Folge 8 – Teil 2: Selbstbestimmung, Vorsorge und Lebensqualität – Wie finanzielle Freiheit Handlungsspielraum schafft
Shownotes
Wie kann finanzielle Vorsorge die Freiheit schaffen, das eigene Leben auch langfristig selbstbestimmt zu gestalten?
Im zweiten Teil des Gesprächs spricht Dr.in Sarvenas Enayati mit der Vermögensberaterin Jennifer Djongow, M.Sc. darüber, warum Vorsorge nicht nur finanzielle Sicherheit bedeutet, sondern auch Freiheit und Selbstbestimmung ermöglichen kann. Sie erzählt, wie sehr ihre alleinerziehende Mutter sie geprägt hat und warum es für sie ein besonderes Privileg ist, ihr heute etwas zurückzugeben und sie finanziell zu unterstützen.
Gemeinsam beleuchten sie, warum es wichtig ist, bei aller Verantwortung für Familie und andere Menschen die eigene Vorsorge nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade mit Blick auf das Alter kann finanzielle Klarheit dabei helfen, Wahlmöglichkeiten zu bewahren und das eigene Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten. Dabei wird deutlich: Wirklicher Reichtum zeigt sich nicht nur in einer hohen Zahl auf dem Konto, sondern auch in Zeit, Sicherheit, Lebensqualität und der Möglichkeit, für andere da zu sein.
Außerdem gibt sie Einblicke in ihren Beruf als Vermögensberaterin und erklärt, warum Empathie, Vertrauen und die Weitergabe von Wissen dabei mindestens genauso wichtig sind wie fachliche Expertise. Sie erzählt, was sie an ihrer Arbeit erfüllt, warum sie auch die nächste Generation von Vermögensberater:innen ausbildet und weshalb Finanzbildung einen nachhaltigen Einfluss auf ganze Familien und Generationen haben kann.
Im Gespräch geht es um:
- Warum Vorsorge eine wichtige Grundlage für langfristige Selbstbestimmung sein kann
- Weshalb man bei aller Fürsorge für andere die eigene finanzielle Zukunft nicht vergessen sollte
- Warum sie die Möglichkeit, ihre Mutter zu unterstützen, als persönlichen Reichtum empfindet
- Wie finanzielle Sicherheit dabei helfen kann, auch im Alter selbstbestimmt und in Würde zu leben
- Weshalb Zeit, Wahlmöglichkeiten und Lebensqualität genauso zu Reichtum gehören wie finanzielle Mittel
- Warum auch kleine Schritte beim Aufbau der eigenen Vorsorge einen Unterschied machen können
- Weshalb der erste Schritt oft die größte Hürde auf dem Weg zu mehr finanzieller Selbstbestimmung ist
- Welche Rolle Empathie und Vertrauen in der Vermögensberatung spielen
- Warum Finanzbildung nicht nur Einzelne, sondern auch nachfolgende Generationen prägen kann
Weiterführende Links und Informationen:
Buch: The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben – John Strelecky Film: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Zur Website der Partner Bank. Hier geht es weiter zum Blog der Partner Bank mit vielen interessanten Beiträgen : https://www.partnerbank.at/blog Zu unserem Gast https://jenniferdjongow.com/
Impulsfragen für Dich:
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- Welche Sätze kommen Dir als erstes in den Sinn, wenn Du an Deine Finanzen denkst?
Produziert von wepodit, mit freundlicher Unterstützung der Partner Bank.
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zurück zu Teil zwei der Folge mit Jennifer Jongov.
00:00:10: Sie ist eine sehr engagierte und gewissenhafte Vermögensberaterin, um begleitet Menschen dabei finanzielle Entscheidungen bewusst
00:00:18: und selbstbestimmt zu treffen.
00:00:20: Wir weisen ausdrücklich darauf hin dass die dargebotenen Inhalte die persönliche Marktmeinung der Redaktion bzw.
00:00:28: der Gäste zum Zeitpunkt der Aufnahme widerspiegeln Und diese können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern.
00:00:35: Die Bank übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen.
00:00:41: Die besprochenen Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen
00:00:44: und
00:00:44: unverbindlichen Information.
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00:00:54: Jede Investition birgt Risiken bis hin zum Totalverlust.
