Folge 1 – Teil 1: Warum Frauen ihre Finanzen in die Hand nehmen sollten

Shownotes

In der ersten Folge des Partner Bank Podcasts spricht Dr.in Sarvenas Enayati mit ihrer Schwester Mag. Elham Ettehadieh, Vorständin der Partner Bank, über den Einstieg in ein Thema, das viele lange vor sich herschieben: finanzielle Vorsorge.

Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Vorsorge weit mehr ist als Zahlen, Konten und Renditen und warum bewusste Entscheidungen im Alltag oft der erste und wichtigste Schritt sind. Es geht um Sparpotenziale, um langfristiges Denken und um die Erkenntnis, dass Wohlstand nicht nur von der Höhe des Einkommens abhängt, sondern vielmehr auch vom Umgang mit Geld.

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Willkommen zum Podcast: Wirklich reich - wir sprechen über mehr als nur Geld. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die dargebotenen Inhalte die persönliche Marktmeinung der Redaktion bzw. der Gäste zum Zeitpunkt der Aufnahme widerspiegeln, und diese können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die Bank übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen.

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Wir übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die Sie basierend auf diesem Podcast treffen. Dieser Podcast kann eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse des Hörers zugeschnittene Beratung durch einen qualifizierten Vermögensberater nicht ersetzten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören!


Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen zum Partnerbank Podcast.

00:00:06: Wirklich reich, wir reden über mehr als nur Geld!

00:00:10: Mein Name ist Savanas Enayati und es ist meine Freude euch in den nächsten sechs Folgen bei hoffentlich interessanten und inspirierenden Gesprächen mit Frauen rund um das Thema wirklich reich.

00:00:22: Wir reden über Mehr Als Nur Geld mitzunehmen.

00:00:25: Ich bin siebenvierzig Jahre alt, seit vierzwanzig Jahren verheiratet.

00:00:29: Ja mit meiner großen Liebe die ich mit zwanzig kennen gelernt und gleich geheirattet habe.

00:00:33: Habe drei Kinder und bin seit knapp zwanziger Jahren in der Wirtschaft tätig und zwar in der Bankenbranche.

00:00:39: Ich selber bin ja eine begeisterte Podcast-Hörerin und jetzt ist es mir sehr viel Vorfreude dass ich sozusagen mal auf der anderen Seite bin und Gespräche führen darf.

00:00:50: Und es freut mich besonders, dass ich heute eine meiner Lieblingsgesprächspartnerinnen meine Schwester die Elham Etihadie hier zu Besuch habe in unserem Podcaststudio.

00:01:01: Meine Schwester ist seit über fünfzehn Jahren in der Partnerbank als Vorständin tätig unter anderem auch für das Resort Private Banking verantwortlich.

00:01:10: sie beschäftigt sich Privat und auch beruflich ganz stark damit, wie Menschen veranlagen mit Geld umgehen.

00:01:18: Und hat da eine große Leidenschaft für dieses Thema hat sehr viel Know-how sich angesammelt in diesem Bereich, hat auch sehr viel Humor und ist auch sehr praktisch veranlagt.

00:01:30: So dass ich denke das wir Frauen und alle Frauen verstehen.

00:01:33: also der Podcast ist nicht nur für Frauen sondern speziell für Frauen aber auch für alle die zum Beispiel Enkelinnen haben Töchter haben oder einfach Frauen besser verstehen wollen und ihre Herausforderungen und Möglichkeiten rund ums Geld.

00:01:49: Elham meine erste Frage an dich wäre Also zuerst einmal ein Dankeschön, dass du dich zur Verfügung gestellt hast als erster Gesprächspartner.

00:01:57: Gerne

00:01:57: gerne!

00:01:58: Ist mir eine

00:01:58: Ehre.

00:01:59: und meine erste Frage an dich wäre woher kommt deine Leidenschaft für dieses Thema der Vorsorge dem Umgang mit Geld?

00:02:09: also was hat dich daran so fasziniert?

00:02:12: An einer sage ich mal für viele vielleicht eher trockene Materie

00:02:19: Ich bin beruflich eigentlich reingrutscht.

00:02:22: Es war nicht so, dass ich jetzt von klein auf mich mit dem Thema immer befassen wollte oder mich immer befasst habe.

00:02:31: aber als ich dann mich damit auseinandersetzen musste allein schon beruflig gesehen hab ich mir gedacht es ist ein zentrales Thema was jeden bewegt.

00:02:42: Also du kommst ja aus einer Unternehmerfamilie.

00:02:45: Das heißt, bist ja schon gewohnt gewesen dass man auch über wirtschaftliche Themen viel zu Hause spricht, über größere Zusammenhänge das mein Initiativ sein soll und diese Themen oder?

