Folge 3 – Teil 2: Umgang mit Stress, Resilienz und finanzielle Stabilität
Shownotes
Warum es so wichtig ist Verantwortung für sich selbst zu übernehmen - emotional, gesundheitlich und finanziell.
In dieser Folge spricht Dr.in Sarvenas Enayati erneut mit Priv.-Doz.in, Dr.in Anna Maria Dieplinger über den Zusammenhang von Stress, Gesundheit und Wohlstand. Im Fokus steht die Frage, wie wir lernen können, mit Herausforderungen umzugehen, unsere Resilienz zu stärken und dabei sowohl unsere Lebensqualität als auch unsere finanzielle Stabilität zu sichern.
Gemeinsam beleuchten sie, warum nicht jeder Stress negativ ist, wie unsere innere Haltung unser Leben prägt und weshalb es entscheidend ist, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – emotional, gesundheitlich und finanziell.
Im Gespräch geht es um:
- Den Unterschied zwischen positivem und negativem Stress,
- Wie unsere Gedanken und Bewertungen unser Wohlbefinden beeinflussen,
- Warum Resilienz eine Schlüsselkompetenz für Gesundheit und Wohlstand ist,
- Die Bedeutung von Schlaf, Regeneration und mentaler Balance,
- Wie Frauen lernen können, klare Grenzen zu setzen,
- Warum Eigenverantwortung essenziell für ein selbstbestimmtes Leben ist,
- Wie Dankbarkeit und Perspektivenwechsel zu mehr Lebensqualität führen,
- Was „wirklich reich sein“ im Alltag bedeuten kann.
Weiterführende Links und Informationen:
- Buch: Burnout adé! – Elisabeth Lukas
- Buch: Fehldiagnose: Frau – Wie Krankheiten und Symptome sich bei Frauen anders zeigen – Priv.-Doz.in, Dr.in Anna Maria Dieplinger
- Dokumentation: Die Geheimnisse der blauen Zonen
- Film: Alles steht Kopf
- Zur Website der Partner Bank
Willkommen zum Podcast: Wirklich reich - wir sprechen über mehr als nur Geld. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die dargebotenen Inhalte die persönliche Marktmeinung der Redaktion bzw. der Gäste zum Zeitpunkt der Aufnahme widerspiegeln, und diese können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die Bank übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen.
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Transkript anzeigen
00:00:20: Herzlich willkommen zurück beim Partnerbank-Podcast.
00:00:23: Wirklich Reich.
00:00:24: Wir reden über mehr als nur Geld!
00:00:27: Ich bin Savinas Enayati, schön dass ihr wieder dabei seid.
00:00:30: Diese Episode ist Teil zwei von zwei unseres Gesprächs.
00:00:35: Wenn Ihr Teil eins noch nicht gehört habt würde ich mich sehr freuen wenn ihr euch hineinhört Denn die beiden Teile bauen aufeinander auf und gemeinsam ergibt sich erst diese ganze Folge.
00:00:47: In der Stressforschung sagt man ja oft, es gibt einen positiven Stress und einen negativen Stress.
00:00:52: Weil in der Gesellschaft wird jetzt sehr viel über den negatifen Stress gesprochen.
00:00:56: also alle fühlen sich eben gestresst weil ja auch Wandel der Welt die ganzen multiplen Krisen ist ja auch berechtigt.
00:01:02: aber ich fand so interessant dass man von diesem euch-Stress spricht der ein positiver Stress ist wo du auch so eine Kräfte zuwachst bekommst.
00:01:11: das ist wie du hast eine wichtige Prüfung zwar gestresst, aber in einem positiven Setting könnt ihr das ja auch ein.
00:01:18: ach ich kann meine Leistung dann dort zeigen wo ich so lange hingearbeitet habe.
00:01:22: oder und ich denke mir vielleicht kann man auch diesen Podcast nutzen dass wir kurz darüber auch sprechen weil einerseits... Ich hab im Vorfeld aus dem paar Ärzte gefragt sagen sie das schon sehr viele Krankheiten ursächlich auch was mit Stress zu tun haben oder die Art, wie wir mit unseren Emotionen umgehen.
00:01:42: Wie wir unsere Emotion regulieren können.
00:01:45: also der Volksmund hat ja ich habe sehr eingangs glaube ich von erwähnt sagt ja mir kommt die Galle hoch oder das liegt mehr magen.
