mit meiner Ausbildung sehr stark gefördert und unterstützt hat.

00:04:56: für alle meine Eltern.

00:04:57: Und meinen Eltern war es total wichtig dass ich studieren kann ohne dass sie quasi zumindest sage mal... in dieser Hauptstudienzeit ohne dass ich irgendwie einen finanziellen Druck verspüre.

00:05:09: Das heißt, ich bin finanziell unterstützt worden von meinen Eltern was mir aber nicht daran gehindert hat eben zum Beispiel arbeiten zu wollen.

00:05:16: ja also ich wollte gerne das was ich lernt habe Betriebswirtschaft auf der WU studiert in Wien.

00:05:21: Ich wollte es total gern irgendwie in der Praxis heute ausleben Nur das ist gar nicht so leicht mit nineteen.

00:05:28: Also geringfügige Chops waren damals noch nicht so in aller Munde, so vor zwölf dreizehn Jahren So wie es heute irgendwie ist, habe ich das Gefühl.

00:05:38: Aber ihr habt halt in Verlagswesen im Marketing-Bereich überreu, hab' ich geschaut und ihr habt einfach nichts gefunden was nicht zumindest ein halbes Jahr Joa Vorfahrung gefordert hat.

00:05:49: Das hab' wir heute nicht gehabt!

00:05:50: Aber das sage viele junge Menschen dass du heutzutage wird überall Erfahrung erwartet aber irgendwann muss man ja anfangen.

00:05:56: Genau

00:05:56: Und ich glaube, das ist ein vorwichtiger Punkt den IA jetzt wo in der anderen Situation bin.

00:06:01: Nämlich eben einer Unternehmerin die eben auch junge Menschen fördern kann ja dass sie ganz vielen jungen Menschen die auch noch nie was im Bereich gemacht haben aber halt vielleicht totale Ambitionen haben.

00:06:13: Ein cooles Bewerbungsgespräch mit mir führen auf Augenhöhe dass man denen trotzdem eine Chance gibt weil wir es uns dann beginnen Genau.

00:06:20: und dann habe ich mal einfach gedacht naja ich hab halt quasi kein Risiko, ja.

00:06:25: Also ich finde als junger Mensch hast du ja noch gar nicht so viele Ängste.

00:06:30: also gerade eben als jemand der auch noch dazu von zu Hause einfach finanziell unterstützt worden ist das heißt die habe jetzt keine Risiko gehabt dass ich meine Wohnung verliere oder ähnliches sondern in Wirklichkeit war es der beste Zeitpunkt zu gründen weil ich eben keinen Fallrisiko gehabt hab.

00:06:46: und wenn's nicht funktioniert hat dann hätte ich halt doch irgendwo kostenlos für Ajo arbeiten müssen, damit ihr mal dieses erste Jahr sozusagen mir an Erfahrung zusammen sammelt.

00:06:58: Aber das heißt die hat es geholfen dass du so eine Art Sicherheitsnetz durch die Familie hattest oder dass du dich ausprobieren traust und dass auch keine Sorge hattet wenn's nicht klappt?

00:07:08: Oder weil viele Menschen die verwirklichen ja erst gar nicht etwas aus Sorge dass das vielleicht dann nicht gut genug ist oder Perfektionsansprüchen nicht genügt kommen eigentlich gar nicht das ins Tun.

00:07:19: Das stimmt, ich glaube auch hier habe meine Familie extrem viel ... beigetragen dazu, dass ich in dieser Situation war.

00:07:27: Weil meine Eltern immer mit einem totalen Selbstverständnis mit uns umgangen sind und uns vor allem ernst genommen haben.

00:07:33: Jetzt muss man sagen, ich war damals neunzehn.

00:07:36: Man glaubt zwar mal, ist erwachsen aber das ist mir ja logischerweise nicht.

00:07:39: Also denke ma oft heid nur mit dreißig.

00:07:42: Dass es einfach wichtig ist, dass wir trotzdem auch immer sich challenged mit anderen Generationern.

00:07:47: Und meine Eltern haben uns immer sehr ernst genommen.

00:07:50: Ich hab zwei Schwestern also wir sind drei Mädels zu Hause Und vor allem auch, wie ich Ihnen damals die Idee präsentiert hab.

00:07:57: Quasi es nimmt mir keinen Verlag!

00:08:00: Ich würde gerne schreiben... Mir taugt das?

00:08:02: Ich weiß nicht ob ich in den Journalismus möchte oder ins Marketing und irgendwie.

00:08:07: momentan gerade kommen so viele Blogs auf und das taugte mal ganz viel amerikanische Blogsgläsen.

00:08:13: Ich wühl ihn den Bereich und dann hat mein Papa erst gesagt ja aber worüber schreibst du da?

00:08:18: Ja also Er hat nicht dass es untergraben hätte, sondern er hat einfach kritische Nachfragen gestellt.

00:08:24: Und dann habe ich gesagt, naja also über mein Studienleben wie das ist, Erfahrungsberichte... Ich hab damals mich extrem für Miternährung und Sport auseinander gesetzt und ihm war immer nur wichtig, dass ich nicht so viel von meiner Privatsphäre quasi in dieses Tauschgeschäft gebe.

00:08:41: Einfach aus dieser Sorge heraus, meine Eltern haben eher konservative Berufe sind.

00:08:46: Aus Gesundheitsbereich geprägt sozusagen.

