Folge 9: Stil, Sichtbarkeit und Wirkung – Wie ein kompetent wahrgenommener Auftritt neue Chancen eröffnet
Shownotes
Wie beeinflusst unser Auftreten, wie wir wahrgenommen werden und welche Rolle spielen dabei Kleidung, Selbstbild und die eigene Haltung?
In dieser Folge spricht Dr.in Sarvenas Enayati mit der renommierten Stil- und Imageberaterin Marlene Mokricky über persönliche Wirkung, Sichtbarkeit und die Frage, wie das eigene Auftreten die berufliche Entwicklung unterstützen kann. Denn Image ist weit mehr als Kleidung. Noch bevor wir ein Wort sagen, senden wir Signale aus und werden von unserem Gegenüber wahrgenommen und eingeordnet.
Gemeinsam erörtern sie, wie ein stimmiges Auftreten dabei helfen kann, Kompetenz und Persönlichkeit sichtbar zu machen, wie sich eine neue berufliche Rolle auch nach außen zeigen lässt und warum es dabei nicht um starre Dresscodes geht. Vielmehr ist es entscheidend, den jeweiligen Kontext zu verstehen und Kleidung, Farben, Materialien und Schnitte so einzusetzen, dass sie zur eigenen Persönlichkeit, Position und gewünschten Wirkung passen.
Außerdem geht es um den Schritt in die Selbstständigkeit und die damit verbundenen Herausforderungen. Marlene Mokricky berichtet von ihrem eigenen Werdegang von einer sicheren Führungsposition hin zur Imageberatung, von der Bedeutung finanzieller Rücklagen, Sichtbarkeit und dem Umgang mit Ablehnung. Dabei sprechen sie auch darüber, wie Glaubenssätze und das eigene Money Mindset unseren Umgang mit Geld prägen und warum es sich lohnt, frühzeitig an die eigene finanzielle Vorsorge zu denken.
Im Gespräch geht es um:
- Warum unsere Wirkung beginnt, bevor wir überhaupt ein Wort sagen
- Wie Kleidung dabei unterstützen kann, Kompetenz und Persönlichkeit sichtbar zu machen
- Warum eine neue berufliche Rolle auch ein verändertes Auftreten erfordern kann
- Weshalb Kontext und Persönlichkeit wichtiger sind als starre Dresscodes
- Welche Wirkung Farben, Materialien, Schnitte und Accessoires haben können
- Wie ein stimmiger Auftritt bei Bewerbungsgesprächen, Präsentationen oder wichtigen Terminen gelingt
- Warum Sichtbarkeit und der Umgang mit Ablehnung zum Unternehmertum dazugehören
- Welche Rolle finanzielle Rücklagen beim Schritt in die Selbstständigkeit spielen
- Wie Glaubenssätze und das eigene Money Mindset den Umgang mit Geld beeinflussen
- Warum private Vorsorge auch für Selbstständige frühzeitig ein Thema sein sollte
- Weshalb kleine Schritte besser sind als Stillstand
Weiterführende Links und Informationen:
- Zur Website der Partner Bank
Selbst-Check rund um Ihre Wirkung: Hier geht es zum Selbst-Check rund um Ihre Wirkung: Bevor Sie ein Wort sagen: Entdecken Sie Ihr Wirkungsprofil – Partner Bank
Weitere Beiträge rund um „Wirklich reich“: Hier entdecken Sie weitere Beiträge rund um das Thema „Wirklich reich“: Partner Bank Finanz-Blog
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen bei WirklichReich, dem Female Finance Podcast der Partnerbank.
00:00:07: Mein Name ist Savina Senayati und ich freue mich dass du heute dabei bist!
00:00:12: Für mich ist Wohlstand mehr als nur Geld- und Finanzthemen mehr als Nurzahl.
00:00:18: Wir beleuchten in diesem Podcast Wohl Stand daher vielschichtiger und in all seinen Facetten.
00:00:23: Heute beleuchte wir ein Thema das vielleicht nicht auf den ersten Blick mit Wohl stand verbunden ist aber doch erheblichen Einfluss darauf hat.
00:00:31: Wir beleuchten sozusagen ein bekanntes Zitat von Gottfried Keller aus dem Jahr eighteen vierundsiebzig.
00:00:38: Kleider machen Leute, mein heutiger Gast macht genau das zu ihrem Beruf Marlene Mokritzki.
00:00:46: sie ist Expertin für Image persönliche Wirkung und Auftritt.
00:00:51: ihre Überzeugung wir werden längst wahrgenommen und eingeordnet bevor wir einen Wort sagen.
00:00:57: Für Marlene Ist Image deshalb kein Luxus und keine Oberflächlichkeit?
00:01:01: Sondern die Summe aller Signale, die wir aussenden.
00:01:04: Und im besten Fall ein stimmiger Ausdruck dessen wer wir sind und wie wir anderen begegnen sollten!
00:01:10: Heute ist sie tif zertifizierte Stil- und Imageberaterin in Wien und ist in der gesamten Dachraum Und es wird dir gesagt, dass du sozusagen einer der besten Beraterinnen in diesem Bereich bist und deswegen freut mich halt ganz besonders.
00:01:28: Dass du heute zu Gast bist.
00:01:29: Du berätst ja ganz viele Frauen- und Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte.
00:01:35: Insofern ist es mir eine besondere Freude, dass ihr heute da bist!
00:01:39: Was führt diese Frauen zu dir?
00:01:41: Erstens einmal danke schön für die Einladungen.
00:01:42: ich freue mich wirklich sehr, dass ich heute da bin und ich habe spannende Themen.
00:01:47: Frauen kommen deswegen zu mir, weil sie in unterschiedlichen Systemen sind.
00:01:53: Das kann eine Kreativbranche sein das kann ein sehr großer technischer Konzern sein.
00:01:59: es kann eine einzelne Unternehmerin sein die versucht ihre mag ihr Produkt ihre Dienstleistung am Markt auf den Markt zu bringen.
00:02:05: und Am Ende des Tages haben all diese Personen eines gemeinsam Sie Haben an einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Berufsalter gemerkt, dass
00:02:19: sie
00:02:19: zwar sehr viel wissen und sehr viel fachliches Know-how aufgebaut haben.
00:02:23: Und wahnsinnig viele Ausbildungen haben aber oftmals das Feedback kriegen oder das auch zwischenmenschlich spüren.
00:02:30: man sieht es ihnen tatsächlich nicht an.
00:02:32: Das heißt man ist sofort in dieser verbalen Rechtfertigung drinnen.
00:02:35: Sie müssen sich viel mehr rechtfertigen.
00:02:37: Wer sagt Ihnen dann?
