Folge 3 – Teil 1: Bildung, Mut und Eigenverantwortung – wie Frauen ihren Weg gehen
Shownotes
Was braucht es, um ein selbstbestimmtes und finanziell unabhängiges Leben zu führen – gerade als Frau?
In dieser Folge spricht Dr.in Sarvenas Enayati mit Priv.-Doz.in, Dr.in Anna Maria Dieplinger über ihren außergewöhnlichen Lebensweg und darüber, wie ihr Bildung, Mut und Eigenverantwortung dabei geholfen haben, sich ein erfülltes Leben aufzubauen. Vom zweiten Bildungsweg bis hin zur Führungsposition im Gesundheitswesen zeigt sich: Entwicklung passiert Schritt für Schritt und beginnt oft mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Menschen, die einem gewogen sind und als Mentoren begleiten.
Gemeinsam beleuchten sie die strukturellen Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, vom Gender Pay Gap bis hin zur Altersarmut, und warum finanzielle Vorsorge, Gesundheit und persönliche Entscheidungen eng miteinander verbunden sind.
Im Gespräch geht es um:
- Warum Lebenslanges Lernen einer der wichtigsten Schlüssel für finanziellen Wohlstand ist
- Wie Mentoren dabei helfen können, über sich hinauszuwachsen
- Welche Rolle Eigenverantwortung für Gesundheit und Finanzen spielt
- Warum Frauen besonders von Altersarmut betroffen sind
- Wie sich auch vermeintlich kleine finanzielle Entscheidungen im Alltag langfristig auf das Leben auswirken
- Der Zusammenhang zwischen Gesundheit, Lebensstil und Wohlstand
- Warum es wichtig ist, mutig neue Wege zu gehen – unabhängig vom Alter
- Wie kleine, bewusste Entscheidungen große Veränderungen bewirken können
Weiterführende Links und Informationen:
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zurück zum Partnerbank-Podcast Wirklichreich.
00:00:06: Wir reden über mehr als nur Geld!
00:00:08: Diese Folge ist Teil eins von zwei eines zusammenhängenden Gesprächs.
00:00:13: Heute ist mir eine besondere Freude, dass eine gute Freundin von mir, die ich schon seit über zwanzig Jahren kenne bei uns im Podcaststudio in der Partnerbank Akademie ist.
00:00:23: herzlich Willkommen!
00:00:25: Danke für die Einladung
00:00:26: sehr gerne.
00:00:27: Also Anne-Marie, du hast einen sehr interessanten und vielseitigen Berufsweg von Krankenschwestern überhabilitierte Wissenschaftlerinnen bis zu Gutachterinnen und Geschäftsführeren eines großen Unternehmens aus dem Gesundheitswesen mit vierhundert Mitarbeiter.
00:00:43: Und wenn ich an dich denke da kommt mir über das Zitat vom Benjamin Franklin in den Sinn amerikanischer Gründervater der gesagt hat eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.
00:00:57: Kannst du mit uns teilen, lieber Anne-Marie?
00:00:59: Wie dein beruflicher Werdegang sich entwickelt hat.
00:01:02: Ob du bewusst diese Schritte gesetzt hast und ich freue mich dass die Hörerinnen dich heute besser kennenlernen dürfen.
00:01:10: Ja, also ich habe begonnen mit einer Lehre für Bürokaufrau.
00:01:15: Vor vielen, vielen Jahren hatte dann beruflich irgendwie keine Chance und haben gedacht in der Pflege werden immer Menschen gebraucht und hab eine Umschulung gemacht einen neuen Beruf dazu gelernt und habe damals in Linz meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gelernt war dann viele, viele Jahre in dem Beruf tätig und bin dann wie man so schön sagt an der gließenden Decke angestanden.
00:01:40: Also ich wollte noch mehr lernen, noch mehr wissen und habe mich dann entschieden zu studieren – zuvor aber die Studienberechtigungsbrüche schon gemacht weil ursprünglich hatte ich eine Schulausbildung, die ich in Deutschland gemacht hab Und bin dann eben auf dem zweiten Bildungsweg quasi in die Studienberechtigungspurfung eingestiegen und habe mich für das Studium der Soziologie entschieden.
00:02:07: Bildung ist ganz etwas Wichtiges, das kann ich total unterstreichen weil nur da erfährt man sehr viel, auch wissen wie man im Job gut agieren kann und auch verhandeln kann.
00:02:22: Man bekommt dann andere Jobs als wie mit einem normalen Lehrabschluss oder einer normalen Pflegeausbildung, das bringt einen natürlich ganz nach vorne.
00:02:31: Aber ist es so dass du jemanden hattest der dich dann immer ermutigt hat aus dem Elternhaus?
00:02:37: Wie hast du dir das zugetraut?
00:02:39: dass du diese Wege immer mehr gegangen bist und studiert hast, und gut Achterin geworden bist.
00:02:45: Und dann sogar nicht nur Doktorat sondern auch habilitiert hast?
00:02:49: also was hat dich so bestärkt auf diesem Weg?
00:02:52: Ja
00:02:52: ich habe immer wieder gute Mentoren und Mentorinnen gehabt die gesagt du probierst doch einfach.
00:02:57: Ja, meine erste Hürde war Mathematik für die Studienberechtigungsprüfung.
00:03:01: Ich habe mir gar nicht zugetraut, dass ich das irgendwie schaffen könnte und hab mir gedacht step by step und nicht irgendwie das Ziel vor Augen sondern einen Schritt nach dem anderen.