00:01:53: was trägst du auf deinen Fultern?
00:01:55: Was heißt auf dem Herzen?
00:01:58: Diese ganze Thematik wie Umgang mit Stress und, wie das dann sich auswirkt sozusagen auch auf die Arbeit.
00:02:06: Und dann wiederum auf deinen Wohlstand also diese Verkettung auch der Themen oder?
00:02:11: Also du hast jeder Mensch hat eine gewisse Stress manche natürlich viel mehr manche weniger und die Bewältigung Strategien sind unterschiedlich.
00:02:20: aber Wie könntest du uns so mitgeben als Frauen wenn Du jetzt zum Beispiel auch einen Stress hast dass sie dass nicht so auswirkt dann auf dein Arbeitsleben, dass du deine Arbeit nicht mehr machen kannst und dann sozusagen kein Einkommen mehr hast.
00:02:35: Und dann erst recht dieses ganze Armutsthema hast?
00:02:38: Wie können wir lernen besser mit diesem Stress umzugehen?
00:02:42: Naja!
00:02:43: Wir sagen in Österreich, wir haben Stress aber wir meinen eigentlich wir haben Arbeit
00:02:48: Interessant.
00:02:49: Viele unterscheiden nicht zwischen euch und die Stress, also der positiven Stress und den negativen Stress.
00:02:55: Der negative Stress ist dieser Stress, der uns wirklich nach unten zieht oder wo ich vielleicht in der Tiefgarage heulen im Auto sitze?
00:03:02: Weil ich mich so geärgert habe!
00:03:03: Das ist ein ganz, ganz negativer Stress.
00:03:06: Ja.
00:03:06: Der macht krank.
00:03:07: Der positive Stress, du hast das schon gesagt, dass diese Allstress.
00:03:11: viele Künstler würden sagen, Ich kann das Lied gar nicht komponieren hätte ich nicht diesen positiven stress.
00:03:16: oder man kann es vergleichen mit Hochzeit, Heirat.
00:03:19: Da habe ich eine Freude und das möchte ich und da bin ich aber auch in einer
00:03:24: Stresssituation.".
00:03:25: Und es ist eigentlich diese kognitive Bewertung also diese Bewertungen die wir ganz alleine durchführen im Kopf um zu sagen Das ist jetzt positiv oder das ist jetzt negativ?
00:03:37: Das heißt dass kann jeder für sich erlernen.
00:03:39: man nennt es dann auch Resilienz diesen Stress zu bewältigen und diese Kopfstärke zu trainieren.
00:03:52: Wie machst du das in diesem Zeitgeist?
00:03:55: Es ist ja so, dass viele Menschen dann auch ... andere Städte sind man die ermutigt oder so weiter, dass man vielleicht konstruktiv damit umgeht.
00:04:06: Dass man doch gemeinsam dann ins Tal des Jammans verfällt?
00:04:09: Ja aber man kann ganz bewusst auch sagen nein das mache ich jetzt nicht.
00:04:14: Während der Pandemie habe ich Vorträge gehalten für Lehrer und Lehrerinnen weil es darum gegangen ist Resilienter oder Stress resistent dazu werden zu sein.
00:04:23: Und da war so meint sie bitte schauen Sie sich um zwanzig Uhr vom Schlafen gehen nicht noch die Zip zwei an.
00:04:29: Wo nur Negativ über Corona und Viren ... Man weiß es ja eh.
00:04:35: Ich muss mich nicht dauernd im TV die Negativ-Botschaften anschauen, die mich dann kurz vor dem Schlafen gehen noch einmal im Schlaf
00:04:44: mitbegleiten.".
00:04:45: Aber das heißt ein Thema für unsere Gesundheit.
00:04:47: ist dieses Thema auch Schlafhygiene?
00:04:50: Das Thema war aber auch was konsumiere ich eigentlich damit es mir vor dem Schlafen gehen, dann auch so gut geht das ich ein schlafe.
00:04:58: Ja genau!
00:04:59: Genau also dass sich im Balance kommen, dass ich gut einschlafen kann und meine Schlafzeiten habe weil der Körper braucht Erholung und der Schlaf ist das Beste.
00:05:09: Das sagt man in der Psychiatrie wenn Menschen nicht schlafend wird man wirklich krank.