00:02:38: Da sieht man Ihnen nicht an.
00:02:40: Entweder kommt es intern oder aus dem eigenen Umfeld.
00:02:42: Das ist, das kommt sehr häufig vor dass aus anderen Abteilungen die Vorgesetzten, die Teamkollegen wirklich tatsächlich verbal in vielen Gesprächen äußern aber dass sie auch selber merken, dass sie nicht die Version sind, die Sie gerne sein würden!
00:03:01: Das kann ein Blick in den Spiegel sein.
00:03:04: Das kann die Unzufriedenheit auch sein und die Unsicherheit im Outfit sogar sein.
00:03:10: Man sieht vielleicht kennt die eine oder andere Zuhörerin, oder vielleicht auch der eine oder anderen Zuhöhrer so eine Situation wenn man in einem wichtigen Gespräch ist oder in einem Termin bei einer Präsentation und man nur damit beschäftigt ist an sich herum zu zupfen.
00:03:24: und hier zieht es um da zieht sie muss Schmunzeln.
00:03:26: genau kennen wir alle habe ich ja auch gekannt und irgendwo merkt man dann Ich bin nicht ich selbst.
00:03:34: Irgendwie wäre ich gerne eine andere Version von mir, aber ich kann sie noch nicht greifen da letzte Woche einer Kandidatin mit der ich jetzt die nächsten Wochen verbringe das so schön gesagt.
00:03:44: Marlene, ich sehe schon diese Version vor mir.
00:03:47: Ich weiß was ich kann!
00:03:48: Die wissen alle etwas.
00:03:49: Sie können oder großteilen?
00:03:52: Aber Sie wissen nicht wie man das sichtbar nach außen macht.
00:03:55: Da gibt
00:03:55: es
00:03:56: Trends, da gibt es ein Überangebot am Markt und Sie verlieren sich darin Weil Sie nicht wissen, wie sie sich am besten ausdrücken.
00:04:04: Ich habe eine Frage dazu... ich hab mal gelesen dass man wenn man zum Beispiel eine neue Position anstrebt ja also wenn man aufsteigen möchte das man sich schon entsprechend so kleiden sollte wie man in dieser nächsten Rolle dann wahrgenommen werden möchte.
00:04:20: ist es hat das irgendwie in deiner Praxiserfahrung?
00:04:23: Hat das eine Berechtigung oder ist das nur eine Theorie die eigentlich in der Praxis nicht statt heilt.
00:04:29: Ja, ist absolut berechtigt und ist ganz wichtig diesen Faktor immer im Kopf zu haben!
00:04:34: Ich gebe ein praktisches Beispiel wo das wirklich sehr deutlich wird und es hat jetzt nicht nur mit dem Aussehen zu tun sondern auch diese neue Rolle eine neue Position oder vielleicht die anstrebende Person Sichtbar zu machen.
00:04:48: ich habe eine Dame begleitet.
00:04:50: die war Assistentin von einem Team und die sah sie immer gegenüber der Vorgesetzten.
00:04:57: Und ja, sie war für den Kaffee zuständig und für die Termine- und Besprechungsraumkoordinationen und hat aber dann eine Versetzung in Anspruch genommen innerhalb der Abteilung.
00:05:07: Der Raum war nicht besonders groß, aber sie ist nach wie vor auf ihrem Platz sitzen geblieben.
00:05:14: Sie hat sich auch durchwegs wie zuvor auch gekleidet Und sie war schon in ihrer neuen Funktion tätig und auf Organigramm, war alles schon in Stein gemeißelt.
00:05:24: Trotzdem ist sie diese alte Rolle nicht losgeworden.
00:05:29: Das heißt man hat sie nach wie vor irgendwo gebeten dann den Kaffee zu machen oder irgendwo den Besprechungsraum herzurichten oder was auch immer.
00:05:36: Sieh aus ihrem Naturell heraus ja bevor es jetzt keiner macht mach ich sich.
00:05:39: Ich bin ja da schneller effizienter, dass wir schneller zum Ziel kommen Und wir haben dann nicht nur an ihrer äußeren Präsenz gearbeitet, dass sie diese neue Rolle die sie inne hat auch selber spürt.
00:05:51: Sondern dass man das auch sehen kann von außen sehen kann und ich habe ihn eingelegt den Platz zu wechseln also wirklich physisch dem Tisch zu wechseln.
00:05:59: Also im Konzern muss es ja auch ihrem Platz anders wählen um wirklich sichtbar zu werden.
00:06:05: Aber das heißt für all jene die innerhalb eines Unternehmens aufsteigen möchten oder dies tun, dass man muss man schon ein gewisses Augenwerk dann darauf legen.
00:06:15: Oder das man ein bisschen eine Veränderung einleitet damit man den anderen Kolleginnen und Kollegen auch hilft oder dass man jetzt wahrnimmt oh die hat aber eine neue Rolle ja?
00:06:25: Ja genau!
00:06:26: Und am besten schon am Weg dorthin so wie du vorher richtig gesagt hast also schon mit dem Ziel im Kopf auch schon diese auf visueller Ebene nonverbaler Ebene und werbalerebene diese Schritte in diese Richtung zu tun Weil der Umstieg dann leichter und schneller.
00:06:42: Aber was bedeutet das konkret?
00:06:44: Heißt es, dass man in einem formelleren Setting anfängt Bläser zu tragen oder... Also woran wird das festgemacht bei anderen, dass jetzt sozusagen mehr eine mehr Führungsverantwortung übernimmt.
00:06:57: Also ist das in einem Start-up Setting anders, weil alle Summitouren schon kommen.
00:07:03: oder gibt es universelle Prinzipien die man beachten sollte wenn man anders wahrgenommen werden möchte dass jemand der mehr Verantwortung trägt?
00:07:11: Ja, also ganz wichtig richtig.
00:07:13: Es gibt unterschiedliche sogenannte unausgesprochene branche spezifische Dresscodes.
00:07:18: das heißt eine Kreativagentur wie du gesagt hast Start-up hat ganz andere gelebte Praxen vor Ort.
00:07:25: Das heisst natürlich da ist es viel kreativer der Look Da ist es der Sneaker, da ist er Hoodie was auch immer Wenn wir in einer Anwaltskanzlei hinüber schwenken sieht natürlich da der Dresscode ganz anders aus.
00:07:37: die Zuhörerinnen und Zuhörer haben gleich ein Bild vor Augen.
00:07:39: ja das ist dieses Image haben, eine gewisse Erwartungshaltung auch.
00:07:43: Da klaffen natürlich dann Stereotypen etc.
00:07:46: auf uns ein.