00:02:59: Stimmt aber ich habe dann gesehen das ist unabhängig davon welche welchen Titel dein Beruf hat oder welches Thema dein Beruf hast.

00:03:05: am Ende des Tages geht es darum was meine Materie gut versteht und dass man sich überlegt, wie kann ich anderen hilfreich sein damit?

00:03:14: Und im Bereich von Finanzen, Investment gibt es so viel Bedarf.

00:03:19: Es gibt so viele Möglichkeiten, um bei Menschen nur mehr darüber wüssten oder auch gut zusammenarbeiten könnten.

00:03:26: Da ist einfach so viel Potenzial da, wo das Menschen so viel besser gehen kann – und das motiviert mich schon sehr!

00:03:33: Warum denkst du, dass wir Frauen nehmen all dem was wir jetzt am Hut haben sozusagen, man hat jetzt Zeit investiert in die Ausbildung und hat vielleicht auch eine Arbeit gefunden, die einen sehr erfüllt und Freude bereitet.

00:03:46: Und man denkt sich das geht doch eigentlich so gut dahin?

00:03:51: Ich komme mit meinem Gehalt auch gut aus.

00:03:54: Warum soll ich mich jetzt noch um meine Vorsorge kümmern?

00:03:59: Warum ist es wichtig dass ich darüber nachdenke?

00:04:03: Wenn man da auch die Person ist, die dann damit lebt!

00:04:05: Also ich glaube, das ist eine die Dinge, die einen direkt treffen und einen direkten Auswirkungen haben auf das eigene Schicksal.

00:04:15: Weil Vorsorge bedeutet ja dass wenn ich über meine Lebensfreude und Lebenslänge nachdenke je, dass es bestimmt ist wie ich in Zukunft leben werde Und darüber habe ich so viel Macht.

00:04:30: Es gibt gewisse Dinge, auf die muss man sich einstellen.

00:04:32: Die kann ich nicht kontrollieren aber es gibt gewissen Dinge, die kann ich kontrollieren und dieses dass man in seinem Alter zum Beispiel das man da einen gewissen Standard hat, eine gewisse Sorglosigkeit hat?

00:04:48: Das ist schon direkt davon abhängig welche Entscheidungen ich treffe.

00:04:52: und das Gute Und das Spannende ist, dass es nicht nur von einer Entscheidung abhängig ist.

00:04:57: Sondern es sind wirklich die einzelnen Entscheidungen über die Jahre hinweg, die da einen Unterschied machen und das macht das ein.

00:05:03: Einerseits sehr... Es ist eine große Verantwortung, die man dabei hat aber gleichzeitig ist auch eine große Chance.

00:05:08: Weil's ist nicht so, wenn ich einmal eine Entscheidung getroffen habe finanziell oder investmentmäßig, den ich passt, dass dann alles damit vorbei ist.

00:05:16: Da gibt uns diesen Begriff, der ist so spannend, das bedeutet Antifragilität.

00:05:20: Und das bedeutet, weil man hat ja eine Zeit lang immer sehr viel über Resilienz gesprochen.

00:05:24: Also diese Fähigkeit wenn etwas passiert im Leben ob das jetzt privat ist aber auch quasi

00:05:28: im Investmentbereich

00:05:29: finanziell Bereich dass man schafft wieder zu seiner Mitte zu finden.

00:05:33: und Dann ist dieser Begriff gekommen, den jetzt mehr Leute bewenden und das ist die Antifragilität.

00:05:38: Und die bedeutet dass wenn etwas schief geht, wenn etwas nicht so läuft wie man sich das vorgestellt hat, dass es nicht nur darum geht, dass man sagt ok ich finde wieder zurück zu meiner Mitte sondern was habe ich daraus gelernt?

00:05:50: Und gehe stärker daraus hervor!

00:05:52: Wie kann ich mich dadurch verbessern?

00:05:54: Und das ist etwas, was auch ganz zentral ist.

00:05:57: Wenn es um Investments geht aber es braucht da auch Begleitung und dann kommt wieder quasi meine berufliche Identität eigentlich wieder zu sprechen und so dass sich eigentlich mein Arbeit darin sehe Menschen darin zu begleiten diese Art von Entscheidungen zu treffen und damit deren Konsequenzen zu leben und immer dazu zu lernen wie ich das besser machen kann und weiterentwickeln.

00:06:16: Und da vielleicht jetzt zu dir Elham, was erlebst du in deiner Praxis?

00:06:24: Es gibt ja Menschen die von Natur aus glaube ich so sparefroh sind und immer etwas zur Seite legen.

00:06:30: Und dann gibt es auch die Menschen, die sagen bei diesen multiplen Krisen in dieser Welt ist es da überhaupt noch sinnvoll vorzusorgen bei sich?