00:00:58: Vergangener Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance.
00:01:03: Wir übernehmen daher keine Haftung für Entscheidungen, die Sie basierend auf diesem Podcast treffen.
00:01:08: Dieser Podcast kann eine individuelle auf die persönlichen Verhältnisse des Hörers zugeknitterne Beratung durch einen qualifizierten Vermögensberater nicht
00:01:16: ersetzen.".
00:01:25: Sie sind glücklich, dass sie für ihre Mutter diese Wohnung kaufen konnten.
00:01:37: Und sie selber sind ja noch sehr jung oder?
00:01:39: Vielleicht können Sie es ja mal sagen...
00:01:41: Ja ich bin jetzt einunddreißig!
00:01:42: Ja, sie sind einund dreißig aber ich sage mal wenn man ihnen gegenüber sitzt die haben sicher die Weisheit einer Filtgröte.
00:01:48: Also sie sind viel älter.
00:01:51: Ich darf's ja sagen weil ich schon achtundvierzig jetzt werde Dass das schon sehr auffällt, dass sich schon sehr viel eigentlich sehr weise sind und sehr vorausschauend und umsichtig sind.
00:02:04: Und ich finde vielleicht für alle, die auch jünger sehen und sagen, ah, ich würde gerne auch meine Eltern unterstützen später mal... Vielleicht können Sie ein bisschen paar Worte dazu sagen?
00:02:13: Was hat sie bewegt überhaupt dass Ihnen das so wichtig war, dass Sie dann Ihre Mutter unterstützen?
00:02:19: und wie haben Sie das gefaft überhaupt?
00:02:23: Also ich find Das Riesenprivileg als junger Mensch, und ich finde das muss man sich auch ein bisschen bewusst machen.
00:02:30: Ist dass man vielleicht auch was zurückgeben kann.
00:02:32: Und meine Mom ist eine unglaublich starke Frau die es auch wirklich... Also die hat nicht den leichtesten Staat gehabt.
00:02:39: Also persönliche Geschichte sind mal dahingestellt aber sie war ja alleinerziehend und sie hat sich dann uns entscheiden müssen.
00:02:45: Ich glaube das müssen viele Frauen die alleine erziehen.
00:02:47: Es geht sie vierzehn Stunden arbeiten und holt mich vom Hort und gute Nacht oder vielleicht nur zwanzig fünfundzwanzig Stunden und hat Zeit.
00:02:54: Und sie hat sich für Zeit entschieden und das kann ich ihnen nie zurückgeben, weil natürlich war es finanziell dem entsprechenden Thema.
00:03:01: Also ... Ich glaub jeder alleine hat sie eine Mutter, die vielleicht gerade zuhört weiß oder kann das nachvollziehen?
00:03:06: Wenn nicht knackig ist!
00:03:08: Ja.
00:03:08: Sie hat aber alles gegeben, dass es mir gut geht.
00:03:11: Ich hatte nur schöne Kindheit.
00:03:13: Ich hab immer Bücher aus Bücherei geholt und war dann quasi bei uns am Pool schwimmen.
00:03:17: Aber sie hat das extrem gut gedreht.
00:03:20: also solche Sachen wie Haushaltsbuch führen und Einkaufslisten Oder wenn wir einkaufen waren, hat sie mich immer rechnen lassen.
00:03:27: Wie viel wir gekauft haben und ich dachte mir, hey cool ein Spiel!
00:03:30: Und was ich jahre später reflektiert habe ist einfach das wie eine gewisse Budget in der Woche zu verfügen hat.
00:03:37: noch mehr war nicht da.
00:03:39: Also sie hat das immer spielerisch, sie hat mich das nie spüren lassen und hat mir auch immer beigebracht, hey, wenn du etwas willst, wir arbeiten dafür.
00:03:45: Und das ist mir halt alles Jahre später klar geworden und bewusst geworden, wenn man der älter wird.
00:03:52: Sieht man das?
00:03:53: Aber auch dass sie ihre eigene Mutter nicht gesehen hat, die jetzt in Bulgarien lebt, also jetzt nicht wahnsinnig weit weg ... aber sie hat sie acht Jahre nicht gesehen!