00:03:10: Englisch Kurs ist doch einmal spannend dann eine Deutschprüfungen zu machen neue deutsche Rechtschreibung damals.
00:03:17: Mathematika habe mich schon sehr gefragt ja aber
00:03:20: Ist auch gegangen, ist auch
00:03:22: gegangen.
00:03:23: Ich hatte einen wunderbaren Lehrer der hat immer gesagt nein Gott sie begreift es nicht ja aber irgendwie habe ich's dann doch begriffen.
00:03:31: zum Schluss und so ist eins nach dem anderen gegangen und umso war das auch im Studium ich hab Professoren gehabt Statistik kann ich mich noch gut erinnern hat der Professor zu mir gesagt Sie bleiben bei mir in Büro sitzen bis sie die Wahrscheinlichkeit kapiert haben.
00:03:45: Das ist herrlich!
00:03:46: Also ohne diese Menschen wäre es nicht gegangen.
00:03:49: Und letztlich auch in Salzburg, ich habe mich dort habilitiert damals.
00:03:53: Professor Osterbrink hat gesagt und sie habilitieren sich und Sie machen das jetzt und ziehen das durch wenn er meint okay?
00:04:01: Ich versuche das heute auch bei meinen Studierenden zu machen an der Universität, sie zu motivieren und zu fördern weil man vielleicht selber gar nichts sieht was in einem steckt und was man eigentlich alles leisten kann.
00:04:15: Und Annemarie, ich habe dich immer kennengelernt als einen Menschen der – das konnten die Hörerinnen ja jetzt auch schon glaube ich gut nachvollziehen, der sehr mutig seinen Weg geht.
00:04:24: Aber dass du auch einen ganz hohen Gerechtigkeitssinn hast und ist es so, dass dieses Herzensthema von dir mit Frauengesundheit, mit dem du dich ja besonders auseinandersetzt und dazu auch geforft hast oder ein Buch geschrieben hast?
00:04:39: Dass das aus deinem Gerechtigkeitssinn kommt oder ist das noch etwas was ich mir So überlegt habe.
00:04:45: Nein, nein!
00:04:46: Du hast schon recht?
00:04:47: Also ich komme ja aus einer sehr traditionellen Welt am Lande und wo die Rollen klar verteilt sind.
00:04:53: aber meine Großmutter und auch meine Mutter haben mir immer gesagt schau dass du das eigene Geld hast dass du selber überleben kannst dass du nicht auf einem Mann anstehst.
00:05:04: Und dieser Gerechtigkeitssinn ist man schon sehr klein im jungen Alter mitgegeben worden was natürlich dann schon mich wirklich geprägt hat, weil Ungleichheit befohren.
00:05:15: Das geht für mich gar
00:05:16: nicht.".
00:05:17: Ich habe auch ein paar Fakten rausgesucht.
00:05:20: Dieser Podcast dreht sich ja um das Thema Gesundheit und die Auswirkungen auf Wohlstand.
00:05:26: Ich finde es ganz interessant was du jetzt im angesprochen hast mit der Ungerechtigkeit in Österreich und ich hab dann auch ein Paar Fakte nachgelesen.
00:05:36: und beispielsweise ist laut Statistik Stand zwanzig, vierundzwanzig jede fünfte Frau ab fünf und sechzig Jahren Armuts gefährdet.
00:05:47: Und wir haben eben nicht nur diesen Gender Pay Gap also dass man für gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt wird aber auch diesen Gender Pensions Gap der bis zu Vierzig Prozent unterscheidet.
00:05:59: Ich habe mir dann auch Zahlen daraus gesucht die Statistik die man auf der AMS Seite findet herangezogen und er wird ihm gesagt, dass die Armuts-Gefährdungsschwelle in Österreich bei einem Einpersonenhaushalt liegt bei ca.
00:06:17: eineinzig Euro pro
00:06:18: Monat.
00:06:19: Da gilt man als armutsgefährdet in Österreich.
00:06:22: Und die durchschnittliche Alterspension von Frauen beträgt aber tausendfünfhundertvierneunzig Euro – und beim Männern ist es zweitausend dreihundert Euro!
00:06:31: Brutto.
00:06:32: Und ich glaube, dass man Hand dieser Zahlen auch sieht wie sehr dieses Thema Frauen betrifft und ich habe mir dann aber auch die Zusammenhänge angesehen, die Gesundheit mit Wohlstand hat ohnehin auch der Hausverstand, dass beispielsweise wenn du mehr von Armut gefährdet bist das deine Gesundheit auch gefährdet ist.
00:06:55: Also es gibt ja Länder wo wenn du zum Beispiel Insonin benötigst aber du das Geld nicht dafür hast dann kannst du dir überhaupt keinen Insoninen für den Diabetes kaufen oder musst ganz dosiert damit umgehen.
00:07:07: und Auf der anderen Seite hast du aber ganz viele zivilisatorische Krankheiten, die durch den Überfluss des Wohlstands entstanden sind.
00:07:15: Also wir haben ja übergewicht und also ganz viele Themen wo du eigentlich siehst das Armut hat einen Einfluss auf Gesundheit Aber auch der Überfluß hat einen einflussaufgesundheit.
00:07:28: Und jetzt meine Frage an dich Anne-Marie, was beobachtest du in deinem Alltag?
00:07:35: Also siehst du das beispielsweise Frauen mehr betroffen sind von gewissen Krankheiten oder dass die Belastungen der eine Frau hat einfach mehr Krankheiten hervorruft.
00:07:48: Ja!