00:06:41: Denn wenn ich heute auf so viel verzichte, dass das dann wirklich später noch mehr geworden ist oder ist denn das Leben an mir unter Anführungszeichen vorbeigezogen und ich habe immer gespart.

00:06:51: Und nachher war die Infektion schon so hoch, dass jetzt auch nicht mehr soviel ausgemacht hat.

00:06:58: Was würdest du diesen Menschen raten?

00:07:00: Also wieso sollte man sich in diesem Umfeld ... viele multiple Krisen ja auch mitbekommen, Klimawärmung, Inflation.

00:07:12: Warum sollen man trotzdem vorsorgen?

00:07:15: Ja warum macht das trotz... Warum ist das sinnvoll?

00:07:17: Warum soll man nicht die Zuversicht verlieren?

00:07:19: Ich glaube dass eine ist, dass wenn man die Menschheitsgeschichte anschaut, dass es ja immer weitergeht und wenn es immer weiter geht bedeutet das ja auch, dass ich dann quasi doch immer wieder mich damit befassen muss, wie ich meine Zukunft haben möchte.

00:07:40: Ich glaube die Frage ist nicht dir unbedingt habe ich eine Zukunft?

00:07:44: Sondern wie wird diese Zukunft aussehen und welcher Teil ist etwas das sich selber steuern kann?

00:07:53: und was ist ein Teil wo ich mich damit abfinden muss dass es eine Unbekannte ist?

00:07:59: und die Zukunft besteht aus beiden.

00:08:02: Ich glaub das ist das eine.

00:08:03: Das zweite ist das Thema Spahn selber was man darunter versteht.

00:08:08: Weil ich glaube, wir assoziieren manchmal so Dinge damit oder manche von uns sagen

00:08:14: Span

00:08:14: kaputt, Span nie eine Freude haben aber das ist ein Einblick auf Span.

00:08:21: Das andere ist einfach dieses Bewusstsein dass man sich überlegt nur im Alltag und es heißt nicht, dass man dich dann immer für das eine entscheiden muss ob er sich fragt Ist das was ich gerade möchte?

00:08:34: Ist das etwas was ich

00:08:35: brauche

00:08:37: wo?

00:08:37: das ist etwas, was ich einfach haben möchte.

00:08:39: Und dieses Bewusstsein und es geht nicht darum sich dann immer nur für das zu entscheiden, was man unbedingt braucht aber alleine in meinem Alltag wenn ich differenzieren kann und diese Gewohnheit habe zu sagen hey!

00:08:51: Ich besort mir das jetzt?

00:08:53: Ich habe das jetzt für mich, aber ich weiß dass brauche ich nicht wirklich sondern ich möchte das einfach haben.

00:09:00: Dann ist das schon der erste Schritt zum Spanen.

00:09:04: Ja, weil die meisten Menschen, die sich schwer tun zu sparen glauben bei allen Ausgaben das sie es unbedingt brauchen und dass ist häufig nicht der Fall.

00:09:14: Aber das heißt was schon mal hilft ist die Gewohnheit zu haben wenn ich jetzt sehe was?

00:09:20: Und ich denke mir brauche ich das oder möchte ich nur Genau.

00:09:25: Und das bedeutet nicht, dass man es dann nicht kauft oder nicht besorgt oder da nicht hingeht oder das einfach nicht genießt und einfach nur diese Gewohnheit zu haben, zu differenzieren?

00:09:33: Und das wird ganz unterbewusst einem helfen auch Sparpotenziale dann zu sehen!

00:09:38: Und die tun dann an und weh weil ich denke mir dann ist ja was anderes wenn ich sage hey brauchst du's eigentlich nicht wirklich.

00:09:43: also wenn ich sag mal ich hätte so gerne aber ich machs nicht weil für meine Zukunft damit wenn ich alt bin dass ihr da net in der kalten Wohnung sitzt immer das ist jetzt ein anderer Motivator als wenn ich sagt okay ich brauche das eigentlich nicht unbedingt so oft.

00:09:55: Und wir sehen das ja auch ganz oft, dass das Einkommen an sich nicht entscheidet über Die Sparbereitschaft.

00:10:05: Es gibt ganz viele Menschen, die ein sehr hohes Einkommen haben aber sagen ich kann kaum was sparen weil einfach die Lebenserhaltungskosten und das was man für sich entschieden hat was man wirklich braucht und nicht nur will sondern glaubt man braucht es dann gar nicht so viel Sparpotenzial ist.

00:10:24: Dann gibt's wieder andere wo man sich denkt Also beachtlich, was die sich ansparen.

00:10:31: Ich muss jetzt sagen, wir sind halt in einer Branche... ich glaube so wie bei Ärzten im Menschen sehr viel über ihre Gesundheit sprechen wird halt in unserer Branche vertraut sich halt uns viele Menschen an, sage mal auch im Privatbereich und erzählen halt.