00:04:01: Weil sie mit einem doppelten Gehalt immer die Salden ausgeglichen hat, weil sich das mit einem normalen Gehalt einfach nicht ausgegangen ist.
00:04:06: Wenn Schulausflüge oder so was waren, das ist viel Spaß.
00:04:10: Dementsprechend auch für sich nicht zur Seite legen können.
00:04:14: Ja, und dann kam es halt so wie's oft kommt.
00:04:17: Eine unterwartete Krankheit ... Job hat auch nicht mehr so gut hingehaut, weil natürlich zu teuer.
00:04:22: Und da hab ich Gott sei Dank wirklich das Privileg gehabt, dann zu sagen, hey, ich spring ein!
00:04:29: Ich kauf dir jetzt diese Wohnung.
00:04:31: Sonst bin ich mir hundertprozentig sicher, dass sie sie nicht hätte halten können.
00:04:36: Das ist für mich ja das Mindeste nach allem was sie für mich gemacht hat.
00:04:40: Zumindest ihr das zurück.
00:04:42: geben zu können.
00:04:43: In der Lebenszeit kann man nie zurückgeben, aber ich weiß halt jetzt, sie lebt in der Wohnung und hat nur die Betriebskosten zu zahlen und sie kann jetzt atmen.
00:04:50: Obwohl sie eine Pension schon ist seit einem Jahr und nicht die dickeste Pension hat natürlich, aber sie kann leben.
00:04:57: Und ich finde ...
00:04:59: Sie kann im
00:05:00: Würde altern oder?
00:05:01: Ja!
00:05:03: Es ist wunderschön, Sie einfach zum Essen einladen zu können oder zur Weihnachten.
00:05:06: Da hab ich hier z.B.
00:05:08: mal zwei Wochen nie Kreuzfahrt geschenkt.
00:05:10: Einfach gemeinsam mit Zeit erleben.
00:05:12: Wir fliegen auch immer zu dem Geburtstag weg.
00:05:14: Weil Zeit das kostbarste ist, was du kriegen kannst und ich finde, dass sollten eigentlich mehr Menschen machen, den Menschen die sie lieben etwas zurückzugeben.
00:05:25: Das ist für mich eine Riesenprimitik.
00:05:28: Also da fühlen
00:05:28: Sie sich dann wirklich reich?
00:05:30: Genau!
00:05:30: Dass es für mich reicht um wirklich zu wählen.
00:05:33: Auch mit wen verbring ich Zeit, wann arbeite ich?
00:05:35: Ich kann ja genauso gut bei meiner Mann im Garten sitzen.
00:05:38: Habe ich auch schon gemacht, dass sie gesundheitlich Probleme hatte.
00:05:41: Hatte ich auch die Flexibilität ... Ich hab vielleicht in der Früh kurz gearbeitet und zum Arzt gefahren.
00:05:46: Hab dann dort auf Sie gewartet und E-Mails geschrieben.
00:05:48: Hab sie wieder abgeholt und nach Hause gebracht.
00:05:51: Und mich dort um Sie gekümmert oder dazwischen telefoniert.
00:05:55: Aber wer hat diese Flexibilität?
00:05:57: Wer hat denn die Möglichkeit sich wirklich zu kümmern?
00:06:01: dass es auch Reichtum oder auch ein Privatarzt zu zahlen, sagen wir das jetzt wurscht.
00:06:06: Aber bitte, sie soll keinen Schmerzen haben!
00:06:08: Und das glaube ich wird oft in der Schweiz Reichtums.
00:06:11: keine Zahl am Kontos sondern wie man lebt.
00:06:15: Aber ich finde was Sie beschreiben geht ja auch in diese Richtung.
00:06:19: darüber haben wir auch schon gesprochen, dass Wohlstand Gemeinschaftsarbeit ist oder?
00:06:23: Also ihre Mutter hat zwar sich zurückgenommen damit sie dann sozusagen mehr Zeit mit ihr haben konnten Und sie haben aber dann sozusagen dafür, wie Sie dann älter geworden sind.
00:06:33: Haben Sie denn wieder was zurückgegeben?
00:06:36: Und ich glaube viele Frauen haben das aber dann nicht!
00:06:38: Also es gibt nicht wenige Frauen die haben alles gegeben.