00:07:49: durchaus, durchaus.
00:07:50: Also wenn ich mal anschaue jetzt gerade so die Frauen mittleren Alter Kinder bekommen zwischen dreißig und vierzig haben Frauen wesentlich mehr Belastungen.
00:08:01: Jetzt auch im Hinblick auf Familienarbeit, Kinderarbeit
00:08:04: usw.,
00:08:05: das sind ja unsere traditionellen Rollenbilder noch sehr, sehr verteilt unterdurch.
00:08:11: du hast es schon angesprochen, Pensionierung.
00:08:14: dann verlieren auch die Frauen durch viel Teilzeitarbeit, die Basis für eine gute Pension und haben dann letztlich auch Schwierigkeiten hier das Leben zu fristen im hochbedankten Alter.
00:08:26: Das ist ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen.
00:08:30: Männer haben nie so einen Einbruch.
00:08:32: Und wenn man sich anschaut – ungefähr vier Komma fünf Prozent der Väter nehmen Väterkarenz also wirklich diese Kinderzeit Und das trifft letztlich Frauen am härtesten.
00:08:43: Weil, was passiert?
00:08:45: Dann kommt so eine Scheidung ab vierzig, fünfundvierzig.
00:08:48: Es spreche ich sehr klischeehaft aber der Mann sucht sich vielleicht eine jüngere Frau und die Frau hat die Durchrechnungszeiten nicht für die Pension und so trifft sie dann in der Pension noch mehr.
00:09:01: Das hat letztlich Auswirkungen ob ich mir eine Brille leisten kann supernale Dinge, ob ich mir einen Zahnersatz leisten kann.
00:09:08: Das sind nur wirklich die teuren Gesundheitsthemen, die dann Frauen im hochbetagten Alter treffen und Medikamente
00:09:16: usw.,
00:09:16: ja da gibt es die einen oder anderen Unterstützungsmaßnahmen, Förderungen usw.
00:09:22: Aber Frauen sind wirklich benachteiligt in Gesundheit und auch im Wohlstand.
00:09:29: Und Anne-Marie jetzt zum Beispiel konkret auf dein ... Leben bezogen.
00:09:34: Du bist ja ... du bist Mutter von zwei Kindern, elf und dreizehn Jahre.
00:09:38: Und du bist von Anfang an alleinerziehend?
00:09:41: Und wie konntest du es schaffen, dass du trotz Alldem ein Haus bauen konntst und auch gut vorsorgen konntist für dich und deine Kinder?
00:09:51: also welche Denkweisen haben dir dabei geholfen Und welche praktischen Dinge hast du gemacht, damit du das schaffen konntest?
00:10:01: Freilich ist es mutig sich im ersten Anlauf eine Eigentumswohnung zu kaufen.
00:10:06: Ich habe mir wirklich überlegt, kann ich mir das leisten und bringe zusammen monatlich die Rückzahlungen ... Es hat schon Phasen gegeben, wo ich mir überlegt hab, fahre ich zur Dankstelle und danke das Auto auf oder fahrei ich den Supermarkt und geheinkaufen.
00:10:22: Also man muss schon sparen!
00:10:24: Aber das finde ich gut, dass du das sagst.
00:10:26: Das ist auch nicht alles so einfach gewesen aber du hast es trotzdem durchgezogen?
00:10:31: Genau!
00:10:31: Ich habe es durchgezogen und das war dann die Zeit wo ich meine Kinder bekommen hab, meinen Sohn und meine Tochter.
00:10:38: Tag der Geburt meiner Tochter, also das ist die kleinere von den beiden, ist der Bagger gekommen und hat den Ausup für das Haus gemacht.
00:10:46: Da war die Hormone schon wunderbar, das muss ich wirklich sagen.
00:10:51: Haus zu bauen?
00:10:52: Ich habe vorher nicht gewusst auf was ich mich da tatsächlich einlass.
00:10:55: Ich wollte es halt unbedingt machen und hab halt die Finanzen von der Einglumswohnung genommen und meine Spates und aber meine Basis gehabt.
00:11:03: Aber freilich ist es sehr mutig allein erziehend jetzt dein Haus hinzustellen.
00:11:09: Ich habe aber auch nicht aufgehört zum Arbeiten.
00:11:11: also ich bin ... Ich habe meine Vorträge gemacht geschaut, dass das Einkommen da war zusätzlich auch jetzt zu dem einkommensbezogenen Karrensgeld.
00:11:21: Letztlich, dass ich nicht den Anschluss verliere an meine Jobwelt.
00:11:27: Aber Annemarie, woher nimmst du die Kraft?
00:11:30: Das alles zu machen!
00:11:32: Bist du schon über durfnütlich belastbar oder?
00:11:36: Oder denkst du in jeder von uns könnte das?
00:11:40: Na ja, so ist einfach probieren... Jeder von uns kann es probieren.
00:11:45: Jeder hat doch sein Leben selber im Griff!
00:11:47: Ich muss schon dazu sagen, ich bin halt schon sehr durch meinen Beruf als OP, als Krankenpflegerin, sehr trainiert auf Notfallsituationen und da wird man sehr resilient.
00:11:59: also wenn man mitbekommt zwischen leben und tot und akut Situationen... Da kann man schon viel, viel aushalten.
00:12:09: Aber natürlich hab ich auch Situationen gehabt, das möchte ich jetzt gar nicht alles schönreden, wo ich mir gedacht habe, oh, jetzt wird's mal was soviel?
00:12:15: Ja?