00:10:45: Und da bin ich dann immer wieder überrascht für Menschen, die vielleicht gar nicht so ein hohes Einkommen haben, wie die toll sparen können ja?

00:10:51: Und die haben wirklich alle diese eine Qualität einhaben, die du beschrieben hast das die glaube ich nicht so impulsiv sind Und dass sie dann wirklich immer sagen, brauche ich das?

00:11:00: Oder will ich das nur und sich so auf die Schulter klopfen wenn Sie mal auf was verzichten konnten.

00:11:06: Also die haben da nicht ein komisches Gefühl und sagen jetzt bin ich die Einzige, die nicht konsumiert hat sondern die sind dann auch glaube ich ganz ein bisschen stolz auf sich.

00:11:17: Dass sie sagen, jetzt habe ich das geschafft!

00:11:18: Jetzt konnte ich da ein bisschen widerstehen.

00:11:21: Was ich auch beobachtet habe ist, wenn man etwas Praktisches noch hier einwerfen darf Physisch könnte man sich das, wie bei Kindern mit drei Behältern vorstellen und als Erwachsener damit unterkonten.

00:11:34: Dass man so viel nachdenkt und sagt okay ich habe etwas Das sind so für meine langfristigen Werte.

00:11:39: Ich möchte beispielsweise dass meine Kinder auch eine gute Ausbildung haben können oder mal ne Zahnfange haben können Oder dass ich meinen Eltern helfen kann wenn die mal vielleicht in Not sind Und die Pension nicht mehr soviel abwirft Damit sie dann auch noch irgendwie ein würdiges Dasein haben.

00:11:57: eben auch so für mittelfristige Dinge und dann vielleicht seinen kleinen Behälter, muss ja nicht jetzt üppig sein.

00:12:04: Für solche kleine Impulse wo man vielleicht mal eben nicht in der Lage war zu widerstehen aber dann haben die trotzdem auch ein bisschen einen Maß und Ziel.

00:12:12: also man kann ja sagen ich bin der Mensch der halt auch mal gerne Spontan sich etwas gönn, sag ich mal.

00:12:22: Aber wenn das ein kleiner Behälter oder ein kleines Unterkonto ist, wenn man das mit Maß und Ziel betreibt, ja?

00:12:27: Das finde ich dann... Ist das ganz anders als wenn es so maßlos ist und undiszipliniert und man fühlt sich auch viel besser dabei.

00:12:37: Ich find's spannend zu dem was du vorhin gesagt hast in Bezug auf Dass die Sparquote

00:12:42: nicht unbedingt

00:12:43: davon abhängig ist, wie viel man verdient.

00:12:45: Das sind mir zwei Sachen eingefallen, die ich den im Zusammenhang wieder eigentlich bestärken.

00:12:50: Weil es macht schon einen Riesenunterschied ob ich ausgestattet werde schon von meiner Familie einfach vor meinen Generationen da vorne einen anderen Staat habe.

00:12:59: also das ist unbeschreiblich!

00:13:00: Also dass das Kammer...also das ist ein Riesenforschpunkt der Mannheit und das ist unmesteilbar.

00:13:05: Gleichzeitig

00:13:06: ist

00:13:06: doch so, dass der Umgang mit dem Geld.

00:13:11: Der Umgang mit meinen Entscheidungen,

00:13:13: langfristig

00:13:14: trotzdem mehr darüber entscheidet ob ich am Ende meiner Tage oder im letzten Drittel meines Lebens

00:13:20: eher wohlhaben

00:13:21: bin oder eher Probleme habe finanziell gesehen.

00:13:23: und dann möchte ich zwei

00:13:24: Beispiele

00:13:24: geben.

00:13:25: Das eine was ja auch eigentlich allgemein bekannt ist, ist Lottogewinner.

00:13:30: das ist so spannend dass eine signifikante Prozentsatz der Lottogewinnern also Millionen!

00:13:37: Dass die Binnen einem Jahr alles wieder ausgegeben haben.

00:13:42: Wo man sich denkt, das gibt es ja nicht!

00:13:43: Die haben aufgesorgt fürs Leben weil nur weil du Geld hast

00:13:48: heißt es nicht dass du's langfristig behältst und da hätte eigentlich ein super Leben haben können.

00:13:52: jetzt die nächsten zwanzig Jahre

00:13:53: aber alles ausgeben wegen den Entscheidungen vielleicht auch wegen diesem brauche ich das wie licht.

00:13:58: das aber auch andere grundsätzliche Kenntnisse wenn man dir hat oder nicht hat macht einen Unterschied.

00:14:04: und das zweite glaube ich was viel vertragter ist als Die Geschichte mit dem Lottogewinn ist, wenn man tatsächlich Geld bekommt.

00:14:17: Und nicht nur Geld sondern manchmal andere Formen von Unterstützungen.