00:07:47: aber das ist das was beide oder mehrere Branchen oder der gesamte Markt immer gemeinsam hat dass wir den Kontext immer verstehen müssen.
00:07:58: das heißt es so meine Kontextkompetenzen nenne ich das.
00:08:02: Also in welchem Umfeld bewege ich mich?
00:08:05: Wo bin ich in diesem System, was ist so die gelebte Praxis um mich herum.
00:08:10: Dann kommt natürlich aus reinem Menscheninstink diese Anpassung und dann kann ich mich je nach Hierarchie oder Ebene einen Ticken oder ein Level Formella seriöser kleiden.
00:08:22: und nein das muss nicht unbedingt der Bläser sein.
00:08:25: Da werde ich auch immer gefragt, dass es die große Angst die man haben, die Damen und Herren Vor allen Dingen Damen, muss ich jetzt einen Blazer anziehen um kompetent zu sein?
00:08:33: und meine eindeutige Antwort ist hier Nein.
00:08:37: Kann nicht auch in einem Sneaker professionell und seriös rüberkommen?
00:08:43: Ja auf jeden Fall!
00:08:44: Wichtig ist es muss immer zum Typ Mensch passen drum ist es wichtig ich muss immer zuerst herausfinden Wer bin ich?
00:08:52: Was macht mich aus, was ist meine Stärke von innen raus.
00:08:55: Meine Vision, meine Passion, wo will ich hin?
00:08:58: Was is mein Umfeld?
00:08:59: Den Kontext verstehen, sogenannte Passung herstellen im Rahmen und das aber im Sinne meiner Persönlichkeit.
00:09:09: Aber ist es so dass man... Dass das jetzt viel flexibler langsam wird?
00:09:15: also ist meine Denke noch ein bisschen Oldschool sage ich, dass man sagt auch im Banken könnte ich mich jetzt ganz bunt wohin setzen.
00:09:22: Wir auch okay?
00:09:24: Ja, ich sag jetzt einmal mit einem gewissen in einem gewisse Rahmen kann man sich hier bewegen.
00:09:28: ja weil in deiner Position jetzt hier in Deiner Branche wäre es bei einer Vorstandssitzung.
00:09:36: Fehl am Platz, wenn du jetzt wirklich sehr bunt und in Sneakers und mit sehr legierer Kleidung, sehr lockeren Materialien etwas überschnitten daher reinkommen würdest.
00:09:48: Das wäre würde fast mehr als Gleichgültigkeit gewertet werden bei einem Gegenüber und möglicherweise ein Gefühl auslösen vielleicht ist ja heute der Termin nicht so wichtig.
00:09:58: das heißt Ja im Rahmen den wir vor uns haben in der Finanz und diesen gelebten Dresscode.
00:10:05: Aber auch da, wenn ich jetzt gleich ein praktisches Beispiel nennen kann, haben wir natürlich mehr Spielraum.
00:10:11: Das heißt es muss nicht zwangsläufig der schwarz-weißen Hosenanzug sein.
00:10:17: Solange wir den nötigen Farbkontrast hält, dunkelaufricht erhalten werden wir sind wir nach wie vor sichtbar.
00:10:23: Das kann dunkelblau egrü sein.
00:10:25: Das kann vielleicht ein Petrolfarberner Hosenanzug, ein Kostüm mit einem kämelfarbernen Top drunter sein – es muss ja auch nicht immer die Hemdbluse sein!
00:10:36: Und so ist bei jedem Kleidungsstück und bei jedem Accessoire das wir uns anlegen haben wir unterschiedliche Signale an unseren Körper gelegt.
00:10:44: Die senden Signale in unsere Gegenüber.
00:10:46: So ist eine weiße Hemdbluse, so wie du sie heute anhast.
00:10:50: Sende deine andere Botschaft als wenn ich dir jetzt diese Hemd-Bluse austausche gegen ein Jersey T-Shirt mit einem Rundhalsausschnitt und einer roten Rose vorne drauf.
00:11:01: Ja?
00:11:01: Das ist eine ganz andere Wirkung!
00:11:02: Und das wirst du schon ein wenig legierer.
00:11:05: Ja?!
00:11:06: Das heißt die Quintessitz ist immer hier das Wissen zu haben welche Sprache spricht welcher Stoff, Farbe, Schnitt, Silhouette oder Accessoire.
00:11:16: Und wie kann ich das dann im Sinne meiner Persönlichkeit, meiner Position in dem Unternehmen dann auch wirklich kombinieren?
00:11:23: Ist es aber auch etwas was man als Kind mitbekommt dass manche Menschen vielleicht weil sie wenn in der Verwandtschaft haben ja so Stil sich ist.
00:11:29: Dass die das als Kind leichter lernen als jemand anderer oder Also die Frauen, die zu dir kommen ist das ein spezieller Typus.
00:11:36: Dass sie entweder sich da keine Zeit nehmen für Shopping und diese Themen oder nicht so viel Interesse mitbringen?
00:11:44: Ist es eine gewisse Zielgruppe, die das nicht so intuitiv betreibt?
00:11:50: Zum einen kriegt man diesen Sinn für Ästhetik irgendwo schon mit der Genetik mit.
00:11:56: Vieles wird auch von zu Hause mitgegeben.
00:11:59: Es gibt Familien, da wird mehr Wert darauf gelegt.
00:12:00: Das kriegt in den Kindern schon irgendwie so mit.
00:12:03: Zum anderen, meine Zielgruppe ist bunt gemischt.
00:12:06: Ich habe wirklich Ästheten hier drinnen sitzen die sich relativ leicht und denen aber oft die Bestätigung nur fehlt oder diese Sicherheit von einer externen neutralen objektiven Stelle da so diesen grünen Haken zu runterzubekommen.
00:12:18: andere sagen ich komme aus einem ganz anderen Bereich ist absolut nicht mein Metier.
00:12:24: das ist etwas... Hier sitzt eine Experte.
00:12:26: bitte macht du das?
00:12:28: gibt es von bis.
00:12:29: Also ich habe auch viele Damen in der Dauerbegleitung, die machen sich keinen Kopf drum und die haben das gerne professionell ausgelagert – und die begleite ich regelmäßig für wichtige Konferenzenbühnen, Performance-Sichtbarkeit beim Unternehmen etc.
00:12:43: Am Ende des Tages dreht sich immer um den sogenannten Schmerz oder Pinpoint also alle Unternehmerinnen wissen wovon ich spreche, denen zu kennen dass wir Leichtigkeit in unserem Alltag brauchen und vor allen Dingen Klarheit über uns selbst Weil wenn ich eine Dame begleite, müssen wir immer zuerst anfangen mit dem Fundament.
00:13:03: Wer bist du?
00:13:04: Was machst Du?