00:06:42: also haben wir in unseren Finanzbildungs-Workshops erzählen dir das ja auch.
00:06:45: Wir haben alles geben mich immer zurückgenommen.
00:06:49: Für mich stand immer die Familie, alle anderen standen an erster Stelle.
00:06:53: Und irgendwie wie sie dann fünftig war, stand sie aber für niemanden anerster Stelle und ich glaube das ist schon etwas.
00:07:01: Ich glaub dass man doch sagen muss Wohlstand ist doch Gemeinschaftsarbeit ja auch alle die die Zeichen was Erben, das ist ja auch weil irgendjemand in der Vergangenheit sich meistens zurückgenommen hat.
00:07:12: Es ist nämlich interessanterweise für er also bekommen ja oft Menschen ein Erbe dass sie nicht die da wo die Eltern so einen Riesen-Lifestyle gehabt haben sondern die haben Sie echt zurück genommen?
00:07:22: Also die haben dann selber gespart damit sie was weitergeben können.
00:07:24: Irgendwer hat einmal aufgebaut
00:07:27: und ich finde diesen Gedanken eigentlich wenn man da auch mehr darüber nachdenkt oder mehr Diskurse in unserer Gesellschaft führt dass man sagt okay wenn Bolstand Gemeinschaftsarbeit dass man das ein bisschen gegenseitig kompensiert.
00:07:38: Ich glaube mit dem Pensionsplitting von Mann und Frau Hart, es geht ja schon in eine sehr schöne Richtung.
00:07:43: Aber man müsste viel mehr diese Dinge überlegen.
00:07:45: Dass man sagt okay für alle Frauen nicht die andere pflegen oder die für Kinder viel gemacht haben, dass man irgendwie entweder inner-familiär dann guckt, als man das kompenziert oder dass es gesellschaftlich irgendwelche Mechanismen gibt, die da greifen.
00:08:00: also da finde ich könnte man noch viel mehr machen.
00:08:03: Und bis dahin finde ich aber so Geschichten wie die Irge wichtig, dass wir dir erzählen.
00:08:10: Weil es gibt sicher viele junge Menschen da draußen ... Wir haben doch nicht wenige junge Menschen, die uns auch zuhören nämlich, dass man diesen Gedanken auch mal mitnehmen kann.
00:08:19: Ja, man hat viel bekommen und man gibt dann auch wieder was zurück, das er ein Kreislauf ist ja!
00:08:25: Das Circle of Life kennen wir von Walt Disney oder?
00:08:30: Das ist der Kreislauch des Lebens, also man bekommt man gibt und man gibt wieder zurück,
00:08:34: usw.,
00:08:36: dass man das vielleicht auch mehr in Erinnerung ruft.
00:08:39: In einer Welt wo dieses Ich zuerst oder?
00:08:41: Und nur ich und I'm herein myself ja!
00:08:45: Dass diese Kultur sozusagen für Wohlstand nicht so geeignet ist.
00:08:50: Ich muss aber auch hier an der Stelle sagen gerade wenn das alleinerziehende Mütter sind... Wenn ihr es gerade eine zu hört legt euch was zur Seite.
00:08:59: Wirklich, auch wenn es nur kleine Summen sind.
00:09:01: Fünfzehn Euro oder zwei Hundert Euro komplett egal ist man kann was aufbauen.
00:09:05: also vielleicht gebe ich hier ein Beispiel vielleicht kann man sich da wieder kennen.
00:09:08: Ich habe eine alleinerziehende Mama von zwei Kindern kennengelernt.
00:09:12: auch auf einem Vortrag und die hat ein bisschen etwas zur Seite gelegt Und wirklich weiß ich genau wie sie das gemacht haben war über Jahre Auch gesagt, er ältester Sohn hat sich schon eher abgewendet von ihr.
00:09:26: Da hat sie nicht hoffen können, dass da noch irgendwas kommt als Unterstützung.
00:09:29: Also Circle of Life leider nicht der Fall und man sollte trotzdem nie auf sich selber als Mensch, als Frau vergessen auch wenn für viele die Mutterrolle das Schönste auf der Welt ist.
00:09:41: also ich glaube meine für meine Mann was es auch.
00:09:44: Aber man darf nie auf sich vergessen.