00:14:22: Da gibt es ein Buch das ist super das heißt The Next Door Millionaire und da geht es darum dass sie beschreiben, dass zum Beispiel diese Dinge auch Kettenreaktionen sind.

00:14:35: Zum Beispiel jemand bekommt von seinen Eltern a Haus Der Wandervielhof passiert das aber nur als Beispiel.

00:14:41: Da bekommt der Haus in einer schönen Gegend und dann, aber nur das Haus

00:14:45: sonst nichts!

00:14:47: Und dann geht es ja los.

00:14:49: Jetzt sind die Leute, beschreibt man da in dem Buch, wohnen sie in eine schöne Nachbarschaft?

00:14:53: Die anderen rundherum, die ganzen Nachbarn haben so schöne Gärten... Da muss man natürlich in seinen Garten investieren.

00:14:58: Wie schaut das so aus wenn ich da dort lebe und ich hab so einen Wildwuchs und die anderen haben alles

00:15:03: schön?!

00:15:03: Dann sieht man vor den Häusern stehen schöner Autos Ja?

00:15:07: Dann denken sich dann die oft, ich bräuchte ja auch ein schönes Auto.

00:15:11: Oder die ganze Nachbarschaft gehen alle Kinder dort in einer Privatschule, man sagt amerikanisches Buch her und dann ist es so dass man das Kind zur Privatschuhe schickt.

00:15:19: Und das ist manchmal so, wenn ich einen Level in meinem Leben hebe wie zum Beispiel wo ich lebe, in welchem Haus ich lebekommt eine Kettenreaktion von anderen vermeintlichen Ausgaben, die man glaubt immer machen muss bei dir unter Amungszeichen dazugehören.

00:15:33: Und deswegen ist es auch so wichtig, diese Grundsatzentscheidungen.

00:15:37: Wo wohne ich?

00:15:38: Wie wohne Ich hat eine Kettenreaktion von sonstigen Ausgaben

00:15:42: oder zumindest

00:15:43: Entscheidungen die auch einen Einfluss haben auf meine finanzielle Zukunft.

00:15:49: Hast du deinen Eindruck Elham zum Beispiel dass wir ja auch in dieser Welt leben wo wir alle Zugang haben zu den sozialen Medien und da werden einem ja auch ganz viele Dinge suggeriert, also von Menschen die... de facto einen ganzen Lifestyle verkaufen, dass wenn ich das und jenes Produkt habe.

00:16:10: Wenn ich diesen Mixer benutze dann starte ich schon mal ganz anders mit meinem Smoothie in den Tag als wenn ich irgendein Nonim Smoothie-Mixer hätte.

00:16:19: oder wenn ich da so ein Daß beispielsweise trage im Sport, da bin ich schon einmal ganz anders motiviert.

00:16:25: und diese Dinge helfen natürlich auch.

00:16:27: aber es wird immer sozusagen Konsum verbunden mit einem gewissen Lebensgefühl.

00:16:35: Und wie können wir zum Beispiel jetzt auch als Frauen in einem Umfeld, wo der halt suggeriert wird?

00:16:44: Du musst ... Du musst, weiß ich nicht, tipptopp sein im Sport und im Beruf.

00:16:50: Und in deiner Kindererziehung und in deinen ganzen Beziehungsgefächten.

00:16:56: Dass du dann aber erkennst ja, aber du kannst dir das auch gut ausfüllen ohne vielleicht all diese High-End Produkte zu haben die uns suggeriert werden damit wir diesen Lifestyle führen können.

00:17:09: Wenn ich mit vielen Frauen spreche, die jetzt Kinder haben oft unbewusst fällt einem das ja nicht auf, aber wenn man diese Reels oder diese Stories ansieht ist er doch immer irgendwo auch ein Produkt Placement und man denkt dann eigentlich braucht es damit ich eben diesen Lebensstil führen kann.

00:17:33: Und ich glaube diese Dinge machen es halt auch nicht immer einfacher dass man einen Sparvolumen sich aufbaut weil ich glaube dieser Folge geht ja eigentlich primär darum wie können wir ein Bewusstsein schaffen für uns selbst in einer Welt, wo uns jeden Tag suggeriert wird.

00:17:49: Wir sind glücklicher wenn wir konsumieren und was erleben.

00:17:53: Aber mit erleben wird jetzt vielleicht nicht gemeint den nächsten Baum zu umarmen in der Nachbarschaft sondern dass du irgendwas wo du ganz viel Dopamin halt ausschüttest das du mit Delfinen schwimmst sag ich mal im Ozean ja?

00:18:06: Und dass du in diesem Umfeld irgendwie in deiner Mitte bleibst Und erkennst, okay, keiner wird mir vielleicht jetzt dort in den sozialen Medien sagen.