00:12:16: Habe ich zu meinen Handwerken gesagt und dann bauen wir jetzt einen Pool ... Ich brauch einfach Arbeit.
00:12:20: ja!
00:12:21: Ich brauche jetzt einfach Arbeit damit ich mich ablenken kann weil zu viele Nachdenken ist auch nicht immer gut.
00:12:28: Interessant,
00:12:28: d.h.,
00:12:29: dir hilft es eigentlich dass du ins Tun kommst.
00:12:33: also du denkst da nicht so viel Über Dinge nach, die dich belasten.
00:12:37: Sondern du hast als Bewältigungstrategie, dass du ins Tun kommst oder?
00:12:40: Ich kenne dich auch, dass Du gerne Gartenarbeit machst und kochst und begst.
00:12:45: Also Du kanalisierst das in diese Richtung, oder?
00:12:47: Genau!
00:12:48: Also ich war mal ein lieben Freund gehabt der ist Psychotherapeut und ich bin mit ihm rodern gegangen in so einen Doppelsitzer Und ich habe damals ziemlich einen Kummer gehabt und dann mir gedacht, na super wird's, fahren wir da von klein bis dünnstein paddeln wieder an der Donau entlang So um die zehn Stunden, ja.
00:13:07: Und dann hab ich gesagt, da kann ich zehn Stunden mein Herz auskurzen und alles von der Seele hin.
00:13:13: Und der hat gesagt nein, wenn wir in Dünnstein angekommen sind, dann kannst du mal alles erzählen.
00:13:19: Aber jetzt heizt er mal im Mund und jetzt hast du mal Rudern zehn Stunden.
00:13:23: Interessant!
00:13:24: Nach zehn Stunden hatte ich kein Problem mehr Weil ich selber dazugekommen bin, nachzudenken und Lösungen für mich zu finden.
00:13:32: Manche Menschen gehen am Berg, manche laufen.
00:13:35: Es hilft, nachzudenken und in den Flow zukommen wie heute so schön auch im Sport sagt zu diesem Flow und dann geht alles leicht!
00:13:44: Ich finde das spannend.
00:13:46: Eine Sache wollte ich noch sagen, weil ich habe auch Freundinnen in diesem Psychotherapien, dass wir natürlich schon festhalten, dass es an sich eine gute Sache ist
00:13:54: und das Menschen gibt
00:13:55: oder denen was sehr hilft oder mit wem Dinge reflektiert
00:13:59: usw.,
00:14:00: aber es gibt eben auch Menschen die über andere Wege glaube ich auch Dinge dann für sich bewältigen können.
00:14:08: also dass man jetzt nicht den Eindruck gewinnt, dass Nein, genau.
00:14:14: Ich bin ja leider in einer großen Gesundheitseinrichtung, wo das auch ein großes Thema ist.
00:14:20: Also der Eindruck sollte nicht entstehen... Für mich ist es halt einfach wichtig.
00:14:25: ich nehme auch das eine oder andere Coaching in Anspruch wenn ich mir denke jetzt bin ich am falschen Weg.
00:14:30: aber Manchmal zu überlegen, was habe ich das ganze Jahr ausgehalten und was darf ich mir jetzt leisten?
00:14:38: Das ist doch völlig legitim.
00:14:40: Wenn du sagst, ich hab heute im Vorfeld zu unserem Gespräch etwas gelesen, weil ich gedacht habe – und das erinnert mich auch an dich – und zwar dieser griechische Philosoph der hat gesagt es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.
00:15:02: Und ich glaube dass das auf dich so zutrifft.
00:15:04: also wenn weil ich weiß ja auch dass du auch Widerigkeiten im Leben hast.
00:15:08: also nicht immer alles einfach Wie du mit diesen Dingen umgehst und was du für eine Meinung über diese Dinge hast, dann noch so konstruktiv bleiben kannst.
00:15:18: Und auch deine Arbeit nachgehen kannst und auch sehr viel Kraft daraus ziehst?
00:15:23: Ja das stimmt!
00:15:24: Also meine Oma hat immer gesagt es wird schon wieder ja also gar nicht schlimmes herbeiszenen sondern wirklich zu schauen dass das Glas halb voll ist Weil alles andere bringt ja nichts.
00:15:35: und wenn man ganz ehrlich ist, man muss sich ja selber am Schopf packen und rausziehen.
00:15:39: Und wenn man dauernd lernt ich brauche Hilfe von außen dann wird schwierig.
00:15:44: also Ja und das fängt bei banalen Dingen an wie man halt lebt auch wie man jetzt durch das eingesprochen gesund lebt wie man sich ernährt auf was man Wert legt wie man nach vorne schaut und es bringt nichts, nach hinten zu schauen.
00:16:01: Also ich möchte irgendwas lernen oder was
00:16:04: so
00:16:04: super
00:16:05: ist.
00:16:05: Ja genau aber immer zu sagen mein Gott na warum habe ich nicht?
00:16:09: Wieso ist das mir schon wieder passiert diese Jammer rein?
00:16:12: Das bringt doch überhaupt nichts!
00:16:14: Aber das heißt dass sind so deine Denkweisen oder die dir geholfen haben... diese verschiedenen Berufswege einzuschlagen und dann auch zu verwirklichen, du hast dir dann dieses Haus gebaut und hast dann parallel noch gearbeitet.
00:16:28: Und wie gehst Du sozusagen mit Themen um?
00:16:32: Weil wir ja einen Female... Finanz-Podcast sind.