00:09:46: Weil ich glaub, dass was auch ein Kind belastet ... Ich war in einer privilegierten Lage zu unterstützen, aber was ist, wenn ich es nicht gekonnt hätte?
00:09:54: Und ich glaub kein Kind will sehen, dass die Eltern sich quälen oder es ihnen nicht gut geht und ich glaub das einfach Mütter- oder Väter- oder Paare auch ein Stück weit nicht vergessen sollten, auf sich zu schauen.
00:10:05: Weil der Familie kann's nur gut gehen, wenn's auch den Eltern gut geht.
00:10:09: Mhm.
00:10:10: Es geht!
00:10:11: Also diese Frau hat eine ... Ich hab eine Anlegerwohnung gekauft, die sich von selber trägt mit der Zeitfinanzierung.
00:10:17: Das habe ich ausgerechnet, dass sie es trägt und ich weiß, dass ihr gut gehen wird.
00:10:22: Unabhängig davon, ob vielleicht die Tochter, die jetzt fünf ist, sie stützen kann oder nicht finanziell.
00:10:29: Also das war auch mir wichtig noch mal hier zu sagen weil ich hab sehr viele Beispiele schon gesehen in beide Richtungen wo Kinder unbedingt was zurückgeben wollen und an einem Strang ziehen die ganze Familie aber auch wo Eltern einfach im Regen stehen gelassen werden Und das finde ich sollte dann auch trotzdem ein Teil sein von Vorsorgen für sich selber und nicht nur immer alles andere für andere geben.
00:10:52: Ja, glaube ich ist schon wichtig.
00:10:54: also es ist wichtig dass man darüber spricht weil eben nicht jeder das Glück hat, dass er eine Tochter hat wie sie die dann auch sowohl die Fähigkeiten hat dass sie dann unterstützen kann ja aber auch das Meinset hat dass ihr sagt ich habe viel bekommen möchte was zurückgeben.
00:11:12: Ich kann sich ein bisschen vorstellen, wie unglaublich emotional diese Gespräche sind von den Menschen, die bei mir sitzen.
00:11:18: Das ist ja nicht zahlen herumschumblieren und ... Danke!
00:11:25: Aber trotzdem jeder kann was aufbauen.
00:11:27: Jeder mit seiner eigenen quasi Strategie.
00:11:31: Also das kann ich auch wenn die Menschen so unterschiedlich sind, die hier bei mir sitzen.
00:11:36: Im Vergleich ist er mit Google Maps spielen, je nachdem wo man steht oder hin will.
00:11:39: aber jeder kann etwas machen.
00:11:42: Wenn Sie einer Frau einen Rat mitgeben würden, was wie wäre der?
00:11:52: Einen nicht so viel Zeit verstreichen zu lassen sondern einfach mal den Mut aufzubringen und wirklich den ersten Schritt zu gehen.
00:12:01: Aber einen überlegten geplanten ersten Schritt
00:12:05: also in Richtung sich was anzusparen oder in Richtung
00:12:09: ... Aber umsetzen, genau.
00:12:10: Okay.
00:12:11: Sich dem Mut zu fassen, weil das merke ich auch schon im Gesprächen, dass die Menschen oft mal wirklich im Mut fassen.
00:12:18: Weil aus deren Lage bin ich eine willfremde Person für sie?
00:12:20: Ja.
00:12:21: Ach man so sagen okay, ich leg die Karten auf den Tisch und möchte jetzt für mich etwas umsetzten nicht nur dieses theoretische Ich weiß, ich sollte was machen sondern dieser erster Schritt.
00:12:29: mein Rat ist also das wirklich einfach zu machen Vielleicht lieber mit Baby Steps, aber zu Beginn.
00:12:37: Oft ist das ja die größte Spelle und ich habe auch schon ganz oft gehört, dass es so interessant ist und es interessiert mich dafür.
00:12:43: und ach, können wir uns das noch anschauen?
00:12:44: Darf ich das nochmal fragen?
00:12:45: also da kommt ja das Interesse wächst ja mit
00:12:48: genau!
00:12:48: Das ist wunderschön zu sehen.
00:12:51: Und was für einem Rat würden Sie jemandem geben der sagt ah Ich möchte mich beruflich neu orientieren und ich wusste noch gar nicht viel über das Berufspielvermögensberater.