00:13:04: Was kannst Du gut?
00:13:05: Wo stehst Du?
00:13:06: Wo willst Du
00:13:06: hin?".
00:13:07: Und dann erst das und die Persönlichkeit nach außen übersetzen!
00:13:11: Wenn ich nicht weiß wer ich bin, kann ich mich gar nicht am Markt erfolgreich positionieren – und das ist ja unser Ziel.
00:13:16: Aber
00:13:16: das heißt, die Frauen, die Du begleitest, weil Du meintest auch so für die Bühne, für Konferenzen… Das sind aber schon Menschen deren Beruf irgendwo auch im Präsentieren liegt...
00:13:27: Mitunter auch.
00:13:28: Nicht nur!
00:13:30: Eine Präsentation muss nicht unbedingt eine große Bühne vor fünfhundert Leuten sein, das kann eine Besprechung vorm Team sein.
00:13:36: Das kann jetzt eine Beförderung in die nächste höhere Instanz sein und ein wichtiges Hearing muss man hier rein aus Bürokratie mal durchmachen.
00:13:45: Also da ist ganz wichtig das eigene Standing, die eigene Haltung schonmal gleich von Beginn an deutlich zu machen weil der erste Eindruck ist ja sehr schnell gemacht.
00:13:55: Dann haben wir den Helo-Effekt, den hast du auch schon angesprochen.
00:13:58: Da neigen wir natürlich zu möglichen Fehlurteilen.
00:14:03: Wichtig auch da in meinem Kopf zu behalten dass diese Ersteinschätzung relativ schnell passiert aber niemals die Garantie für die volle Wahrheit ist.
00:14:13: Das müssen wir uns immer, weil sonst handeln wir einfach sehr intolerant und dann müssen wir einfach offen sein dafür.
00:14:20: Und wichtig aus meiner Sicht gerade diesen Moment hier abzupassen Wie gesagt, die eigene Person Persönlichkeit mit den Zielen in dem System gut anzupassen und authentisch rüberzubringen.
00:14:32: Ich meine ich habe gerade für mich auch gedacht dass man ja eigentlich auch sehr achtsam sein muss das man nicht Menschen unterschätzt nur weil sie sich jetzt nicht entsprechend gekleidet haben.
00:14:43: Also ich sage immer, wenn wir irgendwo hinkommen und einen Termin haben.
00:14:46: Immer vorher mal darüber informieren wer sitzt denn da?
00:14:50: Sag ich auch mal meine Damen Wenn Sie sagen Marlene Ich habe jetzt deinen nächsten Auftrag oder eine wichtige Präsentation Was ziehe ich an?
00:14:55: Sofort meine erste Rückfrage Wer sitzt den gegenüber?
00:15:03: Wen willst du heute von dir überzeugen?
00:15:05: Und was ist das, was bleiben soll, wenn Du den Raum wieder verlässt?
00:15:09: Was sollte deine Botschaft heute sein?
00:15:12: Und dann haben wir schon ein paar Eckpunkte.
00:15:13: Okay, der sitzt vor mir – das ist meine Zielgruppe und das ist unsere Wunschbotschaft.
00:15:17: Das möchte ich heute im Raum lassen!
00:15:19: Und danach wählen wir dann das Outfit.
00:15:21: Aber kannst du dein konkretes Beispiel geben?
00:15:23: Also sagen wir ja jemand ist eine Vermögensberaterin oder eine VermönensberaterInnern.
00:15:27: Dann hast Du einen Kunden zum Beispiel.
00:15:30: Was wäre dann wichtig zu beachten?
00:15:32: So jetzt würde meine erste Frage sein wo findet denn der Termin statt?
00:15:36: in meinem großen Unternehmen als Verrückungsberater, in einer Zentrale zum Beispiel.
00:15:41: In einem Besprechungsraum oder bei vielleicht auch einer Kundin direkt vor Ort zu Hause?
00:15:48: Also wie würde man sich kleiden, wenn es z.B.
00:15:50: beim Office wäre?
00:15:51: Wie wird man sich Kleiden, bei wem zu Hause wäre?
00:15:54: Im Office ist es natürlich immer noch eine Spur von Meller.
00:15:57: Wir haben Besprechungsräume.
00:15:58: Es ist oftmals in der Vermögensbranche vielleicht eher cleaner und ein bisschen visuell ruhiger.
00:16:04: Wenn ich bei einem Kunden vor Ort bin, dann bin ich ja immer in einem sehr persönlichen Setting.
00:16:09: Da ist die Couch, da ist der Estisch oder was auch immer!
00:16:12: Das bedeutet, dass ich natürlich hier, wenn ich jetzt in das private Umfeld reingehen würde mit einem schwarz-weißen Hosenanzug und da bitte spricht er auch oft nichts dagegen.
00:16:22: Kann es sein?
00:16:23: Zum einen ist die Person, die gegenüber sitzt – die Privatperson oder die Kundin der Kunde mal so weit abgeholt.
00:16:30: Aha, Finanz!
00:16:32: So stelle ich mir eine... Vermögensberaterin vor.
00:16:34: Das Dresscode ist mal ein Haken.
00:16:37: Oftmals kann es aber sein, dass dann die Spanne von dem einen zum anderen ein bisschen zu groß ist, die Schere...
00:16:43: Also das man overdressed
00:16:45: ist?
00:16:47: Im Zweifelsfall sage ich immer, zehn Prozent overdressed is nie verkehrt.
00:16:52: Overdressed ist immer besser als underdressed!
00:16:54: Ist da so?
00:16:54: Ja
00:16:55: also das ist wirklich meine klare Empfehlung und meine absolute Meinung.
00:16:58: Underdressed irgendwo aufzutreten ist wirklich unangenehm Ob das jetzt bei einer Veranstaltung, bei einem Termin ist.
00:17:05: Das kann ein unangenehmes Gefühl verursachen und vor allen Dingen... Da sieht man mir das dann eh an was ich kann oder was sich da vielleicht eine Kompetenz mitbringen.
00:17:14: Vielleicht sehe ich ja heute gar nicht so aus!
00:17:16: Also ein legäres Freizeit-Outfit wäre vielleicht als Nicht unbedingt die richtige Wahl.
00:17:22: aber Ich kann hier in der Vermögensbranche, ich kann mir ja meinen Blazer meine sogenannte Rüstung kann ich mehr behalten.
00:17:29: dann wähle ich vielleicht einen mit einer lockeren, raueren Oberfläche oder Struktur.
00:17:33: Ein ganz dezentes Muster!
00:17:35: Eine lockere Jeans!
00:17:36: Dunkelblaue Jeans?
00:17:38: Ja?