00:08:50: Meine Eltern sind auch selbstständig aber eine ganz andere Selbständigkeit.

00:08:54: also wenn man als Arzt selbstständige ist das finde ich ohne dass jetzt irgendwie untergraben zu wollen ist es nicht gleichzusetzen wie wenn die Unternehmen in einem Bereich Gründe wo ihr vielleicht noch gar nicht warst.

00:09:06: kriege Kunden oder nicht ja?

00:09:08: Also als Arz hab ich das umgekehrte Problem in der heutigen Zeit.

00:09:13: Ihr habt für so viele Punkte eigentlich eine riesen Warteliste.

00:09:16: hast, ja.

00:09:17: Aber

00:09:18: d.h.,

00:09:18: da hast du deinen Eltern gesagt, ich möchte jetzt Bloggerin werden?

00:09:21: Ja, es war Mittel zum Zweck!

00:09:24: Ich habe ja nicht gesagt, dass ist mein Berufswunsch und das ist deszeniert, sondern ich habe eigentlich gesagt, das soll der Hebel sein damit ein Eintrittsticket in die PR... Marketing, Verlagswesen.

00:09:37: Also dein Schuhlöffel?

00:09:40: Genau!

00:09:41: Und dem konnten sie dann schon viel abgewinnen.

00:09:44: Sie haben es vor allem gesehen, wie die ersten Kooperationen gekommen sind und mit mir zusammenarbeiten wollten.

00:09:50: Das haben sie total spannend gefunden weil das ist ganz anders als ihre Lebensrealität.

00:09:55: Aber

00:09:55: heißt du hast schon die Fähigkeit auch Kunden zu akquirieren?

00:09:59: Oder weil du hast dir was geschrieben und musstest dich ja sichtbar machen oder hast du einen Kooperationspartner angerufen?

00:10:04: oder haben die tatsächlich deinen Blog gelesen und sich bei dir gemeldet?

00:10:09: Ich glaube ich habe zu einem richtig guten Zeitpunkt gestartet, wo in Wien das vielleicht nur zehn andere Menschen gemacht haben.

00:10:17: Also es war einfach so klein diese Babel, sag jetzt einfach einmal... dass ich sehr schnell, also ich habe das begonnen im Jänner-Zwanzig-Fünfzehn und innerhalb, glaube ich, April-Zwahnsinn haben meine erste Kooperation gehabt.

00:10:32: Und natürlich, da hab ich niemanden angeschrieben, sondern die haben sich über die Mailadresse, die ihr auf meiner Blogseite angegeben habt damals bei mir gemeldet.

00:10:41: und dann ist man plötzlich in der Preisfindungsfrage und es denkt sie aber was kann ich jetzt für das verlangen?

00:10:46: Das fühlt sich fast kriminell an, dass ich jetzt Geld von einer Firma cool finde die man Produkte zur Verfügung stellen müssen, also wollen, die man beide Wellen natürlich auch versteuern muss.

00:10:58: Das ist zum Beispiel etwas gewesen wo ich sehr dankbar war durch das dass mein Vater eben selbstständig war was er quasi das erste was gesagt hat.

00:11:05: und mit dem ersten Geld des du da jetzt einnimmst gehst du zu einer Steuerberaterin.

00:11:10: Aber das finde ich wichtig!

00:11:11: Also das heißt es wollte ich nämlich erst zweites fahren weil wir ja auch so dass an diese Finanzthemen hineinfließen lassen wollen in diesen Podcast Thema.

00:11:21: Wie stellst du dich auch finanziell auf?

00:11:23: Da haben deine Eltern dich dann supporten, dass sie gesagt haben oder was heißt Support?

00:11:26: Du sagst jetzt um Störberlärmter, oder?

00:11:28: Also mein Papa hat gesagt er kennt sich in dem Bereich zu wenig aus.

00:11:33: Er kann mir zu wenig unterstützen

00:11:35: und

00:11:36: heutzutage wird man wahrscheinlich auch viel googeln oder über Chat mit ihr mal zumindest der Basis Wissen sich aneignern.

00:11:41: ja das hat es zu einem Zeitpunkt heute nicht geben und es ist immer besser beraten wenn wir sie zumindest ja in so kritischen Punkten halt einfach auch gute Expertise reinholt.

00:11:51: Also das habe ich generell über meinen gesamten Weg bisher, also über die letzten elf Jahresabständigkeit eigentlich nie bereut wenn man sich zum richtigen Zeitpunkt einfach eben investiert und auch eben Expertise reinholt weil sie das hundertfach hinten raus auszahlt.

00:12:10: Also da bin ich auch ganz bei dir.

00:12:12: Das ist mein persönliches Learning-Auch, dass man das als Investment sehen sollte.

00:12:16: Dass man dort wo man Expertise braucht sich eine eigentlich tatsächlich auch wirklich ein Geld in die Hand nimmt und sich dann diese auch anfangszeichen gönnt.

00:12:26: Also ich glaube dieses Investment ist wesentlich und ich glaube viele sparen aber an dem, weil man sich denkt da mache ich mir selber.

00:12:35: Ich kann bis jetzt wirklich erfolgreiche Unternehmerinnern die ihr gesamter Steuererklärung alle selber machen und ich denke mal warum?

00:12:43: Also nur dazu das ist eine Branche tut sich so viel ständig auch rechtlich gesehen.