00:16:36: Wie siehst du das Thema zum Beispiel um Krankenversicherung?
00:16:39: Und wenn du hier aus der Pflege bist und private Krankenversicherungen, also ist es etwas wo du dich damit auseinandersetzt mehr weil du aus dem Gesundheitswesen bist.
00:16:49: oder was würdest du uns frauen denn?
00:16:53: Also Versicherung ist gut.
00:16:55: Unser System ist auch wirklich gut, wir kriegen viel Leistungen.
00:17:00: Das möchte ich schon betonen.
00:17:01: ob ich jetzt die Sonderklasse brauche und mein Einzelzimmer muss man Fragezeichen machen also was sich schon in Frauen raten kann und das ist auch eine Erfahrung die ich gemacht habe Menschen reden oftmals sehr schön und erzählen, ja da gehört das und das gemacht usw.
00:17:18: Und schon ist man in einer Richtung unterwegs.
00:17:20: Eine Zweitmeinung sich einzuholen bei schwierigen Erkrankungen schadet nie!
00:17:24: Und nachzufragen, wie oft haben Sie diese Operation schon durchgeführt?
00:17:27: Schadet nie.
00:17:29: Also und vielleicht auch die Dosis der Medikamente zu hinterfragen und auf das Körpergewicht umzulegen – es schadet auch nicht!
00:17:36: Also einfach selber die Verantwortung übernehmen für die eigene Gesundheit.
00:17:40: Wir haben halt viel gelernt so ... Die Ärztin richtet's.
00:17:45: Und die Eigenverantwortung zu übernehmen und zu hinter fragen, wie ist mein Lebensstil, wie es noch meine Gesundheit bestellt.
00:17:54: Ich bin jetzt auch vor Weihnachten gedacht, die haben immer so Rücken und Schmerzen von dem ewigen Computer arbeiten
00:17:59: usw.,
00:18:00: ich geh doch jetzt ins Fitnessstudio.
00:18:02: Und schau, dass ich dreimal in der Woche ins Fitness-Studio gehe!
00:18:05: Du bist beide im Alter, wo man ja auch mehr Muskelaufbau machen muss.
00:18:08: Da darfst du sagen, mit der Vierzig aufwärts wird das sehr empfohlen.
00:18:15: Genau.
00:18:16: Und da muss ich ja sagen, ich muss halt auch was tun.
00:18:19: Jetzt alles abzugeben und zu sagen, jetzt brauche ich Massagen und alle anderen sollen machen für mich ... Das geht halt nicht!
00:18:25: Aber ich finde das interessant, Annemarie, weil wenn man dir so zuhört... Also du lebst ja dieses mit der Eigenverantwortung sehr.
00:18:34: Aber das ist ja auch sehr ungemütlich manchmal.
00:18:37: Wie raffst du dich auf?
00:18:38: Bist du nicht manchmal außer, dass du denkst, du möchtest ein Couchpotato sein und die Anderen sollen es richten?
00:18:46: Ja, manchmal mach ich das auch.
00:18:47: Aber irgendwie hab ich viel mehr Freude, wenn ich in meinem Garten herumgraben kann als wie ... Wenn ich jetzt auf der Kautschik ... Ich war ein paar Tage krank und bin meiner Tochter erst mal in meinem ganzen Leben zwei Tage im Bett gelegen.
00:19:02: Und wir haben's auch genossen!
00:19:04: Es war auch schön, trotz Krankheit, was es halt schön sein kann aber ... Irgendwie habe ich mehr Freude an schönen Dingen, die ich mir halt dann ... ja.
00:19:16: Die du verwirklichen kannst?
00:19:18: Ja genau!
00:19:18: Du wirst so im Amt wohnen aber ich finde das auch sehr ... du bist aber auch sehr.
00:19:24: wie soll man sagen Ich finde es interessant weil du ein Mensch bist der zwar sich selbst so viel abverlangt Aber du bist ja unheimlich empathisch da mit deinen Freundinnen.
00:19:36: Ja, weil oft sind Menschen die sich selbst viel abverlangen.
00:19:39: Sind ja dann mit anderen auch eher streng.
00:19:42: Aber du bist, finde ich jemand der sehr empathisch ist.
00:19:44: aber vielleicht kommt das auch aus Berufswegen oder?
00:19:47: Weil du ja auch in der Krankenpflege warst und jetzt auch im Gesundheitswesen stark vertreten bist.
00:19:54: Anne-Marie, ich habe eine Frage.
00:19:56: Als du zum Beispiel im Sozialdienst tätig war.
00:20:01: Also wo es darum ging, Menschen gings gesundheitlich nicht gut waren im Krankenhaus werden wieder entlassen.
00:20:06: und was macht man dann wenn man noch nicht ganz wohl auf ist?
00:20:10: Wie erlebst du das wie Frauen beispielsweise dann am besten umgehen sollen?
00:20:14: also wenn wir zum Beispiel das eine ist ja wir sind präventiv Bemüht, dass wir uns gesund erhalten.
00:20:21: Aber was ist, wenn es jetzt einmal passiert ist?
00:20:23: Man ist eben krank geworden und hat nicht alles in der eigenen Hand.
00:20:27: Und wie was empfiehlst du Frauen auf?
00:20:29: Was soll man dann aufpassen, wenn man wieder langsam ins Leben zurückgeht und in die Familienstrukturen zurück geht?
00:20:37: Grad Frauen sind prädestiniert immer ja zu sagen oder eher wenig nein zu sagen und wenig Dinge hin.