00:13:04: Was finden Sie besonders an diesem Beruf?
00:13:09: Und welche Fähigkeiten sollte man da mitbringen, wenn man so einen Beruf ausüben möchte?
00:13:17: Das Besondere ist, dass jeder Tag anders ist und jede Woche und dass man das Privileg hat, ein Menschenleben zu ändern.
00:13:26: Und zwar nicht nur das Leben von der Person, die vorne sitzt sondern eigentlich das Leben oder ganzen Familie und aus der Generation danach.
00:13:33: also wenn Beispiel jetzt diese Frau oder dieser Mann das Wissen bekommt gibt es auch den Kindern anders weiter weil ich hab meinen Wissen eines zu einem normalen Mami übernommen
00:13:42: ja
00:13:43: und wenn man das vom Kleinen auf lehrt dann beeinflusst er sich eine ganze generation danach oder mehrere.
00:13:51: Das ist, finde ich das Schöne.
00:13:52: Und dass es einfach so unterschiedlich ist als es sind ... Ich arbeite mit ETFs und Aktien und Gold- und Wohnungen und Finanzierungen.
00:14:00: Es geht auch viel um Bildung und die Weitergabe von Wissen.
00:14:04: Und ich glaub einfach, dass ein Vermögensberater extrem wichtig ist.
00:14:08: Und das kann noch keine KI ersetzen.
00:14:10: Das wurde ja schon mal gefragt vor der Kundin.
00:14:12: Genau!
00:14:12: Wie
00:14:12: sich nicht die KI ersetzt?
00:14:15: Weil ich glaube, die wichtigste Fähigkeit ist auch einfach Empathie.
00:14:20: Weil viele Leute denken, ich bin nicht so gut in Mathe.
00:14:22: Ich kann das nicht!
00:14:22: Das hat nichts mit Mathematik zu tun.
00:14:24: Sondern einfach zu überlegen, Zeit zu nehmen und den Menschen als Menschen zu sehen.
00:14:29: Und nicht reinzugehen mit heute mache ich das und morgen das sondern was braucht der Mensch?
00:14:34: Was kann ich ihm in seiner Situation tun und begleite ihn?
00:14:38: Um dieses Gefühl auch eine Vision zu haben?
00:14:42: also mein Motto ist ja auch live to lead.
00:14:45: Ich weiß nicht, ob das jemand kennt.
00:14:46: Das hab ich mir ausgebockt von Nathan Mandela.
00:14:47: Fährerweise ist es nicht mehr eingefallen.
00:14:49: Vielleicht können Sie's näher befreien?
00:14:52: Live to lead ist im Prinzip eine Aussage ... Es geht nicht darum wie schön und toll dein Leben war und was du alles erlebt hast sondern wie viel Leben du mit deinem Leben beeinflussen konntest.
00:15:03: Schön!
00:15:04: Und ja, das habe ich einmal gehört und es ist mir so im Kopf geblieben weil ich finde, dass macht halt ein Vermögensberater also... Babelflüchtling sehe.
00:15:16: Ja, an dieser Stelle kann ich ja sagen dass wir sehr froh sind das sie viele unserer gemeinsamen Kunden beraten und begleiten Und ich fand es einfach wichtig an dieser Stelle, dass man wirklich auch mal sozusagen den Menschen hinter diesen Berufsbildern kennenlernt und das wir da vielleicht einen Beitrag leisten können.
00:15:38: Dass ein Berufs Bild, das man so vorhin noch nicht so kannte für junge oder ältere Menschen natürlich, dass das wirklich spannend sein kann – und ich werde ja oft gefragt, naja, Banking!
00:15:51: Das muss doch so trocken sein.
00:15:54: So stehen sich die Leute immer vorher?
00:15:55: Ja, und verstaubt überhaupt!
00:15:58: Und wenn die einen dann näher kennen... Ich behaupte, weil das ich jetzt nicht so ganz so trocknen und verstaubt bin, wie ich das aushalte.
00:16:07: Dann sage ich ja, Weltbanking kann es anders auch sein können.
00:16:09: Weil das ist glaube ich das was ich auch mag.
00:16:12: Ich finde man hat mit Menschen zu tun.