00:12:51: Und ich möchte gerne, dass also eine gute Steuerberaterin oder Steuerberator, hier über weibliche Steuerberatterinnen für mein Einzelunternehmen die zahlt sie ja hundertmal aus eben.

00:13:01: Also gerade das ist ja ihr Hebel, dass dir dieses Geld quasi würdest du sagen einspart aber halt einfach weiß wo kann ich denn optimieren?

00:13:10: Nämlich auch, dass es rechtlich sicher ist am Ende.

00:13:14: Ja, das ist sehr Voraussetzung.

00:13:16: Korrekt!

00:13:17: Meine nächste Frage an dich, weil wir schon bei Steuern und so weiter sind.

00:13:22: Hat sich dein Blick auf Geld verändert seit du Unternehmerin bist?

00:13:26: Und wenn ja, welche Weise?

00:13:28: Weil du bist ja behütet aufgewachsen dann hast du deine ersten Fühler ausgestreckt und hast dann eben auch Geld verdient.

00:13:37: oder wie ist deine Denkweise zu dem Thema Finanzen finanzielle Unabhängigkeit als Frau?

00:13:43: Ich bin sehr behütet aufgewachsen.

00:13:45: Gleichzeitig haben meine Eltern uns nie... Es war immer klar, wenn ich etwas möchte im Leben dann muss sie für Dessert arbeiten.

00:13:53: Also es war nie so dass wir einfach so Dinge bekommen haben was ich total gut finde.

00:13:59: jetzt im Nachhinein.

00:13:59: Du kannst den Teufel nennen.

00:14:01: Beispiel ist... Ich bin in einem Freundeskreis aufgewachsen wo das irgendwie total normal war, dass man zum L-septzehn ein Auto bekommt und mein Papa hat quasi damals schon gesagt, ich bin im Oktober geboren, das hast du über eine der ersten die sogar mit dem Führerschein dann im Freundeskreis fertig geworden ist und mein Papa gesagt, quasi so weit kommt es noch.

00:14:22: Der Führerschein kostet ja schon ein tausender Jahr.

00:14:25: Das ist das Geschenk!

00:14:26: Du kriegst den Führerschein und der Auto muss man sich selber erhalten können.

00:14:31: Deswegen muss man sie selbst... kaufen können, weil ein Auto ist ja nicht nur du kriegst der Autos und du musst dir alles was mit diesem Auto einhergeht.

00:14:39: Sei es Versicherungen, sei es eben das irgendwie verschleiß oder ähnliche Dinge, Reparaturen, Service, Tanken – was auch immer da mit einher geht!

00:14:48: Und dessen Kosten die ja dann oft einmal darüber hinaus auch noch gedeckelt worden sind.

00:14:53: und meine Eltern gemeinsam haben da eigentlich immer den Standpunkt vertreten Eich geht's gut, ihr kommt von A nach B. Wir haben zwei Autos zu Hause und wenn ihr ganz dringender Auto braucht dann könnt ihr mit uns reden und wir werden schauen wie es möglich ist dass ihr sozusagen euch ein Auto ausbauen könnt aber das ja also nicht über.

00:15:15: Ich bin unterstützt worden in allen Dingen, die für das Leben wichtig sind.

00:15:20: Also Ausbildung zum Beispiel ist so ein Thema dass meinen Eltern immer wahnsinnig wichtig war und wo sie auch in uns drei wahnsinnigen viel investiert haben.

00:15:29: aber eben es hat ein ganz klares Taschengeld gegeben das schon auf einen minimal an Teil sozusagen gekürzt war, auch im Studium und alles was ich darüber hinaus gebraucht oder benötigt hätte.

00:15:42: Darüber kann man sprechen aber wenn das jetzt für... Ich möchte gerne brunchen gehen mit einer Freundin oder ähnliches dann war der Ansatz meiner Eltern ganz klar naja aber das sind Dinge dafür kannst du arbeiten gehen.

00:15:54: Das kannst du da gerne selber verdienen und egal ob es jetzt mit irgendwelchen Flyer-Jobs ist oder wie das dann bei mir eben mit dem Studium begonnen hat, meine jüngere Schwester die hört in einer Kinderarztpraxis so ein bisschen nebenbei nicht mehr im Studium gearbeitet und das ist aber auch voll wichtiges Learning.

00:16:12: ja also dass man Geld nicht einfach bekommt sondern wenn ich mehr Geld brauche, muss sich auch mehr arbeiten.

00:16:24: Ich finde das eine ganz gesunde Einstellung.

00:16:26: Also ich kann mich hier nicht mit dem Ältersten von drei Kindern und für mich war so Führerscheinbar noch toller als Mathura weil wir haben auf so außerhalb ein bisschen gewohnt.

00:16:37: also eigentlich jetzt betrachtet sehr idyllisch also mit Wald und Feld und Hase usw in der Umgebung.

00:16:42: aber das waren natürlich so als junger Mensch dass man davon A nach B kommt.

00:16:45: eine Herausforderung.

00:16:47: Und ich kann mich erinnern, dass dann mein Vater... Ich habe zwei in Köln studiert.

00:16:50: Aber ich hab so meine.

00:16:51: ersten drei Semester war ich noch in Linz und dann hatte mein Vater für damalige Zeiten seine glorreiche Idee war Ja!

00:17:00: Ich könnte ihn ja in der Früh mal nach Linz in die Arbeit fahren.