00:20:44: zu hinterfragen, sondern viel auch zu akzeptieren und erdulden.
00:20:49: Und das ist schon etwas wo ich mich gerade als Frau manchmal fragen muss warum passiert mir das jetzt?
00:20:57: Warum bin ich jetzt krank geworden?
00:20:58: was war ja zu der Auslöser?
00:21:00: Was kann ich beitragen nach vorne zu schauen und Grenzen zu setzen?
00:21:05: Wir fragen gehen oftmals über die Schmerzgrenze hinweg Und wenn man sich anschaut so in dieser mittleren Phase des Lebens, wo wir Hausarbeit und Kinder arbeiten, dann gehen wir noch zwanzig Stunden arbeiten.
00:21:17: Wenn man da die Frauen fragt, wie viele Stunden arbeiten sie pro Woche?
00:21:21: Dann sagen die Frauen immer so um die fünfundsechzig Stunden.
00:21:23: Die Männer sagen um die fünfundvierzig Stunden.
00:21:25: also diese zwanzige Stunden mehr Arbeit belasten ja auch mehr.
00:21:29: Und dann wird man krank.
00:21:31: oder in der Phase fangen die Frauen an.
00:21:34: Die Schlafmittel, die Schmerzmittel und die Antidepressive zu konsumieren.
00:21:39: Dazu hinterfragen, da gebe ich doch mal ein bisschen Arbeit ab und gönn mir auch eine Auszeit mit einer Freundin.
00:21:47: Oder muss sich wirklich immer alles perfekt machen?
00:21:52: Also das ist schon auch unser Teil!
00:21:55: Ich finde es auch interessant was du sagst mit dem Perfekt.
00:21:59: Ganz oft glaubt man ja dass manche Dinge sind jetzt weil man in der Phase ist von Kinder
00:22:04: usw.,
00:22:05: aber es gibt ja auch Menschen die das trotzdem entspannter angehen als andere.
00:22:10: Und ich glaube dieses ganze Thema, ich glaube im Englischen sagt man so gut enough also es ist doch gut genug ja?
00:22:16: Es muss nicht alles vollkommen und perfekt sein.
00:22:18: Ich glaube das ist ja auch etwas was jetzt immer mehr Frauen auch lernen dass es schwierig ist aus den allen Lebensbereichen rund um die Uhr alles immer vollkommen unperfekt erledigt und dass das überhaupt nicht notwendig ist.
00:22:31: und ich denke das ist auch ein Lernbereich.
00:22:33: Naja, aber es gibt jetzt auch wieder diese andere Bewegung.
00:22:36: Diese Trade Wives die diese traditionellen Rollenbilder wieder vorleben wie Schick und der Kuchen ist fertig und das Haus ist tipptopp gesteilt und dekoriert und alles ja wo jungen Mädchen schon wieder suggeriert wird wir müssen in dieser heile Welt der Fünfziger zurück.
00:22:56: Ich glaube, es ist eine Sehnsucht nach Geborgenheit.
00:22:58: Glaub ich gibt's immer im Mädchen oder dass du gerne einen guten Freundeskreis möchtest und Familienkreis?
00:23:04: Aber ich finde das auch wichtig.
00:23:05: also ich bin auch dankbar!
00:23:08: schon bei den beiden Großmüttern, also natürlich meine Mutter so ist.
00:23:11: aber ich fand es interessant dass wenn wir gings noch weiter zurück auch Großmittern das die mir auch immer mit auf dem Weg gegeben haben.
00:23:16: ja es ist schon gut.
00:23:18: Dass man einen Beruf findet der einen Freude macht dass es gut ist auch unabhängig sein zu können und man kann ja trotzdem gemeinsam sich was aufbauen.
00:23:28: Aber dass es doch auch wichtig ist dass man sich einen Beruf findet erfüllt.
00:23:33: Und ich glaube, das können wir jungen Menschen oder jungen Frauen auch mitgeben und es gibt ja auch ganz viele ältere Frauen finde ich die sich so ab einer gewissen Alter wieder was Neues für sich entdecken und sich umfuhren lassen und noch etwas Neues ausprobieren.
00:23:47: also ich denke dass kann ja auch man kann ja mutig wenn man älter ist noch was beherzt auch angehen und was neues lernen was neues aus probieren.
00:23:56: auf alle Fälle, also nie aufgeben.
00:23:59: Selbst wenn ich dann, wenn man Frauen anschaut, die sich nach dieser aktiven Zeit in der Pension engagieren, ehrenamtlich engagieren ... Ich find das großartig und bereichert.
00:24:12: Es gibt nichts Schlimmeres, wie mich immer nur zu Hause sitzen.
00:24:15: Dann denke ich auch, was tu' ich jetzt?
00:24:17: Also, ich finde schon dass Frauen sich da wirklich viel zutrauen dürfen auch viel ausprobieren können.
00:24:26: Es ist vielleicht eine Berufpasso, aber zu unterm Strich soll man halt einfach überlegen gehe ich gerne in die Arbeit?
00:24:35: mache ich das jetzt wirklich als Herzensfreude oder ist es einfach so dies?
00:24:39: Wo ich mir denke, naja da werde ich mich nicht recht glücklich.
00:24:42: Dann einfach die Fühle ausstrecken und zu schauen was begegnet einem am Weg?
00:24:46: Es gibt immer irgendwo Wege, die sich dann teilen oder man begleiten hat.
00:24:51: bei mir waren es auch viele Mentoren, die gesagt haben getraut oder doch das ja macht das genau.