00:05:15: ja Und Schlaf ist in Krisensituationen immer das Beste, einfach durchzutauchen.
00:05:20: oder bei schwierigen Entscheidungen sagt man auch im Volksmund schlafen wir nach drüber und dann wird schon wieder werden.
00:05:27: Das ist das eine.
00:05:28: aber sich auch bewusst zu machen was sind meine Stressoren?
00:05:31: Stressoren können auch aus der Umgebung sein können Lärm sein können Umwelt sein.
00:05:36: ich wohne vielleicht neben einer stark befreundeten Straße wo ich in der Nacht gar nicht zur Ruhe komme gibt viele Themen.
00:05:43: Aber was macht man mit Stressoren, die du nicht ändern kannst?
00:05:47: Deine Einstellung dazu ändern?
00:05:48: Ja.
00:05:49: Die Einstellung da zu ändern und die Perspektive zu ändern – und so sagen es ist so!
00:05:55: weniger zu grübeln.
00:05:56: Also was gestern war, war gestern die Uhr, kann ich nicht zurückdrehen?
00:06:00: Ich kann vielleicht etwas draus lernen aber jetzt zu gröbeln und so denken oh mein Gott Boden tut dich auf!
00:06:06: Ja?
00:06:07: Aber interessant weil du betreibst sicher keine Hyperreflexion oder du bist kein Mensch der in diesem Gedankenkarussell... na... ...aber das ist schon glaube ich weit verbreitet.
00:06:18: also dass du steigst aus dem Gedanken Karussell relativ rasch aus oder du steiggst erst gar nicht ein.
00:06:24: Aber wie auch immer, du schaffst es nicht so in diese Hyperreflexion zu gehen.
00:06:28: Oder dass du die Dinge zu überanalysierst?
00:06:31: Genau das bringt doch überhaupt nichts!
00:06:33: Nicht bewerten, aufhören zu bewerten.
00:06:37: Aber das heißt, du bewertest nicht sondern du nimmst zur Kenntnis.
00:06:40: Ich
00:06:40: nehme's einfach zur Kennteness.
00:06:42: ich denke mir nicht mein Gott nahm Gottes Willen.
00:06:44: was habe ich jetzt dafür und Fehler gemacht?
00:06:46: und oh mein Gott was hätte ich besser machen können.
00:06:49: Das passiert schon auch ja aber im großen Stil nicht
00:06:53: Sondern
00:06:55: ich denk mir abgehackt.
00:06:56: nächstes Thema.
00:06:57: Aber wie lernst du dann aus dem Thema?
00:07:01: Wie fachst
00:07:01: du das, dass du den Fehler nicht wiederholst und immer in so einem Muster drinnen bist?
00:07:06: Weil man muss ja irgendwann auch innehalten und sich erkennen.
00:07:09: okay wenn wir jetzt bei der Gesundheit und Wohlstand bleiben Ich werde immer wieder über meine Grenzen, deswegen werde ich krank.
00:07:16: Deswegen kann ich das Projekt nicht abgeben, deshalb verliere ich diese Projekte und dann verlière ich mein Einkommen.
00:07:22: Wie schaffst du das?
00:07:23: Dass du nicht so hyper reflektierst, sage ich mal.
00:07:27: aber genug dass du trotzdem gewisse Muster durchbrechen kannst die ungesund sind.
00:07:33: Na also ich würde jetzt kann ich sagen Musst du die ungesund sind, reflektier einfach viel weniger.
00:07:41: Ich hab mich früher in meinem Vorberuf dauernd fehl am Platz gefühlt und dann gedacht man es passt nicht so wie ich
00:07:49: bin.
00:07:49: Wenn jetzt jemand ein Kolariker ist und immer seine Mitarbeiter anschreit, das finde ich sehr wichtig dass der mal in sich geht und kurz reflektiert und nicht immer denkt alle anderen sind schuld warum ich kolarisch bin oder?
00:08:00: Also das meine ich.
00:08:00: also ich finde eine gewisse gesunde Selbstreflexion ja wichtig damit man sich persönlich weiterentwickelt.
00:08:07: Na schon, aber ich sehe es auch sehr stark grenzen.
00:08:10: also wenn man Senkuläriker hat ja?
00:08:14: Also wenn mich jemand anschreit dann na bitte lernt mich auch kennen!