00:18:17: Du es ist so toll zu sparen.

00:18:19: und ja heute habe ich auf etwas verzichtet damit ich morgen die Zahnspange für mein Kind kaufen kann.

00:18:26: Sondern man sieht dort nur die schönen Zähne.

00:18:28: dann finde ich wenn dieser Podcast beitragen kann dass man eine Community schafft an Frauen die dann sagt du Ich kann ganz viel Lebensfreude haben aber nicht von A bis Z jedes Produkt, was mir da beworben wird in mein Leben integrieren.

00:18:48: Und dann kann ich auch ein kleines Sparvolumen das immer größer wird mehr aufbauen.

00:18:53: Also ich finde dass wäre wichtig in dieser ersten Folge, dass wir Mut machen, dass man glaubt man hat vielleicht nicht so viel Sparpotenzial.

00:19:03: Man hat immer ein gewisses Potenzial und muss nur seinen Blick dafür schärfen sag ich ja mal hip und cool assoziieren, dass es auch was Schönes ist wenn man mal spart oder wenn man auf etwas kurzfristig verzichtet damit man langfristig was schönes hat.

00:19:24: Und ich glaube das jeder das bestätigen kann, dass diese Vorfreude auf etwas die schönste Freude sein kann und dass man sagt okay wir sind eine Community von Frauen kein Problem damit haben, dass wir nicht alles sofort haben.

00:19:42: Aber wir möchten natürlich im Laufe unseres Lebens ganz viel von unseren Zielen und Visionen erfüllt wissen.

00:19:48: aber wir sind uns bewusst das Vieles was uns derzeit suggeriert wird Nicht unbedingt zuträglich ist, dass wieder uns da ein Sparvolumen aufbauen.

00:19:58: Und jetzt die zweite Frage an dich.

00:20:01: Jetzt haben wir sozusagen entweder uns selber schon ein bisschen den Sparvolumen aufgebaut oder wir haben einen Unterkonto, wo wir jeden Monat etwas überweisen.

00:20:10: Oder wir haben vielleicht was geerbt – das muss man auch sagen dass in Österreich diese Schere zwischen Wohlstand und weniger Wohlständ immer größer wird weil ein großer Teil eher jetzt in dieser Generation.

00:20:23: Und das ist auch ein Grund, warum vielleicht die Notwendigkeit immer Vollzeit zu arbeiten bei manchen, die an sich zeitlich verfügbar wären und das nicht mehr machen.

00:20:35: Wenn wir etwas haben – wie sollen wir denn jetzt vorsagen?

00:20:40: Was sollen wir dann machen?

00:20:40: Weil die ganzen bisherigen Konzepte Können wir die noch anwenden, so wie wir es von früher gelernt haben?

00:20:49: Oder müssen wir jetzt Dinge beachten, das früher nicht gegeben hat?

00:20:54: und wie sorgst du denn selber zum Beispiel vor.

00:20:56: Du hast ja einen... Du bist verheiratet, hast einen vierjährigen Sohn!

00:21:01: Wie machst du

00:21:02: das?!

00:21:03: Es

00:21:03: ist so wie du sagst manche Dinge ändern sich und manche Sachen bleiben gleich und das gilt auch quasi für die eigene Investitionen – auch für mich selbst aber auch was ich jetzt anderen empfehlen würde.

00:21:14: Ich glaube, das eine ist dieses Erkenntnis und das Bewusstsein was Langfristigkeit ausmacht.

00:21:24: Weil jetzt ist ja so quasi überall wo man hingeht um was investieren will ich da sagen wir müssen jetzt langfristig ankreuzen.

00:21:28: Und dann denkt man okay langfristige aber diese Langfristkeit ist viel spannender und bedeutungsvoller als was man glaubt weil wenn ich mein Geld zur Seite leg für ein zwei drei Jahre Ja, bewegt sich das kaum.

00:21:46: Aber wenn ich quasi mein Geld für zwanzig Jahre anleg oder dreißig Jahreanleg dann hat es eine enorme Steigerung.

00:21:55: und warum ist das?

00:21:56: Und das ist der Zinseszinseffekt im Wesentlichen!

00:22:00: Also wir wissen Es ist wichtig es langfristig zu sehen.

00:22:03: Das ist für mich auch wie wenn man einen Baum pflanzt.

00:22:06: also vielleicht können wir auch diese Analogie bringen.

00:22:09: Deswegen haben wir uns auch bei unserem Podcast Cover für diesen Baum entschieden.

00:22:13: Das Wohlstand ist wie einem Baum am Pflanzen, also es fängt mit einem Samen an und dann... braucht einen näherbaren Boden und dann entwickelt er sich, treibt an aus und trägt Früchte.