00:24:59: Anne-Marie zurück zum einer Geldfrage Wie sorgst du für deine Kinder vor oder sorgste für deine kinder vor?
00:25:06: Da denkst du dir nach dem müssen alle selber schaffen.
00:25:09: Wie siehst du das?
00:25:10: Naja, dass eine ist schon mal... Dass das angesprochenes Haus, das ich gebaut habe.
00:25:13: Das ist schon meine Sicherheit weil heute sind die Wohnungspreise doch schon ziemlich angestiegen wo ich mir schon überlege wie kann sich dieser junger Mensch tausend Euro für eine fünfefünfzig Quadratmeter Wohnung leisten?
00:25:27: Das ist das eine.
00:25:28: also groß genug gebaut zu haben und auch Geld anzulegen, um zu sparen.
00:25:32: Ich hab für meine Kinder ein Sparformen, wo ich mir denke ja das passt und heute muss man halt schon ein bisschen differenzierter schauen.
00:25:39: die Sparbucht-Zinzen sind nicht grandios, es sind vielleicht auch in Edelmetall oder was passt grad Fonds oder sonstiges.
00:25:48: da müssen wir halt auch sehr klug wählen.
00:25:52: aber das Beste ist für mich meine ... ich habe Gott sei Dank noch vor Ein paar Jahre einen Fixzins bekommen für die Finanzierung von meinem Haus mit ein, zwei Prozent und das ist das Wichtigste.
00:26:04: Ja aber ich glaube in diesem Bereich ist Finanzbildung auch noch nicht so weit fortgeschritten.
00:26:10: also ich glaube auch alleine diese Fragestellung variabler Zins oder fixer Zins wenn man ein Haus baut oder Eigentumswohnungen kauft Das ist etwas um auf jeden Fall.
00:26:20: wir können jetzt da jetzt nicht zu viel hineingehen Aber dass man das mit seinem Bankberater Vermögensberater eben beratet bespricht, ist sicher wert.
00:26:29: Da gibt es schon sehr viel Sparpotenzial.
00:26:33: Anne-Marie eine Frage jetzt.
00:26:34: Wie machst du das, dass du so gut sparen kannst?
00:26:38: Naja, das ist schon klug zu überlegen!
00:26:40: Ich mein...
00:26:41: Aber wie hast Du Deine Ausgaben?
00:26:43: Hast Du so gut im Griff?
00:26:44: oder wie darf man sich das vorstellen?
00:26:46: Ja ja also es ist kurz vor den.
00:26:50: in der Medien war die Diskussion mit Einkaufen in Österreich versus in Deutschland.
00:26:55: Ja, meine Mutter lebt im Grenze in Viertel.
00:26:59: Wir haben nicht zu weit nach Deutschland und wenn ich wirklich einen ganz grossen Einkauf mache... Das heißt ihr ist ja für uns von zwanzig Prozent günstiger in Deutschland Dann fahre ich mit meiner Mutter nach Deutschland Und dann wird der Einkaufswagen komplett angefühlt und ich denke mir why not?
00:27:16: Da ist schon mal viel drinnen, wo ich sage mein Gott.
00:27:19: Auf der anderen Seite koche ich selber für meine Kinder also wenig jetzt Convenience und Fast-Food und solche Dinge weil mir das einfach wichtig ist dass die Kinder auch wissen woher kommt das Essen und woher.
00:27:32: Und da kann man schon viel sparen.
00:27:34: Aber das heißt, du sparst eigentlich indem du günstig einkaufst.
00:27:38: Ich kaufe günstige ein?
00:27:39: Genau!
00:27:39: Du schaust schon wo du das günstigt bekommst.
00:27:42: aber wie machst du das in deinem Alter, wo dann so viel Dinge denken musst, da denkst auch an diese Dinge.
00:27:47: oder wo kann ich von günstigen was einkaufen, wo kann es günstiger tanken?
00:27:50: Oder vielleicht kannst du ein paar praktische Beifahrten geben?
00:27:53: Ja zum Beispiel tanken immer am Wochenende Wenn es nicht geht, weil ich viel unterwegs bin, dann geht's nicht anders.
00:28:00: Das ist so ... Aber einfach zu schauen, wann ist der Treibstoff günstig?
00:28:05: Oder wie gesagt beim Supermarkt brauche ich das jetzt oder nicht?
00:28:09: Bei mir wird z.B.
00:28:10: nichts weggeworfen.
00:28:12: Bei mir wäre kein Brot weggeworfen.
00:28:14: Ich bin so erzogen worden.
00:28:16: Was machst du daraus?
00:28:18: Krotas!
00:28:19: Ja, krotas mache ich genau.
00:28:22: Und ... Ich versuche auch meinen Kindern zu zeigen, wie man kocht.
00:28:25: Wie man einfach sparsam kocht und gut kocht...
00:28:28: Aber gib mir Beispiel!
00:28:29: Also wie kochst du sparsamen?
00:28:31: Zum Beispiel Spinatknüttel.
00:28:34: Das sind die Grottons mit Spinat und Ei und Topfen.
00:28:38: Und das ist ein wunderbares Essen an den Käse drüber gerieben und es ist ein wunderbares essen.
00:28:43: Aber das heißt, den Wohlstand, den du dir erarbeitest ist schon auch, weil du wirklich die Fähigkeit hast vernünftig und sinnvoll zu sparen.
00:28:51: Ja ich meine, ich habe schon gelernt wie man Obst- und Gemüse anbaut und ich hab auch meinen kleinen Garten.