00:16:15: Man begleitet Menschen, man hat viel mit Finanzbildung zu tun.
00:16:21: Man ist beseelt dadurch, dass man eigentlich was sie auch beschrieben haben ja.
00:16:26: Dass du sagst man kann einen Impact leisten.
00:16:28: und ich finde zum Beispiel allein mit Finanzbildung für Kinder eben wo sie auch in Schulen gehen und wir haben auch diese Elternworkshops eben auch haben.
00:16:35: Ich finde also das finde ich man bekommt so viel zurück auch weil Das ist eigentlich das auch keine Raketenwissenschaft, die man teilt.
00:16:46: Aber es wird einfach weil die Welt so konsumorientiert ist werden diese Grundfundamental-Werte, die wir alle wissen, dass sie wichtig sind geraten dann in Vergessenheit.
00:16:59: und ich glaube, dass das das Schöne an diesem Beruf ist, dass man auch Menschen wieder erinnern kann an diese Werte dass Finanzen ein Mittel sind, oder um in Würde zu altern.
00:17:13: Und wenn wir dazu ein bisschen beitragen können ... Das ist ein schönes Privileg!
00:17:17: Dass
00:17:18: viele Menschen in Würden altern können, dann ist das schon eine tolle Berufung und auch eine Berufung, dass man da einen kleinen Beitrag leisten darf dazu.
00:17:28: Absolut.
00:17:28: Und erst hab ich das eigentlich auch schon gehört.
00:17:31: Aber das ist doch so trocken.
00:17:32: Nein?
00:17:34: Es macht ja auch Spaß dieses ... Also mal ganz unter uns Die Finanzbranche ist ja ähnlich wie die Medizin oder Juristerei, sehr fachkinesisch.
00:17:43: Und wenn man das einfach mal normal erzählt ... dann ist es eigentlich ein sehr spannendes Thema.
00:17:49: Es ist lebendig und wir sind die Wirtschaft!
00:17:52: Wir können nicht nicht konsumieren.
00:17:54: Wir leben alle, hoffentlich in einer Immobilie?
00:17:56: Ja.
00:17:57: Und wir konsumierten.
00:17:59: Und ich frage jetzt, was mache ich damit?
00:18:01: Wenn man das normal rüber bringt, hat das schon einen starken Input.
00:18:08: Stimmt.
00:18:09: Wir haben zwar vorher schon ein bisschen das Thema gestreift, aber weil es ja doch immer so unsere Abschlussfrage auch ist, stelle ich Sie jetzt trotzdem noch einmal.
00:18:18: Wann haben sie sich zuletzt wirklich reich gefühlt?
00:18:22: Sehr spannend tatsächlich vor ungefähr drei Wochen.
00:18:26: Da habe ich ein paar Tage Urlaub gemacht auf Rotos und einfach Energie zu tanken.
00:18:31: Fünf Tage und das reicht mir auch.
00:18:33: Also ich bin ja nicht müde sondern einfach brauche wieder ein bisschen Energie Und hab einfach mal Mittagssonne, hab mich mal in den Schatten gesetzt.
00:18:41: Mein Lebtor war aufgeklappt.
00:18:43: Hab Nachrichten bekommen von meinen quasi Trainees, Vermögensberaterinnen und Vermögenberater ...
00:18:48: Das kann man vielleicht an dieser Stelle sagen?
00:18:50: Sie bilden ja auch die nächste Generation aus!
00:18:52: Ja,
00:18:52: das macht meine große Freude.
00:18:54: also wenn jemand denkt oh es klingt interessant Es ist wirklich ein Riesenbedarf da weil das Wissen einfach nicht wirklich vorhanden ist.
00:19:01: Das ist noch so ein komisches Halbwissen.
00:19:04: Der Bedarf wirklich riesig ist Und es war wunderschön.
00:19:07: Ich bin auf Rodos gesessen und hab auf einmal Nachrichten bekommen, ich war zwei Tage weg, um das jetzt mal anzumerken, vermissen dich ... Wir hatten ein Monatsmeeting und du warst nicht da!
00:19:17: Und haben mir von ihrem Tag erzählt und was sie umgesetzt haben.