00:22:27: Und deswegen kann man auch beobachten dass Menschen die zum Beispiel wo die Vorfahren schon begonnen haben diesen Baum anzupflanzen das Wohlstands, dass sie natürlich wie du es vor auch gesagt hast schon mit einem gewissen Startvorteil ins Leben kommen weil du natürlich nicht nur diesen Samen jetzt sehst sondern du kannst dann vielleicht schon diesen kleinen Obstbaum hast abgibt und du kannst dann noch mehr sozusagen den immer unterstützen, dass er weiter gedeihen kann.

00:22:57: Jetzt ist ja das Thema.

00:22:59: wir haben jetzt ein gewisses Geld und wir können das veranlagen.

00:23:02: Und früher war es doch so, dass wir als Kind gelernt haben okay wir hatten Sparschwein.

00:23:06: ich kann mich erinnern du warst auch immer so einer mit einem großen Sparschein?

00:23:10: So dann bist man auf die Bahn und hat Zinsen bekommen!

00:23:13: Es war immer einfach langfristig zu denken weil man war ganz sicher Und dann wird das mehr durch diese Zinsen.

00:23:23: So, und jetzt beschreibst du es gibt diesen Zinseszins-Effekt.

00:23:26: Das heißt dass Geld was ich dort liegen habe ist verzinst, sondern kommt immer wieder Geld dazu und das ist ja schon das verzinste Geld auch und also hat man den Zinseszins Effekt.

00:23:38: Jetzt auf einmal ist dieser Narrativ.

00:23:40: die Geschichte hat so einen Haken bekommen wenn man bekommt einfach gefühlt nicht mehr so viel Zins Und dann kriegt man ja auch noch durch die Tageszeitungen und durch den größeren Zusammenhang mit, jetzt nicht nur dass ich nicht mehr sitzen bekomme auf meinem Sparschwein.

00:23:55: Jetzt ist es auch noch so, wenn man jetzt zwanzig Jahre zurückblickt... ...und ich habe mir das mühsam angespart und hab' das auf meinem Sparkonto mit wenig Zinsen,... ...dann kann ich mich ja auch nunmehr die Hälfte von dem leisten!

00:24:07: Von früher.

00:24:08: Jetzt sagen natürlich viele und geb ich's gleich aus.

00:24:11: Also ich kenne jetzt nicht wenige, die mir dann sagen zu Savi ganz ehrlich.... Ich gebe es jetzt gleich aus, weil dann weiß ich jetzt schon das sind zwanzig ja weniger ist.

00:24:19: Weil ich kenne mich auch nicht aus wo soll ich denn investieren?

00:24:21: Ich kenne halt nur Sparkonto oder andere Formen wo ich halt einem Staat Geld verleihe und eine Staatsanlage.

00:24:28: Ich kenn mich nicht aus!

00:24:30: Und jetzt wissen wir aber alle wenn wir uns näher mit diesem Thema beschäftigen dass ja ganz ganz viele Wohlhabende schon in den Kapitalmarkt investieren.

00:24:40: Wieso ist es so dass manche Leute in den Wo man das Gefühl hat, also das geht ja richtig auf.

00:24:48: Also dieser Baum trägt Früchte so und da gibt es andere die haben sich auch versucht am Kapitalmarkt und das war eine Katastrophe.

00:24:56: So was machen manchen Menschen anders vielleicht oder wie soll man?

00:25:01: Was soll man denn für Prinzipien berücksichtigen dass wenn ich jetzt eine alternative Suche zum Sparbuch und ich glaube wir können beide festhalten, dass wir das ganz wichtig finden.

00:25:13: Dass man mehrere Monatsgehälter wirklich auch immer verfügbar hat auf dem Sparkonto für Waschmaschine, Autoreifen also für die Dinge wo man sagt, man braucht immer was verfügbar weil man bei der Börse wissen muss.

00:25:29: Also Timing spielt schon eine Rolle.

00:25:31: ja wenn ich dann genau zum für mich ungünstigsten Zeitpunkt die Waschmaschine kaputt ist und nicht an meine Wertprobierer verkaufen soll, ist das jetzt vielleicht auch nicht das feinste?

00:25:42: Meine Frage an dich welche Prinzipien soll ich als Mensch oder jetzt vielleicht für uns mehr Frauen zu hören als Frau beachten Lieb, Eugler?

00:25:53: Etwas zu investieren mein Geld in etwas was mehr Potenzial hat als von Infektion gefressen zu werden.

00:26:04: Ich meine das eine ist dass viele Menschen nicht investieren weil sie sich als sicherheitsbewusst sehen.

00:26:14: wenn ein Sicherheitserwichtiges Und ich glaube, der Unterschied ist es gibt auch sehr viele Menschen die sehr sicherheitsbewusst sind und sehr wohl dann in den Kapitalmarkt, in Immobilien, in Edelmetalle etc.