00:17:38: Denn im Material statt einer Stoffhose.
00:17:40: Materialien und Oberflächen senden hier ganz viele Signale...
00:17:44: Aber kannst du mal ganz kurz sagen, z.B.
00:17:46: Materialien?
00:17:47: Welche Signale senden die denn?
00:17:49: Es geht jetzt zur Seite für Ultra-Eleganz und...
00:17:53: Also da gibt es ein paar Grundregeln, da kann man sich gleich aufschreiben wenn man da zuhört.
00:17:57: Das ist super!
00:17:58: Beobachte einmal wie weiche, aufgeraute, anschmiegsame vielleicht leicht durchlöcherte Strukturen oder Oberflächen wirken.
00:18:08: Ein Strick-Polover.
00:18:10: Kasch mir, wolle!
00:18:11: Was auch immer.
00:18:13: Eine Bouquetjacke kann noch sehr klassisch sein.
00:18:15: Das heißt energetisch wirkt ja auch Kleidung immer auf uns.
00:18:19: Ja?
00:18:20: Ich gebe dir da so eine Überleitung wenn ich jetzt über meinen leicht gelöcherten Strickpolover ein Glas Wasser drüberschütte wissen wir beide das geht mir förmlich unter die Haut.
00:18:34: Wenn ich einen Bläser an habe oder eine Oberfläche mit einer ehrenglatteren Matteren oder feineren Struktur, vielleicht ein bisschen stärker macht mir das Glas Wasser gar nichts mehr.
00:18:44: Weil wir beide wissen hier, dass perlt an mir ab.
00:18:47: Genau und das passiert auch mit... Ich bin jetzt nicht der esoterischste oder spirituelleste Mensch aber diese Schwingungen die nehmen wir auf oder können uns rüsten.
00:18:56: Das bedeutet,
00:18:57: genau das heißt glattere Oberfläche, matt, glatt oder vielleicht weniger Struktur ist ihm rüstet uns noch einmal ein bisschen mehr gibt uns mehr Haltung
00:19:07: Es perrt ab.
00:19:09: Weich aufgeraut ist immer weich, immer cozy.
00:19:12: Habe ich ein Mitarbeitergespräch und die Mitarbeiterin ist wahnsinnig nervös!
00:19:16: Wir wissen ja das eher sehr nervös.
00:19:17: und
00:19:18: dann kann ich diese Situation ein bisschen auflockern wenn Ich das so möchte als Gesprächsführende.
00:19:24: In dem ich auch zum Beispiel auf meine Outfits ein bisschen achten gebe oder dass sich dem anderen mir eine Wohlfüllatmosphäre kreiere.
00:19:31: Schwarz-Weiß, der Hosenanzug
00:19:33: ist natürlich
00:19:33: sehr hoher Kontrast, sehr glatt, sehr tough, sehr straight und sehr markant.
00:19:39: Wenn ich dann vielleicht die Materialien oder die Farbe ein bisschen anders wähle, kann ich hier schon auf visueller Ebene viel mehr Nahrbarkeit, vielmehr Wärme vielleicht auch an mein Gegenüber projizieren.
00:19:51: Und diese Hebel gebe ich meinen Damen immer so gerne mit.
00:19:54: Und es sind so viele Aha-Momente, wo sie sich sagen, eigentlich irgendwie logisch!
00:19:58: Aber das heißt wir haben ja auch Hörerinnen und Hörern die jünger sind.
00:20:02: Das ist wenn jetzt noch für jemand ein Bewerbungsgespräch hat... Wenn ich jetzt mal das, was du gesagt hast für mich zusammenfasse, dann wird er wahrscheinlich den Kontext, oder?
00:20:14: Er wird ein bisschen den Kontex screenen.
00:20:16: Ja ist der Startup, ist das Banking Anwalt, ist etwas kreatives Gärtnerei und entsprechend wird es sich ja dann so kleiden nehme ich an.
00:20:26: Und dann würde er sogar noch weitergehen und sich überlegen, welchen Materialien ziehe ich an.
00:20:31: Weil möchte ich eben jemandem darstellen der im so straight ist und ganz genau weiß was er tut, also zumindest in der Ausstrahlung.
00:20:38: oder möchte ich eher seine kreatives Image von mir mitgeben?
00:20:41: Oder kann man das irgendwie zusammenfassen?
00:20:43: Also dasselbe muss ich ganz schön viele Gedanken machen.
00:20:46: Diese Gedanken machte man sich meistens am Anfang wenn man mal mit mir gearbeitet hat Schon noch ein bisschen und das geht dann in einen Automatismus über.
00:20:54: Also
00:20:55: es wird
00:20:55: ganz easy, so ein logisches Verständnis bauen wie hier auf dass wir eben diese Überlegungen nicht mehr aktiv machen müssen sondern automatisch im Unterbewusstsein passiert.
00:21:04: Das ist etwas was wir lernen Mit der regelmäßigen Wiederholung.
00:21:07: Einem Bewerber, weil du gerade sagst, die jüngere Generation da ist es und da ist ja auch oft meist nicht so das große Budget da.
00:21:13: Genau!
00:21:14: Ist ja auch immer ein wichtiges Thema.
00:21:17: Da ist es immer wichtig und das ist das Wichtigste bevor in irgendeiner Form sehr viel Geld für Mode ausgegeben wird bitte auf die Passform von den Kleidungsstücken achten.
00:21:27: Ich gebe ein Beispiel, zwei Beispiele.
00:21:29: Bei den Mädchen gibt es ein klassisches Beispiel.
00:21:32: Wir haben in den letzten Jahren sehr überschnitterne Oversize-Bläser gehabt.
00:21:36: Sehr breite Schultern lange ärmeln, da hat man die Hände gar nicht mehr gesehen.
00:21:39: Das ist für mich kein Kleidungsstück für ein Bewerbungsgespräch egal ob Hoodie, Sweater oder Blazer oder Jeansjacken weil wir – wir nehmen das Beispiel mit der Ärmellänge.
00:21:50: wenn ich eine Hand nicht sehen kann Kann die?
00:21:55: Lassen Sie mal nichts anpacken.
00:21:57: Und ich verstecke mich damit optisch in meinem Kleidungsstück.
00:22:01: Das kennen wir von der jungen Generation, das ist Unsicherheit.
00:22:03: Die verschwinden dann oft so mit der Hand im Ärmel...
00:22:07: Genau!
00:22:07: Also dass man mal einen Hoodie trägt oder dass man geschützt
00:22:10: ist?
00:22:10: Genau!
00:22:10: Geschützt.
00:22:11: und ja, Kleidung ist auch in einem bestimmten Lebensabschnitt von uns ein wichtiger Faktor und wird auch manchmal oft voluminöser größer weil es als Schutzmechanismus gilt.