00:28:57: also ab Ostern habe ich meinen eigenen Salat.
00:29:00: Das ist mir ganz wichtig!
00:29:02: Und meine Mutter hat ganz viele Äpfel.
00:29:05: bei uns gibt es immer während vom Herbst bis zum Frühling ganz viel Obst.
00:29:11: Ja, alle Varianten vom Apfelstrudel bis hin zum Apfelmus.
00:29:15: Das ist alles da!
00:29:16: Ich
00:29:16: werde mich ja wieder selbst einladen, ja?
00:29:18: Ja,
00:29:19: sehr gerne.
00:29:20: Na das ist mir schon wichtig.
00:29:21: oder auch wenn die Erdbeer so so ist, Erdbären zu kaufen und es mal mein Lade selber zu machen weil sie ganz anders schmeckt.
00:29:27: Aber hast du das Gefühl... Ist das wie du lebst so Mainstream oder hast Du das Gefühl dass schon durch die sozialen Medien einem anderen Lebensformen mehr nahe geliebt.
00:29:38: Ja schon, wenn ich heute Pakete einkaufe wo dann das Rezept drinnen ist und alle Produkte drin sind ja dann denke ich mir da brauche jetzt nicht mehr recht für Können.
00:29:48: aber ich finde es so toll wenn ich weiß wie woher die Produkte kommen.
00:29:54: Ein Beispiel, ich kriege von meinem Fleisch-Lieferanten ist ein Bauer.
00:29:59: Der hat freilaufende Schwänderl und Schafe.
00:30:02: Und da krieg' ich halt das Fleisch!
00:30:04: Und er sagt immer mit den Innereien kann er nichts anfangen oder die kann nicht haben?
00:30:09: Und dann sage ich gut, her mit den Innereien.
00:30:11: Ich mache Leberknödel und ich mache so verschiedene Dinge halt und die werden eingefroren und das ist super!
00:30:18: Das ist herrlich!
00:30:20: Verschierte Leibchen oder mein Nachbar ist Jäger und der fragt mich dann nur, ich habe ein Reh?
00:30:25: Brauchst du ein Rehe?
00:30:26: Das ist doch das beste Bio-Fleisch ja... und das wird dann einfach verkocht.
00:30:30: Und ich liebe es zu kochen, meine Freundinnen kommen und wir machen richtige Kochabende wo wir dann hundertfünfzig Fleischleibchen machen und sie werden vakuumiert oder eingefroren.
00:30:41: Ich weiß du kochst wirklich toll!
00:30:42: Du backst toll.
00:30:43: also das ist immer ein Geschmackserlebnis bei dir.
00:30:46: Anne-Marie wie gibst du das deinen Kindern weiter diesen Spargedanken?
00:30:50: Also merkst du Wenn du die Altersgruppe deiner Kinder ansiehst, wachsen die anderen Kinder ähnlich auf.
00:30:58: Oder hast du das Gefühl, es geht mehr verloren?
00:31:00: Wie Freude am Spanen oder im vollen Verzicht?
00:31:04: Na ja!
00:31:04: Also Spielsachen, die die Kinder nicht mehr verwenden, werden dann auf der Plattform gestellt zum Verkaufen und da haben sie dann einen Spaß wenn das irgendwer kauft und einbacken und dann werden die zwei Euro plus versandt zur Brust gebracht.
00:31:19: Das ist schon etwas ... Wenn Kinder das nicht haben, dann wird alles weggeworfen.
00:31:25: Das find ich schade!
00:31:27: Was heißt du?
00:31:27: Hast du das richtig integriert in dein Leben?
00:31:29: oder ist es diesen Spargedanken... ...das ist bei dir nicht negativ besetzt.
00:31:34: Kannst du das nachempfinden warum viele Menschen sparen als sehr negativ sehen und sich eingefränkt fühlen und denken das Leben zieht an ihnen vorbei?
00:31:43: Naja wenn man wirklich so sparen muss ganz eng dann ist es ein Bedrohung.
00:31:50: ja.
00:31:51: Aber ich sehe halt das Sparen jetzt eher mit Nachhaltigkeitsgedanken und denke mir, ja.
00:31:58: Das passt schon ... Ich hab mir zum Beispiel letztes Jahr vor Weihnachten eine wunderschöne sehr teure Tasche gekauft.
00:32:03: Ich liebe Taschen!
00:32:07: Und dann habe ich mir gedacht, kann ich mir das jetzt leisten?
00:32:10: Darf ich mir es jetzt
00:32:11: leisten?".
00:32:11: Dann haben wir gedacht, ich hatte ein sehr intensives anstrengendes berufliches Jahr.
00:32:18: Da bin ich mal gedacht Dann kannst du die Tasche jetzt auch kaufen und gönnen.
00:32:22: Und dann habe ich aber schon so eine Freude dran, an diesen Dingen.
00:32:29: Ich muss ja nicht alles haben weil es ist irgendwie vergänglich und das ist schon wieder von meinem Beruf her.
00:32:36: Wir gehen ja alle ohne leere
00:32:38: Taschen.".
00:32:39: Also, wir können Ihnen uns ja nichts mitnehmen.
00:32:41: Das heißt ich muss jetzt schon schauen dass sich für meine Kinder einfach deine Mehrwert erziele und vorbaue und das ist
00:32:49: wichtig.".
00:32:51: Damit sind wir am Ende von Teil eins unserer Gespräche angekommen!
00:32:55: Ich freue mich schon sehr auf unsere nächste Folge.
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