00:17:02: Dann habe ich das Auto und kann sich damit zur Uni fahren und am Abend kann ich ihn abholen.

00:17:06: Und Abend hat mir mein Vater sehr lange gearbeitet.

00:17:09: Ich musste da eben nicht Achtung in der Bibliothek sitzen Und ich habe dann irgendwie gedacht, das ist so ineffizient.

00:17:15: Das Ganze aber im Nachhinein also für mich.

00:17:17: jetzt meine Ich glaube dass das wirklich gesunde Dinge sind und ich glaube, dass man dann wahrscheinlich als Eltern so standhaft sein muss weil ja die Umgebung auch anders war.

00:17:29: Meine Freunde hatten alle auch ein kleines Auto und so weiter und ich glaub meine Eltern hätten sich das ja auch leisten können, dass sie mir ein Auto organisieren.

00:17:37: Aber ich glaube es war einfach eine bewusste Entscheidung.

00:17:39: Ich habe noch ein anderes Beispiel, das mich total geprägt hat.

00:17:42: Darüber diskutiere ich hin und wieder mit meiner Mama ist auch sehr lange her.

00:17:46: Mein Papa hat sie selbstständig gemacht mit vierzig.

00:17:48: Und das war damals schon groß – das Risiko und der Anfangszeichen für meine Familie, weil mein Papa allein Verdiener dazu dem Zeitpunkt war.

00:17:54: Meine Mama war bei uns zu Hause und damals war ich circa zehn, elf, zwölf.

00:18:01: Ich bin ins Gymnasium gekommen und alle haben Konvers gehabt diese Schuhmarke Und ich wurde unbedingt konvers.

00:18:09: Meine Mama hat eben gesagt, es ist momentan ... Also meine Eltern haben uns da immer sehr transparent mitgenommen auch mit zehn, elf, zwölf erinnern in mich an dieses Gespräch wo meine Mama mir erklärt hat warum das grad nicht möglich ist.

00:18:21: jetzt einfach so konvers.

00:18:24: und dann hat mein Mama sich gedacht sie macht mal große Freude zu Ostern und wir gehen zum Deichmann und da hat's damals Replicas geben also so ein Nachbaus.

00:18:37: Sie hat gedacht, sie macht mir eine voll große Freude.

00:18:40: Und ich war aber todesenttäuscht, wenn man dachte, oh Gott, wie soll das jetzt der Mama erklären?

00:18:45: Ich kann unmöglich mit solchen Schuhen damit meinen Freunden da beinahe sein und ich glaube im Nachhinein oder mein Learning davon ist halt trotzdem das erste Mal für mich großartig dass meine Eltern uns auch als Kinder immer so mitgenommen haben in sozusagen auch finanzielle Themen.

00:19:04: Das ist bis heute so, dass ich meinen Papa anrufen kann und ihm zum Beispiel sage keine Ahnung egal ob es um irgendein Liquiditätsthema in der Firma geht oder sonstige Dinge er hat darauf eine ganz andere Sichtweise eben weil aus einer anderen Branche kommt aber hat halt auch eigene Erfahrungen diesbezüglich.

00:19:23: Und all das, dass man da so transparent innerhalb von einer Familie oder auch wir sind in einem größeren Gesellschaft der Kreis – auch dass das möglich ist ja?

00:19:31: Dass man eben transparent über Geld spricht!

00:19:33: Aber hat dir das geholfen, weil du schon als Kind oder Jugendliche gewohnt warst, dass den Familien-Setting auch über Geld gefunden

00:19:40: wird?

00:19:40: Ja auf jeden Fall!

00:19:41: Auf jeden Fall.

00:19:42: Weil das beobachte ich auch, dass alle – es gibt nämlich nicht wenige die selbst nachher wenn sie dann verheiratet sind oder in Beziehungen sind sich ganz schwer tun das Geldthema anzusprechen weil Sie das nie gelernt haben?

00:19:55: Ja also hundert Prozent eben auch da wiederum meinen Eltern sehr dankbar weil ich glaube, dass sie oder ich weiß, dass Sie uns mittels das sehr geprägt haben und das sicher auch einer der Dinge oder eine der Themen ist kein Problem darüber über Geld zu sprechen, über Finanzen zu sprechen.

00:20:14: Mich auch damit auseinanderzusetzen, weil das ist ja auch manchmal sehr unangenehm.

00:20:17: Es

00:20:18: ist ja total

00:20:19: sensibles Thema.

00:20:20: Egal ob man jetzt sage mal in die Vergangenheit schaut und sagt da habe ich irgendwie was übersehen oder in die Zukunft blickt und sie dann irgendwie fragt naja aber was ist denn der nächste richtige Schritt?

00:20:31: Also möchte ja trotzdem dass die Zukunft Rosig ausschaut.

00:20:35: Aber

00:20:35: das heißt, du hast zu Hause gelernt also ein Budget einzuhalten?

00:20:39: Du hast gelernt dass man spart oder ist gelernt, dass man arbeitet damit man also dass ein Einkommen ist.

00:20:43: und habt ihr zum Beispiel das Thema Vorsorge auch besprochen.

00:20:46: oder hast du gewusst ob deine Eltern also ob die investieren oder ob sie eher der Sparbuchtyp sind oder also dann selbst?

00:20:54: über das habt ihr gesprochen.

00:20:55: oder?