00:22:21: Das ist instinktiv.
00:22:22: Das kann man die ganz junge Generation gerne einmal ausprobieren lassen.
00:22:25: aber eine Kleidung, der ich visuell und offensichtlich nicht gewachsen bin.
00:22:33: Das ist ein Image das wir nicht haben wollen, weil wir wollen der Situation gewachsen sein – der neuen Position, diesem Job!
00:22:40: Hände bitte sichtbar, gerne auch einmal aufkrempeln wenn es um die Umsetzungsstärke geht.
00:22:45: Das wie ein Krempel
00:22:46: wäre immer.
00:22:47: Ja das sieht man ja auch bei der Politik.
00:22:49: oder dass sie dann oft beim Überschwemmen mit Gummistiefel und Hemd da so umgekrempelt ist usw.
00:22:56: im Erscheinung treten.
00:22:58: Mit aufgekrempelten oder gestreckten Ärmel zeigen wir Umsetzungstärke.
00:23:02: Das ist gerade bei jemandem gut er eher ein dynamischer aktiver Mensch dessen Profession oder Berufung ist, einen Menschen von A nach B zu bringen.
00:23:08: Super!
00:23:09: Er mal hochstrecken.
00:23:11: Die Sneaker anziehen?
00:23:12: Ich bin ja auch schneller unterwegs mit Sneakers.
00:23:15: Lieber Marlene ich finde das so spannend weil du hast ja eigentlich einen sicherem Job verlassen um dich selbstständig zu machen.
00:23:25: Absolut
00:23:26: Wie war das für dich?
00:23:27: Was sind deine Learnings, weil ich denke mir viele die uns zuhören überlegen vielleicht auch mal ob sie nicht auch diesen Schritt wagen könnten.
00:23:34: und also was hat dich überhaupt bewogen dass du diesen Schritt gehst.
00:23:38: Und welche Dinge sollte man da beachten wenn man diesen Schritt geht?
00:23:42: wo fange ich jetzt an?
00:23:43: Am Ende des Tages war ich in einem sehr guten Job, in einer sehr guten Position.
00:23:49: Ich habe sehr viel unterwegs auch europaweit, weil ich im Bereich Qualitätsmanagement Qualitätssicherung ja war und ein Team hatte.
00:23:57: Und am Ende des Dages war dann der Knackpunkt tatsächlich die Geburt meiner Tochter vor neun Jahren, weil nach dem Wiedereinstieg dann in meine Führungsposition ließ sich dieser sehr zeitintensive Job mit der Familie nicht mehr vereinbaren oder nicht nach meinen Folgen.
00:24:12: Vorstellungen war sehr viel unterwegs und das war, ich war nur mit schlechtem Gewissen begleitet.
00:24:19: Und es war dann wirklich der Zeitpunkt wo ich gemerkt habe, ich komme auch wirklich an meine nicht nur physischen sondern auch mentalen Grenzen und hab dann sofort... Ich bin eine schnelle Umsetzerin, habe sofort eigentlich den Hebel gezogen und bin gegangen und dann war ich da an dem Punkt mit so knapp fünf und dreißig glaube ich war das.
00:24:39: was mache ich jetzt?
00:24:40: Und dann habe ich im Endeffekt alles, was ich gelernt hab.
00:24:44: Was ich erfahren hab... ...was ich gemacht hab an Ohau zusammen in mein Unternehmen heute in die Imageberatung gesteckt und mich dann ausbilden lassen.
00:24:55: Ich bin wirklich von hundert auf null!
00:24:57: Also ich bin wirklich der Anstellung raus und in die Voll-Selbstständigkeit hinein.
00:25:00: Das heißt, ich hab das nicht zu parallel gemacht.
00:25:02: Wow ja?
00:25:03: Genau.
00:25:03: Das kann ein Vor- und Nachteil sein.
00:25:05: Ich sage immer, es ist ein bisschen ein Vorteil.
00:25:06: Der finanzielle Druck steigt.
00:25:08: Und er steigt enorm.
00:25:10: weil ich immer schon jemand war, ich wollte immer finanziell unabhängig sein.
00:25:14: Ja!
00:25:14: Ich habe einen Mann an meiner Seite das heißt das Notfallnetz ist natürlich immer da aber es ist nicht zu meinen Anspruch Und ich musste sehr schnell viel Geld verdienen, weil das war einfach mein Ziel.
00:25:23: Aber
00:25:23: hattest du schon so eine Art Finanzpolster?
00:25:26: Da sagst du, die ersten sechs Monate ist okay wenn ich jetzt noch nichts verdiene und das kann ich gut überbrücken.
00:25:31: Ja der Finanzpolstar der war schon da aufgrund meiner Anstellung vorher.
00:25:36: man muss sich das wirklich gut überlegen.
00:25:37: wir haben auch in Österreich sehr gute Stellen wo man sich informieren kann und das rate ich wirklich jedem der gründet sich an diese unterschiedlichen Institutionen zu wenden und sich wirklich gut Gedanken zu machen zu haben.
00:25:49: Aber
00:25:49: ich finde es beeindruckend, dass du dich selbstständig gemacht hast eigentlich in einer anderen Branche aus der Du kommst und das du dann so einen großen Kundenstock dir aufgebaut hast – und ich glaube die Ski Economy hat ja auch gesagt, dass Du die renommierteste Image-und-Skipperatorin bist in der ganzen Dachregion oder?
00:26:07: Also du hast dir dann schon ein Image aufgebaut sozusagen!
00:26:11: Ja und das dauert.
00:26:12: Das braucht Zeit.
00:26:14: also da magst muss einfach verstehen und einmal über den langen Zeitraum oder längeren Zeitpunkt einmal ergreifen können, wer ist das?
00:26:22: Das heißt natürlich geht es viel um sehen und gesehen werden.
00:26:24: Das heißt man muss einfach raus!
00:26:26: Ich bin das erste Jahr nur zu Hause gesessen, hab gewartet bis mein Telefon läutet und sich jemand auf den Kontaktformular meiner Landingpage irgendwo meldet.
00:26:34: Das passiert nicht.
00:26:35: Wir müssen aktiv am Anfang vor allen Dingen aktiv verkaufen, aktiv auf andere zugehen.
00:26:41: Das kann man lernen!
00:26:42: Ist auch Teil von meinem Coaching-Programm.
00:26:44: also die Damen, die in die Sichtbarkeit gehen wollen...
00:26:46: Aber ist dann Teil eines Sichtbarkeitsprogramms immer auch dass man mit Ablehnung umgehen kann?