00:19:21: Bin einfach so gesessen, habe zwei Finanzierungen bearbeitet, ein paar Mails beantwortet und da haben wir so ... So ist es halt auch.
00:19:28: Mhm.
00:19:28: Und einfach zu wählen, hey?
00:19:30: Ich mache diesen Job, ich nehme mir diese drei Stunden um das einfach zu machen.
00:19:35: Das fühlt sich nicht wie Arbeit an.
00:19:37: und diese Wahl zu haben ... Und Menschen zu haben, die sich auf einen Freund wiederkommen.
00:19:44: Kunden sagen, hey, ich würd dich gern mal sehen, darf ich dich auf den Kaffee einladen?
00:19:50: Nicht, um das Depot zu besprechen.
00:19:52: Ja, zuerst gerne, danach hege ich immer nach Essen, hat so noch Zeit!
00:19:55: Das ist das was wirklich für mich diesen Beruf auch
00:19:59: ausmacht.".
00:20:00: und da habe ich mich wirklich reich geführt.
00:20:01: Und dann muss man auch sagen, ich hab das unglaubliche Privileg, dass meine Familie die Menschen, die mir am wichtigsten sind, am Leben sind, gesund sind ... Die Kombination ist wirklich toll!
00:20:15: Frau Jonger vielen herzlichen Dank, dass Sie uns heute Einblick gewährt haben in Ihrem Berufsalltag der äußerst spannend ist.
00:20:24: allen vermitteln konnten, dass die Finanzbranche doch viel spannender ist als vielleicht ihr Image und viele bändiger und menschlicher.
00:20:33: Und ich wünsche Ihnen ganz viel Freude weiterhin damit, dass Sie erstens auch zukünftige Vermögensberaterinnen begleiten und ausbilden und zweitens, dass sie noch ganz vielen Ihrer Kunden und Kundinnen weiter ein guter Begleiter sind.
00:20:47: Dankeschön!
00:20:47: Danke auch, dass ich hier sein durfte.
00:20:49: Sehr gerne Vielen herzlichen Dank für das Zuhören der heutigen Folge.
00:20:54: Abschließend haben wir wie immer noch eine Buchempfehlung und eine Filmempfehlung, die Buchempfehlung kommt dieses Mal von Frau Jongoth bitte!
00:21:04: Mein Lieblingsbuch dass ich auch heute empfehlen darf ist Big Five for Life von John Strelachy.
00:21:11: Das ist insofern ein großartiges Buch weil es eigentlich in einer Geschichte verpackt Aber von der Aussage her ist es quasi, was ist denn Ziel der Existenz?
00:21:20: Also warum bist du auf dieser Welt?
00:21:21: Was ist deine Vision und warum steh ich so jeden Tag auf.
00:21:24: Und welche fünf Dinge, deswegen heißt das Big Five for Life, möchtest Du in Deinem Leben eher leben, sodass Dein Leben nach Deiner Definition ein Erfolg ist?
00:21:36: Das ist wirklich leicht zu lesen und riecht sehr zum Nachdenken an!
00:21:40: Ich lese es jedes Jahr also...
00:21:42: Vielen Dank.
00:21:44: Ich habe es auch mal vor längerer Zeit gelesen, fand ich ganz toll aber wie Sie sagen also das ist etwas das kann man mehrmals lesen Und wir hatten vorhin gesprochen auch, dass wir beide einen Film besonders gut finden und weil wir ja so über starke Frauen heute auch gesprochen haben heißt der Film Hidden Figures Unerkannte Heldinnen.
00:22:04: Da geht es um eine wahre Geschichte von drei brillanten afroamerikanischen Mathematikerinnen die in den neunzehn sechziger Jahren maßgeblich an der ersten erfolgreichen Weltraummission der NASA beteiligt waren.
00:22:18: Und es ist wirklich inspirierend und auch die Herausforderungen, die man als afroamerikanische Frau hatte – wie clever und klug sie waren!
00:22:29: Das ist eine Geschichte, die es wirklich wert ist sich anzusehen.
00:22:33: Vielen Dank an dieser Stelle.
00:22:35: Ich freue mich, wenn Sie nächstes Mal wieder dabei sind, wenn das heißt «wirklich reich», wir reden über mehr als nur Geld.
00:22:52: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it.
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