00:08:19: Ja also da nehme ich mir auch kein Blatt mehr vom Mund das geht gar nicht.
00:08:29: Ja, dann mach ich schon meinen Stopp und sag halt mit mir nicht.
00:08:32: Na ja,
00:08:32: aber du bist doch eigentlich eine ganz Konziliante.
00:08:35: Also wenn man dich näher kennt ... Ich meine, du kannst schon gerenzen setzen?
00:08:37: Naja!
00:08:41: Naja also ... Sag mal das ist schon manchmal, wenn da jemand wirklich ganz arg ist, dann werde ich sicher auch rot.
00:08:53: Ja, man muss Grenzen setzen.
00:08:56: Aber du setzt ja immer konstruktiv die Grenzen.
00:08:58: Du wirst nicht auf das gleiche Niveau vom anderen gehen, dass du zurückschreist oder?
00:09:01: Also ich fände es sehr wichtig im Sinne von ... Im Sinne, dass man dich bewertet finde ich auch, dass dann das Gleiche macht wie der andere.
00:09:09: Wenn da eine schreit dich jetzt an und warum sollst du zurückscheinen oder kannst dir aus Stärke nicht zurückschreien?
00:09:18: Bitte nicht in diesem Ton oder
00:09:20: ... Ja, genau.
00:09:20: Genau.
00:09:21: Entschuldigen
00:09:22: Sie?
00:09:22: Sie waren jetzt der Grenzüberschreiter und ich ersuche, dass sie da mehr höflich sind.
00:09:28: Was ist mein Evapus, wenn ich dann wie ein erster Teil auch die Keule raufkomme?
00:09:32: Werfenbar!
00:09:34: Oder was
00:09:35: ist das?
00:09:35: Ich sehe es, ich werde dann immer ruhiger.
00:09:38: Okay, okay.
00:09:39: Also?
00:09:39: Ja, verstehe.
00:09:41: Und das passt schon.
00:09:43: aber... Man sollte halt vielmehr sich selber überlegen, wo sind meine Grenzen?
00:09:51: Wo sag ich Stopp und nicht dieses Reinziehen lassen oder das mit einem Tun machen lassen.
00:09:58: Das finde ich halt schlecht!
00:10:00: Also für einen selber die Verantwortung übernehmen und zu sagen Hallo wenn ich jetzt ein Blödsinn gemacht habe dann muss ich selber richten, da muss ich so viel Courage haben und sagen das war jetzt aber dumm von mir oder sich selbst wieder raus ziehen aus dem Schlamassel Das hilft dir keiner.
00:10:16: Man muss hier selber machen, aber auch zu sagen stopp mit mir nicht.
00:10:22: Also da gewinnt man ja eher an Anerkennung ...
00:10:26: Ja also ich glaube das ist für jeden Menschen wichtig, dass du gesunde Grenzen setzen kannst.
00:10:32: wenn jemand grenzüberschreitern, das finde ich wichtig und ich glaub' dass sich Mädchen oder Frauen dann oft nicht so leicht tun weil In den Rollenbildern oft sagen sie, dass brave Mädchen und so weiter.
00:10:46: Und ich glaube das mit Bravia ... im guten Gemeint ist, dass du ein konsilienter Mensch bist.
00:10:53: Was ich an sich gut finde.
00:10:54: Wenn der Weg dir zu viel gestritten, find ich ja gut, wenn du konsiliant und Friedenskultur vertreibst.
00:11:00: Aber was du ansprichst in dieses, das du dann aber keine Grenzen setzen lässt?
00:11:05: Dass Menschen dich unhöflich oder respektlos behandeln, da kann man sehr wohl höflich darauf aufmerksam machen, dass es auch eine gewisse rote Linie gibt für den anderen nicht gut ist mit wem zu machen.
00:11:22: Weil du ganz am Anfang das Thema Bildung angesprochen hast.
00:11:25: Und Bildung ist so wichtig, um seine eigenen Grenzen auch zu setzen und zu sagen stopp, hallo einmal!
00:11:31: Und das ist, oder auch nachzufragen in Gesundheitszimmern.
00:11:34: Nachzufragen oder sich zu trauen und wenn nicht dann hole ich mir ein anderes Angebot ein.
00:11:41: also das bringt schon was.