00:20:56: ich kann mir erinnern meine Eltern haben uns jetzt nicht überfordert mit diesen Themen, weil ich finde es ist auch ganz wichtig dass man schon auch Interesse Fördert, ja.

00:21:09: Aber dass man es jetzt nicht aufzwingt weil auch da habe ich im Freundeskreis witzigerweise zwei drei totale Negativbeispiele wo die Eltern das viel zu gut gemeint hätten und diese Jetzt

00:21:20: spieler nach dem ich selber drei Kinder haben

00:21:23: zum Lernen Ja z.B Wo's halt wirklich drum ging ist dass ganz viel eben über Finanzen die ganze Zeit also so gesprochen worden ist und dass alle Kinder in diesem in dieser Familie an dich jetzt gerade denke auch immer so einmal die Woche ihren finanziellen Take nehmen mussten.

00:21:41: Und eben meine Freundin hat immer wieder gesagt, sie war es keine Ahnung ja ich habe da und da jetzt gespart was ist mein finanzieller take jetzt mit achtzehn oder neunzehn?

00:21:51: gemeint, was für eine Erfahne.

00:21:53: es konnte ich.

00:21:53: Genau

00:21:54: diese Woche oder ähnliches.

00:21:57: Bei uns war das immer sehr frei zugänglich im Sinne von dass wenn mir etwas interessiert hat und ihr meine Mama oder meinen Papa gefragt dann habe ja immer sehr transparente Antwort bekommen.

00:22:07: und der Papa hat zum Beispiel dann gefragt oder auch meine Mama Wirst du das mal mit mir gemeinsam anschauen?

00:22:12: Ich zack da das.

00:22:14: Wie meine Depots zum Beispiel ausschauen, ich zack dann wie viel Geld ich angelegt habe und wie ich es angelegt hab.

00:22:21: oder dass sie zum Beispiel die Mama gefragt hat was war denn das erste was du also die erste Vorsorgemaßnahme, die du für dich getroffen hast.

00:22:32: Hast du deine Mama zum Beispiel?

00:22:33: Aber das heißt, du bist schon noch eine Reife Persönlichkeit oder es werden ja auch nicht so viele Kinder ihre Eltern fangen.

00:22:38: Was war denn deine erste Vorsagemaßnahmen?

00:22:41: Ich glaube eben weil eben sehr offen bei uns darüber gesprochen worden ist.

00:22:44: also ich habe einer der ersten Podcasts die sehr regelmäßig gehört haben und das ist jetzt wahrscheinlich Was nicht, acht, neun, zehn Jahre her ist.

00:22:54: damals hat es noch mal da Moneypenny-Kassen.

00:22:56: Jetzt hast du der Podcast Own It und podcast über Female Finance weil mir das einfach interessiert hat.

00:23:02: Sicher muss man Grundinteresse haben ja und das habe ich auf jeden Fall.

00:23:06: aber ich glaube zum Beispiel und das versuche auch bei mir im Unternehmen meinen Mädels wie immer sage ich hab eben mit mir arbeiten sieben Frauen bei UiPotet und zwei Männer.

00:23:16: also wir sind zu neunt.

00:23:17: Ja dazu werde ich dich nachher auch noch mehr fragen Qualitäten lebt.

00:23:23: Und ihr habt zum Beispiel letztens, haben wir beim Mittagessen also wir tun meistens gemeinsam Mittag essen weil sie das so ergibt.

00:23:29: in unserem Büro habe ich eben auch gesagt wie viel... Das ist natürlich immer eine schwierige Frage.

00:23:36: als Chefin jetzt per se werde jetzt niemanden in meinem Team ausfragen und wie hast du dein Geld veranlagt?

00:23:42: ja aber dass man schon auch Mut gibt es finde ich nie zu spät.

00:23:47: Also eine gute Freundin von mir, die ist jetzt da gerade dreißig geworden, die sagt, sie hat das irgendwie ihre ganzen zwanziger ein bisschen verschlafen und dann irgendwann schiebst du es dieses Thema?

00:23:55: Weißt du, denkst aber jetzt ist eh schon zu späht und ob sich jetzt beginnen oder nächstes Jahr beginn ist, dann auch so ist eben nicht egal.

00:24:04: und jederzeit also... Egal wann du startest, jetzt ist immer besser als später.

00:24:11: Ich glaube das ist ja eins der Learning so.

00:24:13: man sagt beim Investment wenn man dieses Thema den Zeitfaktor anerkennt also im Sinne auch so ein Zinseszins-Effekt braucht ja Zeit um sich zu entfalten.

00:24:24: Das versteht man erst wenn man selber sieht wie das Geld wächst.

00:24:27: da habe ich zum ersten Mal einen Zinsszins Effekt den ich theoretisch gelernt hab.

00:24:31: in meinem Betriebswirtschaftsstudium Habe ich zum ersten Mal verstanden, was hast du denn eigentlich?

00:24:38: Das stimmt ja auch.

00:24:38: Es ist sehr, sehr abstraktvoll!

00:24:40: Ich glaube natürlich, dass der Mensch das Gehirn lernt besser durch Begeisterung.

00:24:45: Wenn man es nicht nur abstrahiert hat – man sagt ja auch B-Greifen sogar mit Greifen, also dass es greifbar ist und das war auch damals diese Sparituale mit Sparschwein

00:24:54: etc.,

00:24:55: noch gar, war das die Materie greifbacher und war auch noch nicht so komplex muss man auch sagen.