00:26:52: Oder wenn du sagst, man muss raus und verkaufen da wird ja nicht immer gerne bekommen?
00:26:57: Nein
00:26:57: viele Neins ganz ganz viele NeINS.
00:26:59: und da gebe ich auch das hat meinen Gedanken Schiff, mein Mindset auch dahingehend geändert jedes NEIN bringt mich zu meinem nächsten Jahr.
00:27:10: Das ist nur ein Weg, so wie der Mann mit der Glühbirne.
00:27:12: Er hat ganz viele Wege gewusst, wie es nicht geht.
00:27:14: Aber die haben ihn dahin gebracht, dass er weiß, wie's geht und jedes Nein bringt dich zu einem Ja!
00:27:19: Und dann werden sie mit der Zeit immer weniger Neils.
00:27:22: Also da gibt's schon... Wenn man so einen Verkaufstraining auch einmal gemacht hat, weiß man das also.
00:27:27: Man nimmt das Nein noch nicht persönlich.
00:27:29: Aber das ist toll wenn man das kann?
00:27:31: Das muss man üben.
00:27:32: Am Anfang fiel es mir natürlich nicht so leicht aber durchhalten.
00:27:35: Es ist wirklich Konsequent und Konsistenz sein.
00:27:39: Das ist absolut wichtig im
00:27:40: Unternehmendom.".
00:27:42: Und das heißt, du hast dann sozusagen eben diesen Finanzpolster gehabt?
00:27:46: Und irgendwann hat er sozusagen angefangen sich zu rechnen... War das herausfordernd, dass man plötzlich auch für die Finanzen seiner eigenen Firma zuständig ist?
00:27:59: Oder hat man vielleicht als Angestellter nicht in dem Ausmaß?
00:28:02: Richtig.
00:28:02: Und ich bin absolut... Ich bin schon mehr auf der kreativen Seite und auf dieser sozialen Seite.
00:28:07: Und so zahlen ist absolut nicht mein Sohn Finanze.
00:28:10: Das war immer ein leidiges Thema.
00:28:12: Ist aber auch damit verbunden, dass bei uns so Gott, ich hoffe meine Eltern hören es nicht zu.
00:28:17: Es waren so viele Glaubenssätze zu Hause.
00:28:19: Man hat nicht über Geld gesprochen!
00:28:22: Darüber sprechen wir so viel, weil mir das vorher, weil bei uns wurde immer über Geld gesprochen.
00:28:27: Wir kommen natürlich aus diesem Umfeld Aber wir machen ganz viel Finanzbildungsformate zu dem Thema, weil wir das dann erlebt haben.
00:28:35: Das war jeder Zweite gesagt bei uns wurde nie über Geld gesprochen wenn auch nur negativ.
00:28:39: also es ist schlecht wohlhabend zu sein oder wenn jemand Aktien hat ist es überhaupt ganz ganz schlecht also ideologisch ganz schlecht.
00:28:47: ja also das fand ich das kannte ich vorher so nicht.
00:28:50: Ja
00:28:50: das habe ich auch gehört dass über Geld spricht man nicht.
00:28:53: Es war immer so dieser Mandel des Schweigens drüber.
00:28:55: ja Also ich komme nicht aus ärmlichen Verhältnissen absolut nicht.
00:28:59: Aber es war immer so ein bisschen ein Tabuthema und das nehmen wir auch mit.
00:29:03: Und ja, der finanzielle Polster hat natürlich einmal ... Der war dann nicht mehr so groß auch am Beginn weil man natürlich jetzt ... Also ich in meinem Fall jetzt nicht gleich von Null auf Hundert gestartet bin.
00:29:12: Dann bekommt man natürlich noch mal einen anderen Bezug zu Geld.
00:29:17: Es ist so wichtig.
00:29:18: Ich erlebe das auch bei Unternehmerinnen denen ich arbeite.
00:29:21: Man kippt sehr schnell oder die Gefahr ist groß in den Mangel denken hinein zu rutschen Und aus einem Mangel heraus zu agieren ist immer schwieriger.
00:29:29: Also drum ist es, das gebe ich jeder Unternehmerin oder Unternehmer mit Geld... Das klingt jetzt blöd.
00:29:34: fließen lassen!
00:29:35: Wenn Geld fließt auch irgendwann wieder zu uns zurück?
00:29:38: Es darf ein Geben und ein Nehmen sein.
00:29:40: Wenn ich in mich selbst investiere, bitte immer noch vernünftige Dinge investieren, dann kommt's auch wieder zurück.
00:29:46: Und das ist etwas, es ist ja nie weg.
00:29:48: Kommt ja wieder.
00:29:49: Und das ist so, wo ich absolut bei dir bin mit dem Thema Finanz positiv umgehen zu können.
00:29:57: Jetzt müssen wir in der Kindheit schon verankern und da fangen wie mit unserer neunjährigen Tochter an.
00:30:01: Aber es ist auch scharf!
00:30:02: Natürlich weil sie muss wissen nicht nur was kostet etwas sondern ich will ihr auch schon zeigen... wie sie mit diesem Rahmen umgehen kann.
00:30:10: Das heißt, wir schaffen für Sie einen Rahmen wo Sie ein gutes auch auf kleiner Ebene schon ein bisschen ein Gefühl dafür bekommen können sich etwas einzuteilen, auf etwas hinzusparen oder einfach diesen gesunden Aspekt oder das Gefühl zu Geld zu entwickeln weil dann ist es nie weg und wird immer kommen.
00:30:26: Ich glaube, dass man das einfach dann anders framing muss.
00:30:29: Dass man sagt okay ist wie wichtig es uns da ist brauchen wir das wirklich?
00:30:34: Also dass man auch sinnvollen Verzicht, den wir positiv besetzt und nicht immer sagen können wir uns nicht leisten sondern dass man eher sagt du Wir brauchen's nicht wirklich.
00:30:42: also weil Worte haben eine unheimliche Macht Und ich glaub, dass wir das oft verkennen und das fällt uns eben auch im Bereich Finanzbildung sehr auf.
00:30:52: Noch eine Frage.
00:30:53: Wie machst du das mit deinen Finanzen auch im Sinne der privaten Vorsorge als Selbstständige?
00:30:59: Also ist es so, dass das ein Thema für dich ist oder also denkst du da aktiv drüber nach?
00:31:04: Ja naja ich habe mir da schon jemanden auch an meiner Seite geholt weil ich gleich für mich gemerkt hab Finanze ist jetzt nichts was mir so viel Spaß macht ja aber Ich bin immer ein Mensch der natürlich in die Zukunft denkt.
00:31:15: also ich lebe Natürlich hier und Jetzt.