00:11:43: also mutig sein das möchte ich den Frauen mitgeben
00:11:46: kann ich an dieser Stelle sagen weil ich einer Bank tätig bin Qualität hat halt seinen Preis.
00:11:51: ja.
00:11:51: also ich glaube du kannst dass so gewisse Dienstleistungen glaub ich musst doch halt wenn die etwas wert sind gewisse Summe dafür.
00:12:00: Ja, das ist einfach so.
00:12:02: und wenn man aber das Gefühl hat man wird gut betreut ja ich habe das gehabt es war ich weiß nicht mehr genau was zwanzig zweiundzwanzig.
00:12:09: kurz bevor die Zinsen die so rauf geschnellt sind hat mich meine Bankerin angerufen oder gesagt du wir machen jetzt am fixzins
00:12:18: Ganz schnell.
00:12:19: Da war sie schlauferlich.
00:12:20: Ich weiß, da kommt was daher!
00:12:22: Und dann habe ich ja ein Komma zwei Prozent und das ist großartig heute mit der Inflationen und den Zinsen.
00:12:28: Das war großartige und das werde ich ihn nie vergessen.
00:12:32: Ja?
00:12:33: Und da agieren... also ich fühle mich halt bei Frauen im Bankwesen auch viel besser jetzt aufgehoben oder auch verstanden als die Erfahrungen, die ich mit Männern gemacht hab.
00:12:47: Da weiß ich nicht, ob diese feinen Antennen so da sind, jetzt auch sensibel damit umzugehen.
00:12:56: Also mein Erfangen ist die, also wir haben ja auch viele Vermögensberaterinnen.
00:13:01: Dass du natürlich so die Lebensrealitäten der Frauen besser verstehst.
00:13:05: aber ich finde es gibt schon viele männliche Frauen Verstehe auch weil ja viele trotzdem Töchter haben oder nicht
00:13:11: mehr
00:13:12: haben oder Enkelin haben und das ist dann... Es gibt schon viel Männer die sich auch ganz schön für die Gleichberechtigung einsetzen und das finde ich auch richtig toll!
00:13:21: Ich fand jetzt auch zum Beispiel werden diese Finanzbildungsworkshops gemeinsam wo du ja auch immer so ein Highlight bist, weil du dann über die Frauengesundheit sprichst und dass wir Frauen eben mehr auf uns achten sollen.
00:13:34: Und ich fand das ganz interessant, dass da auch oft Männer zu mir gesagt haben, Ja, ich will, dass meine Tochter sich das anhört oder... Also ich glaube, du hast schon auch ein höheres Bewusstsein.
00:13:43: Je mehr du dich in den anderen hinein versetzt, kannst du glaub' ich ... und du brauchst doch beide!
00:13:50: dass diese Rechte der Frauen mehr verwirklicht werden, glaub ich brauchst du einfach beide.
00:13:57: Unbedingt!
00:13:58: Und wir Frauen müssen wirklich schauen das wird zu dem kommen was uns sowieso zusteht?
00:14:04: Ja und ich glaube da ist eine Gesellschaft die gerecht ist, dass doch vielmehr sozialen Frieden hast.
00:14:10: Ich glaube Frieden ist ja trotzdem das was auch Wohlstand bewahrt.
00:14:14: Natürlich hast du auch immer gewisse Kriegsprofiteure aber Insgesamt ist Frieden immer besser für die Menschheitsgeschichte.
00:14:23: Auf
00:14:23: alle Fälle!
00:14:25: Also es gibt ja so Menschen, die immer alles negativ sehen
00:14:29: und
00:14:29: die aber ein Perspektivenwechsel machen und alles positiv sind.
00:14:34: Die haben mehr vom Leben also mehr Wohlstand.
00:14:42: Anne-Marie was mich interessieren würde ist... Was findest du trägt dazu bei dass man ein wirklich reiches Leben führt.
00:14:51: Vielleicht fangen wir mal mit dem Finanziellen an und dann gehen wir auf die anderen Aspekte ein, also was glaubst du hilft?
00:14:58: Dass man sich etwas aufbauen kann.
00:15:00: Also ganz wichtig ist Ausbildung, Bildung an sich...
00:15:04: Aber damit meinen wir jetzt nicht nur akademische.
00:15:06: Also Handwerker, weil du bist ja auch total zuständig.
00:15:09: Genau!
00:15:10: Mein Vater war Installateur und der hat durch seine Profession auch einen Wohlstand erzielt.