00:25:00: Früher hast Du halt den Geld zur Bank gegeben und hast Zinsen bekommen, jetzt muss ich auf einmal mit ETFs und Aktien und Fonds oder Edelmetalle und die ganzen Bitcoins usw.

00:25:10: Also es gibt so viele Thematiken mit denen was sich vielleicht heute auseinandersetzen muss wo du früher mit einem Bausparer und deinem Sparschwein auch sozusagen gut versorgt war.

00:25:20: Ohne

00:25:21: Wirklichkeit A und das glaube ich macht nur mehr Menschen Angst die ganze weltpolitische Lage die ja quasi in die eine Sekunde dann wieder den ganzen Markt verändern kann.

00:25:32: Und das hat nämlich zum Beispiel letztens eben diese Freundin, die sie jetzt erst mit dreißig tiert.

00:25:37: Sie haben mir vorgenommen ihr Vorhaben für ihre Dreißiger ist quasi sie will sich mehr mit Geld auseinander setzen.

00:25:43: Aber das finde ich ganz wichtig!

00:25:44: Ich finde es auch super!

00:25:47: Also natürlich komme ich jetzt auch zwanzig Jahre aus diesem Background ja aber ich finde es gibt so gewisse Themen Gesundheit Da ist auch besser präventiv als zu spät, dass sich damit auseinanderzusetzen und das andere sind diese finanziellen Themen.

00:26:01: Und man glaubt, es ist so materialistisch und ich will nicht sagen, etwas ist nicht so feinsinnig wie Kunst oder Kultur oder Architekturgeld aber es ist trotzdem ein Mittel zum Zweck und ich glaube alleine, dass man sich damit befasst Beruhigt ja auch schon, dass man weiß.

00:26:24: Man hat so ein bisschen den Überblick in seinem Leben.

00:26:27: Ja, entspricht total meiner Meinung.

00:26:31: Ist es so, dass du zum Beispiel dann jetzt bist du Gründerin und hast einen Einkommen oder also durch diese Firma?

00:26:38: Und dann hast du einen Anteil wo du sagst zum Beispiel das lege ich zur Seite, das investiere ich.

00:26:44: Also im meinem Fall aktuell...

00:26:45: Oder wie machst du das konkret?

00:26:47: Aktuell ist es ganz besonders spannend weil aktuell baue ich mit meinem Mann Haus Und da, finde ich, verändern sich ja dann auch nochmal ganz viel.

00:26:55: Also vor allem was man bisher angespart hat wie man bisher angelegt hat, was man auch angelegt lasst.

00:27:03: also gerade in der Situation wo man trotzdem so ein riesiges gemeinsames Investment tätigt ist es total schwierig... Wie teile ich das auf?

00:27:15: Mein Mann und ich waren uns relativ schnell einig, dass wir nicht alles bisher angespart haben, aber das ist unser persönlicher Zugang.

00:27:24: Dass wir nicht quasi bis auf Null alles auflösen wollen weil ganz viel eben Zins-as-Zins-Effekt trotzdem auch für später, für die Zukunft, für unsere Pension was doch immer da sein soll.

00:27:37: und es ist aber dann Geld und das haben wir von vornherein also besprochen.

00:27:41: Das müssen wir jetzt einfach so behandeln als wäre's gar nicht da!

00:27:45: Weil das is für später...das.

00:27:48: Aber das heißt, du und dein Mann habt aber ähnliche Zugänge zu dem Thema Geld oder?

00:27:53: Das macht es auch leichter.

00:27:54: Oder wenn einer gar nicht investieren mag und der andere würde schon gerne ein bisschen für die Zukunft vorsagen... Also das Thema hat sie nicht, weil da setzt ihr also auf einer Linie an.

00:28:05: Gott sei Dank!

00:28:06: Wir haben generell was sagen wir mal eigentlich seit ... noch nicht ganz zehn Jahre, aber sehr, sehr lange.

00:28:14: Also eigentlich seit Ambige.

00:28:15: in unserer Beziehung haben wir gemeinsames Konto, wo wir gleich viel Geld darauf einzahlen bzw am Anfang uns das ein bisschen aufgeteilt haben.

00:28:25: Ich war ja zu dem Zeitpunkt schon selbstständig, er war nur Vollzeitstudent.

00:28:29: Da hat man das Atem ist etwas anders gestaffelt weil er einfach noch kein Einkommen gehabt hat.

00:28:33: jetzt zahlen wir beide auf unser Gemeinschaftskonto gleich viel Geld ein und veranlagen gemeinsam Geld miteinander.

00:28:40: Aber unsere größte Invest ist logischerweise unser gemeinsames Haus, in das wir hoffentlich in einigen Wochen ziehen!

00:28:48: Und da muss man sich eben dann auch schon wieder ganz anders damit auseinandersetzen.

00:28:52: Wie viel Geld bleibt denn aktuell zum Veranlagen?

00:28:54: Das heißt, wenn ich jetzt aus der aktuellen Situation April zwanzig sechsundzwanzig spreche, habe ich jetzt nicht den es bleibt sage mal fünfundzwantig Prozent und das veranlage ich zum Teil darin.

00:29:07: Aber

00:29:07: ich sag mal dein Haus ist ja deine Vorsorge!

00:29:10: Das kann man ja auch sagen dass er eigentlich eines der wichtigsten Elemente denke ich der Vorsorge ist ja, dass du schaust das da vielleicht ein kleines Eigenheim hast oder eine Eigentumswohnung hast.