00:31:17: Aber Für Mich Ist meine Zukunft Und Gerade Zu Meine Absicherung Ein großes Thema Und ich bin da auch immer der Meinung und das kann ich jedem raten, sich Experten an die Hand zu nehmen.
00:31:29: Ja, wenn es um den Vermögensaufbau geht.
00:31:31: Weil ich kann auch nicht alles und muss mir auch Hilfe holen!
00:31:34: Und mir ist wichtig dass mein Vermögen-Berater weiß wer bin ich was ist so mein Alltag wie schauen meine Möglichkeit noch?
00:31:42: Was ist so meine Risikobereitschaft?
00:31:44: also mit Bausprache und Co.
00:31:46: aufgewachsen.
00:31:47: Meine Vater war von unseren Vermögungen.
00:31:50: Ich
00:31:50: glaube ganz Österreich das war ja damals eine anerkannt berechtigt gute Sache natürlich
00:31:55: aber es hat sich einfach der Markt entwickelt Und das ist, man muss einfach mit der Zeit gehen und da gibt es einfach viel bessere Möglichkeiten die natürlich auf die einzelne Person individuell zugeschnitten werden muss.
00:32:06: Das ist für mich als Endverbraucher so eine Sicherheit weil ich weiß ich kann am Abend ruhig Schlafen.
00:32:14: Ich weiß, was mein Income ist weil ich eine Struktur für mich aufgebaut habe ja aber ich weiß auch dass das im Hintergrund auch wachsen darf und da ist Zeit die wichtigste Ressource.
00:32:25: Weil wenn ich mit der Vermögens-, mit meinem Vermögenplanung von Rückstellungen vielleicht auch vom Fonds oder was auch immer ja Wenn nicht damit früh genug anfangen diese Ressourcen kann ich mir nicht nachkaufen Und die ist weg.
00:32:37: Darum sage ich immer auch mit kleinen Beträgen anfangen.
00:32:39: Das war auch oft einmal, naja was willst denn da jetzt du?
00:32:42: Irgendwo so ein Vermögensanlagen.
00:32:45: Dann sage ich ja man kann ja auch mal klein anfangen aber man muss ja mal anfangen
00:32:50: Absolut.
00:32:50: Ich glaube, dass man im Leben – ich glaube, Laozze sagt das doch oder?
00:32:54: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!
00:32:56: Mit einem ersten Schritt, ja genau!
00:32:57: Ich
00:32:57: glaube einfach, dass es schritte setzen muss und sich selbst auch seine Glaubenssätze und sein Money-Mindset überprüfen muss und dass man immer dazu lernen darf und dass das auch okay ist.
00:33:10: Und ich glaube gerade, wenn man selbstständig ist, dass Thema private Vorsorge sich anschauen muss aber mittlerweile eigentlich im angestellten Verhältnis auch.
00:33:20: Weil es ist erstens nicht mehr so, wie früher, dass du immer sicher eine Arbeit hattest und das Zweite ist jetzt überhaupt nicht gesagt, dass man mit der gesetzlichen Vorsorge dann in Würde altern kann.
00:33:33: Deswegen müssen wir alle Gedanken machen.
00:33:36: Das ist ein schöner Satz gesagt.
00:33:38: Da kommt in meinem Ersprachgebrauch vor, das ist wie ein kleines Lebensmont durch immer besser kleine Schritte als keine.
00:33:45: Ja, das denke ich auch.
00:33:46: Ich sage
00:33:46: mal Stagnation ist der erste Rückschritt für mich also wenn sie im Stillstand ist, gehe ich schon immer schon den nächsten Schritt irgendwo?
00:33:52: ja?
00:33:52: Ist ganz natürlich raus!
00:33:54: Insofern finde ich es voll schön Marlene auch dass du mit so viel Leidenschaft deinen Beruf der Imageberaterin uns nachher gebracht
00:34:04: hast
00:34:05: und ich stelle ja immer abschließend eine Frage und zwar Wann hast Du Dich das letzte Mal wirklich reich gefüllt Marlene?
00:34:15: Wirklich reicht.
00:34:15: Das ist nämlich eine wirklich gute Frage, aber man muss da immer so in beide Richtungen irgendwo denken weil für mich muss ich jetzt nicht reich, nicht unbedingt mit Finanz oder meinen Kontostand zu tun haben.
00:34:25: Aber da fällt mir doch klar ein Moment ein der war noch nicht ganz noch nicht so lange her.
00:34:30: das war im Sommer.
00:34:32: Da saß ich auf meiner Terrasse, wir haben ein Haus im Grünen und mit Blick auf sein Feld hinten und auf den Schneeberg.
00:34:38: Und wir haben eine ganz schöne Aussicht!
00:34:40: Ich bin da gesessen und es war ganz ruhig.
00:34:43: Es war ein lauer Sommerabend und dann habe ich mich an meinen ersten Job erinnert und an die ganzen Herausforderungen und diesen ganzen Gegenwind der natürlich auch immer wieder gekommen ist.
00:34:53: Der macht einen einfach nur stärker kann ich sagen.
00:34:56: Meine Eigenschaft auch nie aufzugeben dass ich wirklich in dem Moment so tief glücklich war über das, was ich mir auch mit meinem Mann da geschaffen habe.
00:35:07: Nicht nur für mich oder für ihn sondern auch für unsere Tochter und das war der Zeitpunkt wo ich so kurz wirklich kompletten inneren Frieden gefunden hab.
00:35:14: Und das ist dann für mich mein und anfangs Zeichen also mein Reichtum dieses... Das muss nicht immer eine Villa irgendwo sein, ja?
00:35:21: Nein gar nicht!
00:35:22: Aber das ist einfach das was ich einfach für mich gemacht habe mehr erarbeitet habe und das schätze ich mit jeder Faser.
00:35:32: Ich finde es richtig schön, der Titel wirklich reich soll ja auch das widerspiegeln.
00:35:37: also dieses Wohlstand im Meer ist als nur Zahlen und ich glaube dass man eben auch Wohlstände viel breiter denken muss weil es eben ein Mittel zum Zweck ist.
00:35:46: ich glaube schon dass du natürlich ruhiger schlafen kannst und diese Dinge wenn du nicht immer Angst hast ob du morgen noch Mitte zahlen kannst aber dass es eben mehr ist als noch Geld.
00:35:57: Aber danke, Marlene.
00:35:58: Ich habe viel gelernt!
00:35:59: Ich werde mich bemühen dass ich das eine oder andere umsetze.
00:36:02: ja dann möchte ich mich auch bei allen Hörerinnen und Hörern bedanken für es dabei sein und ich freue mich wenn wir uns das nächste mal hören wenn es heißt wirklich reich wir reden über mehr als nur gelten.
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