00:15:18: Und einfach Bildung ist ganz, ganz wichtig.
00:15:21: Einfach sich in der Gesellschaft seine Position zu suchen und zu finden aber auch die eigene Einstellung.
00:15:29: wie lebe ich?
00:15:30: Gehe ich jetzt durchs Leben und sage immer das Glas ist halb leer und alles ist so furchtbar ja und so dramatisch?
00:15:37: oder freue ich mich dass Kleinigkeiten ein Blume am Wiesner an Kleinigkeiten oder Lächeln von einer Verkäuferin im Supermarkt Das ist doch auch etwas Schönes.
00:15:47: Wo ich mir denke, mein Gott ... es ist schön zu leben!
00:15:51: Und das geht es ja letztlich.
00:15:53: Wenn ich das verbinden kann mit Wohlstand im Sinne von eigenen Empfinden und was kann ich mir leisten?
00:16:02: Was kann ich gut tun?
00:16:04: D.h.,
00:16:05: ich muss alles haben.
00:16:07: Ja.
00:16:08: Ich muss nicht alles haben aber sich zu überlegen, ich bin gesund, ich lebe in einem Land wo Frieden herrscht.
00:16:16: Das ist schon mal ein großes Privileg, wir schauen immer auf das was vielleicht andere nicht da ist.
00:16:21: ja aber das zu haben ich glaube es ist wichtiger denn je.
00:16:28: Hast du das Gefühl weil du hast das vor kurz angeschnitten dass du ja auch weil du in diesem Pflegebereich sehr viel Einblicke hast dass du diese Endlichkeit des Lebens ja in deinem Berufsalltag vielleicht öfter siehst und begegnest.
00:16:43: Wir wissen alle um unsere Endlichkeit, aber du bist halt tagtäglich damit auch konfrontiert, dass dir das einen anderen Blick aufs Leben, jetzt gibt?
00:16:52: Schon weil es gibt Menschen, die sind körperlich oft sehr beeinträchtig, gesundheitlich sehr beeinträgt und haben trotzdem noch einen Lebensfreude und freuen sich halt an kleinen Dingen, wo man dann schon selber sehr bescheiden wird auch dankbar wird und sich überlegt man, meine Kinder sind gesund.
00:17:12: Gott sei Dank!
00:17:14: Wir können gut leben, wir können unser Leben gut bestreiten.
00:17:20: Das ist schon etwas wo ich mit tiefer Dankbarkeit einfach versuch das weiterzugeben.
00:17:27: Und wenn man sich überlegt es gibt solche schrecklichen Schicksale in Familien oder jetzt direkt auch im Klinikum, die man dann sieht.
00:17:39: Und ich mir dann oft denke, mein Gott, na wie arm und ... Aber selbst Menschen, die in einer pallitiven Situation sind, dann oftmals auch noch so eine Freude erleben können in Kleinigkeiten ja?
00:17:51: Wo sich dann auch noch was auftut.
00:17:53: das finde ich einfach schön.
00:17:56: Das heißt es ist schon ein Geschenk weil ich glaube dass wir in einer Gesellschaft leben wo man über die Endlichkeit nicht so gern nachdenkt Aber dass es auch ein Geschenk sein kann, das dadurch, dass du mit Palliativ mehr zu tun hast.
00:18:11: Dass man in diesen letzten Augenbliten noch ganz viel Lebensfreude empfinde kann?
00:18:17: Ja schon!
00:18:18: Wenn man eine gute Begleitung hat, dann passiert das schon.
00:18:27: in Kliniken oftmals eine schwierige Situation.
00:18:31: Aber dieses familiäre Umfeld, diese familiäre Zusammenhalt ist etwas der dann Sicherheit gibt und das dann einfach schön sein kann.
00:18:42: Anne-Marie ich habe noch eine Frage zur Erbengesellschaft weil du in unseren Vorgesprächen erwähnt hast dass es beim Männern und Frauen unterschiedlich ist.
00:18:52: wie kannst du dazu was sagen?
00:18:54: auf alle Fälle.
00:18:55: Ich habe vor vielen Jahren einmal zu einer Freundin gesagt, die hat eine prekäre Familiensituation und da habe ich gesagt du musst dir nicht immer alles auf das gemeinsame Sparbuch tun.