00:29:22: Ich

00:29:22: habe einen dreistelligen Betrag den ich jedes Monat eben fix auf ein Depot einzahlt.

00:29:27: Das hab' ich aber seit eh und je.

00:29:30: also das ist eben meine Vorsorge sozusagen.

00:29:34: Also es sind deine Vorsorge als Frau jetzt?

00:29:37: Als

00:29:37: Frau und für meine Pension für mein Zukunft irgendwann nicht mehr arbeiten.

00:29:43: Aber

00:29:43: du hast etwas, also du hast ein Konto sozusagen wo du deine Altersvorsorge für dich als Frau hast und dann habt ihr dieses gemeinsame Konto und dieses gemeinsamme Projekt und dieses Gemeinsame Haus?

00:29:53: Und er hat auch noch für sich selber ein bisschen was oder so?

00:29:55: Ich habe

00:29:56: dann parallel dazu auch nochmal einen Betriebskonto weil ich ja eben als selbstständige Einzelunternehmerin auch noch tätig bin und bei mir staffelt sich mein Einkommen zum Einen aus Geschäftsführerbezug als Reported-Geschäftsführung Und eben das, was ich nur immer als Content-Creatorin einnehme durch Kooperationen.

00:30:19: So dann muss ich jetzt einhaken!

00:30:20: Ich als Generation X und du bist jetzt Content Creatorin also eine Influencerin oder?

00:30:26: Und was dich ja so sympathisch macht finde ich.

00:30:33: Jetzt tu ich wahrscheinlich allen.

00:30:37: Ich entfulge mich im Vorhinein schon dafür, aber meine Vorstellung von Influencer war immer so eine leicht nazistische Persönlichkeit

00:30:45: die sich so

00:30:47: leichtes Geldungsbedürfnis hat und sich so inszenieren möchte mit allem was sie so tut.

00:30:53: Und für mich ist das so interessant, wie ich dich das erste Mal kennengelernt habe und da wusste ich ja auch schon dass du auch eine Influencerin bist.

00:31:01: Ich finde du bist so etwas wie eine Kombination von.

00:31:05: Du hast so eine Präsenz und dabei bist aber leise und nicht laut.

00:31:08: also du hast all das eigentlich so viele schöne Qualitäten Für mich auch so interessant, dass man sieht.

00:31:17: Also Influencer können ja die bodenständigsten und auch bescheidener und überhaupt nicht Menschen, die andere gegen die Wand drücken damit sie selbst gesehen werden Persönlichkeiten sein.

00:31:29: Und da habe ich mir echt gedacht oh Gott Da hab' ich wirklich vielen wahrscheinlich unrecht getan Weil du bist ja auch ein erfolgreicher Content, Quaterman oder Influencerin und ich glaube das haben wir die Hörern-Hörerinnen jetzt hören können.

00:31:44: Du bist ja sowas von Bodenständig und gar nicht jemand der sich da ständig inszenieren möchte.

00:31:50: Also erst einmal, ich werde gleich rot!

00:31:52: Ich hoffe den Teil nehmen wir nicht als Teaser.

00:31:56: Danke für die netten Komplimente.

00:32:00: Ich glaube, so wie in jeder Berufsgruppe gibt es halt solche und solche.

00:32:05: Also ich würde mich jetzt auch nicht als die typische Influencerin bezeichnen, die immer dann die Kamera drauf hat, wenn irgendwas ganz dramatisches im eigenen Leben passiert – ganz im Gegenteil!

00:32:16: Also ich gehe ja mit meinen Inhalten im Internet sehr kuratiert eigentlich um ein Entscheid sehr bewusst was möchte ich teilen?

00:32:25: Was möchte ich nicht

00:32:25: teilen?!

00:32:27: hat auch irgendwie in irgendeiner Art und Weise, auch wenn es eine Erkenntnis ist die ich hab einen Mehrwert für jemand anderen ja außer mein eigenes Leben irgendwie zur Schau stellen.

00:32:36: Aber gibt es Themenbereiche wo du dann ganz strategisch gehst du da strategisch heran dass du sagst Ich möchte gerne Kooperationen mit Haus und Fließe und Farbe.

00:32:47: ich sage jetzt irgendwas Farbe weil ich baue jetzt ein Haus und das wird sich anbieten.

00:32:51: oder also wie geht man das so an?

00:32:53: Also ich habe schon meine Themenbereicher Wo ich mich wohl fühle, eben zu sprechen und wo ihr das Gefühl habt.

00:33:00: Ich kann jemandem anderen externen dann mehr wert bieten.

00:33:04: Das eine ist mein Unternehmertum gründen wie mein Alltag als Unternehmerin ausschaut ja und dass oft mal Dinge sehr romantisiert werden.

00:33:16: und gerade wenn du sagen mein kleines Team hast also Geschäftsführerin oder CEO oder Co-Founderin, das klingt immer alles so... groß, aber dass man trotzdem auch irgendwie beleuchtet.

00:33:27: Dass es ganz viele Themen gibt wo er ihn nicht weiter weiß und das das aber total normal ist in eben dem Unternehmerinnenalltag.

00:33:35: Das sind Themen die gut funktionieren weil eben auch meine Community auf das sehr stark resoniert Und Hausbau hat sich halt jetzt super gegeben.