00:19:05: Tu doch einfach ein paar Hundert Euro immer zur Seite für dich ja?
00:19:10: Und du legst auf ein separates Konto!
00:19:13: Und was war, zehn, fünfzehn Jahre später war die Scheidung und sie hätte sonst gar kein Geld gehabt und so hat sie wenigstens der Stadtkapital gehabt für eine kleine Wohnung.
00:19:22: Also ich denke schon, dass wir Frauen da auch klug überlegen müssen.
00:19:25: Was kann ich leisten?
00:19:27: Was kann nicht mir ansparen so, dass ich wirklich dann für Notsituationen etwas
00:19:33: habe?".
00:19:34: Vielen Dank Annemarie, dass du uns so teilhaben lässt an all diesen facettenreichen Aspekten deines Berufslebens aber auch aus deinem privaten Umfeld das du uns teilhaben hast lassen wie du vorsorgst und wie du es geschafft hast ein Haus zu bauen mit zwei kleinen Kindern, was für Spaßpotenzial du siehst.
00:19:57: Dass du wirklich auch im Alltag da so mit einem hohen Bewusstsein ausgestattet bist.
00:20:03: und ich wollte dich noch fragen, wann hast Du Dich das letzte Mal reich gefühlt?
00:20:11: Ich fühle mich jeden Tag reich!
00:20:13: Oder ist aber schön?
00:20:15: Ja, ja, ich könnte jetzt gar nichts anderes sagen.
00:20:18: Ich fühl mich wirklich jeden Tag
00:20:20: Und dann war das, machst du das fest?
00:20:24: Einfach weil ich glücklich bin.
00:20:25: und ja.
00:20:27: Das ist richtig schön!
00:20:29: Ich teile immer zum Schluss oder mitten drin so Buchempfehlungen und Filmempfeilungen zu den Themen über die wir gesprochen haben.
00:20:40: Für heute habe ich folgende Buchempfehlung.
00:20:43: Das eine heißt Burnout AD von der Elisabeth Lukas – das lese ich gerade sehr, sehr interessant weil sie eine ganz andere Perspektive zum Teil auf dieses Thema bringt und auch anspricht, dass auch ein zu wenig gefordert sein auch so einen Ort führen kann.
00:21:01: Also zur Erschöpfung um das der Mensch an sich das braucht auch das Gefühl zu haben, dass er eine Aufgabe hat.
00:21:09: Das zweite was ich empfehlen kann Filmempfehler und zwar wie wird man hundert Jahre alt?
00:21:13: die Geheimnisse der blauen Zone Weiß ich nicht, ob du das schon gesehen hast.
00:21:19: Nein!
00:21:19: Ich hab meine Eltern genötigt sich das anzusehen.
00:21:21: und jetzt machen sie mal jede Woche Fitness usw.
00:21:27: Bei diesen acht Zonen werden Regionen in der Welt näher beleuchtet wo Menschen gesund bis zu hundert Jahre alt werden.
00:21:37: Und die haben
00:21:38: alle so gemeinsame Merkmale.
00:21:40: Und eines ist dieses, dass sie zum Teil in Regionen leben die Hügelig sind wo du dann ganz viel Stufen rauf und runter gehen musst oder die Essen irgendwie am Boden.
00:21:51: Also die machen ganz viele Bewegungen im Alltag.
00:21:54: also nicht Fitnessstudie sondern einfach Alltagsbewegung.
00:21:57: Also Zitat meines Vaters.
00:21:59: Er ist jetzt wieder viel motivierter, wenn er sich irgendwie strecken muss nach einem Buch oder so, nachdem er das gesehen hat.
00:22:05: also du siehst dass diese alltäglichen Dinge wie die beitragen auch zu deiner Bewegung.
00:22:10: Du musst nicht immer teures Abo im Fitnessstudio wo es natürlich auch nett ist aber allein wenn man im Alltag das integriert zeigen die halt macht das schon was aus.
00:22:19: und dann haben Sie den Gesundheitsaspekt.
00:22:21: Dann haben Sie dem Aspekt des ehrenamtlichen Engagements also was du ja auch angesprochen hast mit der meiner Aufgabe hat.
00:22:27: Dann das Thema Ernährung.
00:22:28: Das wissen wir, dass man regional ist an diese Dinge.
00:22:32: und dann haben sie das Thema Zuversicht und Glaube also je nachdem wie jemand spirituell ist aber ebenfalls dieses nur Vertrauen und Zuversicht trägt eben auch sehr dazu bei.
00:22:44: Und Singapur ist dann diese Zone, die versucht jetzt künstlich das auch zu schaffen.
00:22:48: Und die haben beispielsweise ... Haben die steuerlich anscheinend so geregelt, dass wenn du in der Nähe deiner Eltern ziehst, wenn sie älter werden, dass du steuerlig begünstigt wirst, wenn man gesehen hat bei diesen Filmen über diese aftblauen Zonen, dass die, die in so einem Familien- oder Freundeskreise eingebunden sind, länger ungesündert werden?
00:23:07: Ah!
00:23:08: Oder die haben jetzt so Märkte überall eingeführt beim Menschen, kommen, also Räume der Begegnung.
00:23:15: Dann haben sie glaube ich alle in Singapur auch versucht jetzt die ganzen Parkgaragen zu begrünen.
00:23:20: Also dass wenn man mehr grün sieht macht das auch was aus.
00:23:23: Ganz interessante Dokumentationsreihe kann ich empfehlen und mit Kindern kann ich Empfehlen alles steht Kopf!
00:23:29: Ich weiß nicht ob du das gesehen hast?
00:23:31: Das ist über die verschiedenen Emotionen ein Disney-Film.
00:23:35: Und ich finde es ganz toll gemacht weil du siehst dann Wut und Neid und Freude.
00:23:43: die wohnen im Kopf eines Menschen und haben aber so einen eigenen Charakter.
00:23:46: Und du lernst eigentlich sehr kreativ und entertaining, wie Emotionen im Alltag uns begleiten und wie die dann das Ruder übernehmen können.
00:23:56: ja?
00:23:56: Oh
00:23:57: mein Gott!
00:23:57: Also das kann ich in diesem Zusammenhang auch empfehlen.
00:24:02: Ja, liebe Savi, wie schaffstest Du mit drei Kindern da einfach fit und gesund zu
00:24:10: bleiben?!
00:24:11: Ja, also im Gegelsatz zu dir mache ich nicht alles alleine.
00:24:15: Also ich glaube dass das schon auch hilft.
00:24:17: Also meine Eltern wohnen nur eine Viertelstunde von mir entfernt.
00:24:21: Ich habe schon einen wirklich sehr engagierten Mann der auch wirklich engagierter Partner ist... Also ich muss sagen deswegen ich bewundere dich sehr weil du stemmst schon sehr viel alleine und ich muss sage ich bin jemand ich hab schon auch ganz ganz viel Unterstützung Und ich glaubt es ich aber Jemand bin, der das gut annehmen kann.
00:24:43: Also ich glaub', dass ich vom Typ her früher war ... Ich glaub' beim ersten Kind hatte ich das mehr noch, dass ich gedacht habe, man muss alles selber machen und so weiter.
00:24:54: Aber dann irgendwann ... Ich glaube es war aufgrund eines Unfalls, den ich hatte.
00:24:58: Ich hatte mal einen schweren Vieh-Unfall und dann konnte ich vier Monate mehr gehen.
00:25:04: Und jetzt kann ich natürlich alles wieder?
00:25:08: Ich habe dann eigentlich in der Zeit habe ich ganz viel Hilfe bekommen, weil ich konnte nichts mehr machen und das fand ich irgendwie ganz toll.
00:25:16: Und da hab' ich dann eigentlich gelernt du muss nicht alles selber machen man kann ja auch gemeinsam viele Dinge machen.
00:25:23: und insofern zu deiner Frage wie ich das mache ist glaube ich dass ich gelernt habe dass Wohlstand Gemeinschaftsarbeit ist und dass es leichter und lustiger ist wenn man Ich will es auch gemeinsam machen kann.
00:25:39: Das ist doch schön!
00:25:44: Also vielen Dank lieber Anne-Marie, für deine Offenheit und für dein engagiertes Mitsprechen über wirklich reich und wir reden über mehr als nur Geld.
00:25:57: ich habe mich sehr über diesen Austausch gefreut und bedankt mich auf bei allen Hörerinnen und freue mich schon auf die nächste Folge.
00:26:06: Danke für die Einladung.
00:26:08: Gerne!
00:26:09: Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald zur nächsten Folge.
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