00:33:44: Das ist ein großer Teil, der mich vor allem in den letzten zwei Jahren ganz stark privat begleitet hat und wo ich auch das Gefühl habe es ist ja trotzdem ein schmaler Grad als junger Mensch so wie ich jetzt damit dreißig sitze In der Situation überhaupt zu sein ein Haus zu bauen.

00:33:59: also gerade in der heutigen Zeit muss man ehrlicherweise sagen Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass es trotzdem kein Haus mit, keine Ahnung, dreihundert Quadratmetern exponiert.

00:34:12: Wir können uns da jetzt alle Dinge und Themen erfüllen die wir jemals wollten sondern ich nehme zum Beispiel auch meine Community ganz stark in diesem Kompromissprozess mit, dass man wenn man Anfang Dreißig bauen möchte natürlich hätte wir jetzt auch weiterhin sparen können und erst mit Mitte Vierzig oder vielleicht erst Fünfzig bauen können.

00:34:31: Dann hätten wir uns vielleicht ein ganz anderes Haus bauen können.

00:34:35: so ist das aber jetzt unser Zuhause.

00:34:37: das wird zukünftig für unsere Familie gern wollen und das ist halt also wie ich und auch mein Mann aufgewachsen sind schon auch mit einem Haus mit Garten und es war das was wir uns immer vorgestatt haben.

00:34:49: weil wann Wann möchte ich denn ein Haus?

00:34:51: Ich sehe es jetzt zum Beispiel bei meinen Eltern.

00:34:54: Die sind jetzt in einem Alter, da ist ja wahrscheinlich das Haus langsam sogar zu groß.

00:34:58: Sie haben eigentlich gebaut für fünf Leute und ihr braucht dann diesen Platz und auch diesen Raum und vielleicht das Privileg auch einen eigenen Garten zu haben damit Kinder draußen spielen können während vielleicht kleinere Kinder gerade drinnen schlafen so wie's beim meiner Familie eben.

00:35:16: damals war Ich als ältere Schwester und mit zwei jüngeren Schwestern, das war super.

00:35:21: Ja ich hab da draußen im Garten spielen können und meine Mama hat mich trotzdem im Blick behalten.

00:35:26: Und ich glaub dass das schon auch spannende Themen sind eben zu diskutieren und ich habe wirklich so eine tolle Community die auch so reflektiert sind.

00:35:35: also man zieht ja für mich trotzdem immer diese Menschen an so wie wir irgendwie nach draußen ruft oder wie man in den Wald hineinschreit, so kommt sie auch zurück und das kann ich total für mein Dasein als Influencerinnen und Content Creatorin sagen.

00:35:51: Also ich finde es richtig schön weil ich glaube dass du... Dass ja dein Zugang gar nicht ist, dass du dich selber inszenierst sondern dein Zugangs eigentlich Dein Wissen teilst oder deinen Entscheidungsprozess teilst.

00:36:05: Oder deine Herausforderungen teilst, damit andere mit lernen können.

00:36:09: und du lernst mit ihnen, weil die haben wahrscheinlich auch gute Impulse.

00:36:12: Total!

00:36:13: Was ich allein im Hausbau-Prozess oft mal Fragen gestellt habe... gibt es die Möglichkeit in den Stories über so einen Fragensticker und was ich da für Erfahrungsberichte bekommen habe, wo man dann auch wieder input hat.

00:36:24: Wo wir dann eben auch Menschen schreiben hey bitte teil die Antworten!

00:36:28: Ich hab mir genau das Gleiche gefragt wie du.

00:36:30: ja also dieses mal ist irgendwie im selben Pot wie ganz viele andere und dem kann ich viel viel abgewinnen.

00:36:37: Trotzdem sehr klare Grenzen, in dem was ich kommuniziere und was sich

00:36:41: aus meinem Leben... Was ist denn für dich sozusagen so die rote Linie?

00:36:44: Wo die du nicht überschreitest.

00:36:46: Mein Mann und wahrscheinlich irgendwann meine Kinder.

00:36:49: Also die würdest du nie zeigen!

00:36:50: Nein.

00:36:52: Und bei dir selber gibt es Aspekte wo du sagst na das würde ich's noch nicht zeigen

00:36:56: Bei mir selber ganz viele sicher.

00:36:59: also auch Ich ist straggelsicher privat hin und wieder mit Themen, wo ich vielleicht mit mir noch nicht ganz fein bin.

00:37:06: Und das würde ich dann auch nicht einfach unreflektiert teilen.

00:37:10: Weil da gewinnt ja noch keiner draus.

00:37:14: Das finde

00:37:14: ich sehr aufmerksam

00:37:17: von dir!

00:37:18: Wenn ihr das Gefühl habt, ich habe nur keine Lösung für mich wie soll denn jemand anderer da?

00:37:23: Da ist es aber trotzdem... Also das sind ja so höchstpersönliche Themen, da mächtet ihr kein Meinung von jemand anderem sondern da muss ich mich selbst damit erst beschäftigen und für mich einen Zugang finden.

00:37:34: Und dann vielleicht, aber selbst da gibt es auch eben einfach viele, viele Themen die einfach sehr bewusst nicht

00:37:41: teil.

00:37:43: Das war Teil eins mit Eva Waltenberger.

00:37:46: Ich freue mich sehr wenn wir uns wieder bei Teil zwei hören!

00:37:58: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it Mit freundlicher Unterstützung der Partnerbank.

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