00:26:27: investieren und das ist weil ihr Verständnis von was Sicherheit bedeutet viel schichtiger ist ja?

00:26:38: Weil ich kann.

00:26:40: oft sagt man Sicherheit bedeutet Ich möchte nichts verlieren Und Sicherheit bedeutet, ich möchte nicht dass mein Wert

00:26:49: schwankt.

00:26:50: Und dann sagt man wenn ich das jetzt auf eine Konto lege einfach auf ein Sparbuch leg, dann habe ich genau diese zwei Dinge erreicht ja?

00:26:58: Ich kann nicht an Wert verlieren

00:27:00: und

00:27:01: mein Wert schwankt

00:27:03: nicht

00:27:03: so.

00:27:05: Was sich das aber genauer anschaut ist es so...ich glaube da haben wir jetzt mehr Bewusstsein bekommen noch vor allem in den letzten Jahren.

00:27:12: ist er

00:27:12: so,

00:27:13: dass das so nicht richtig ist zum gewissen Grad.

00:27:16: Aber wenn ich Geld am Sparkonto habe, da steht dann immer sagen wir Zehntausend Euro drauf.

00:27:22: Ja für ja wissen wir mittlerweile dass er die Inflation.

00:27:26: so ist das zwar der Betrag der

00:27:29: gleiche bleibt

00:27:30: die Zehnteusend Euro aber das was sich damit kaufen kann immer weniger wird.

00:27:35: Ja, weil wenn ich jetzt quasi in fünf Jahren über meinen letzten fünf Jahren fast zwanzig Prozent Inflation gehabt habe.

00:27:42: Das heißt ich hab zwar Zehntausend Euro auf meinem Konto aber im Wirklichkeit sind es nur mal achttausend Euro.

00:27:49: Ich habe zwanzig Prozent verloren, obwohl diese Betrag auf meinen Konto steht.

00:27:53: Das heißt wenn ich aus dem Grund nicht zusätzlich investiere weil ich sage ich möchte keinen Wertverlust das Risiko offen wert Verlust möchte ich nicht haben da hab ich einen Denkfehler drinnen weil ich habe ja selbst wenn es einfach nur so riegen las im Sicherheitsbewusstsein habe schon zwanzich Prozent fixen Verluste Und der nicht einmal eine Schwankung ist, sondern das ist einfach dann weg.

00:28:18: Aber das

00:28:18: heißt man müsste eigentlich alle jenen die sagen aber ich bin einfach vom Typ so Ich möchte keineswegs irgendetwas haben wo auf meinem Konto weniger erscheint auch wenn ich weiß der Wert ist weniger dass man dann sagt aber da muss man eigentlich seine Sparquote schon deutlich erhöhen weil wenn man weiß okay ich werde niemals in Sachwerte investieren, sage ich mal.

00:28:43: Da muss man dann schon bei seinen Geldwerten eigentlich schauen dass man da mehr macht.

00:28:48: also Punkt eins was wir mitgeben können an dieser Stelle ist das es Toll ist ein Sparkonto zu haben, das es wichtig ist einen Sparkonto.

00:28:58: aber eine Bewusstsein zu haben nur weil da Zehntausend Euro stehen heißt dass nicht dass ich mir in fünf Jahren genauso viel leisten kann mit diesen Zehnteusend Euro wie heute.

00:29:08: Beziehungsweise in zwanzig Jahren kann ich mich wirklich nun mal im Bruchteil leisten.

00:29:11: Das heisst wenn es um das Verlustrisiko geht nämlich meiner Kaufkraft habe hohen Sicherheit, wenn ich das einfach nur am Konto habe.

00:29:23: Und da sind wir die erste Erkenntnis wo?

00:29:26: Es ist ja dann die Frage dass er so oder so bin ich in einer Risikosituation wie mindere ich jetzt mein Risiko?

00:29:33: Ja, beziehungsweise wie kann ich jetzt schaffen das?

00:29:36: trotzdem dass sich meine Reserve die ich habe ihren Wert erhalten und idealer Weise sogar ein bisschen mehr werden.

00:29:43: Und das bedeutet muss zumindest einen Teil von den Reserven die ich hab in Werten drin haben die über die Zeit zumindest diese Inflation ausgleichen Und das ist dann allbekannt, welche das sind.

00:29:58: Aber da muss ich mir wieder deren Beschaffenheit zu tun.

00:30:01: Das ist ein anderer Thema.

00:30:02: Aber

00:30:02: das können wir uns ja ein bisschen ansehen.

00:30:04: Weil ich muss mal in dieser Stelle sagen, dass wir in diesem Podcast eben keine Empfehlungen abgeben können.

00:30:11: Weil jeder Mensch hat eine andere Realität.

00:30:14: Jeder Mensch, der es sich auch beschrieben hat einen anderen Sicherheitsempfinden, hat einer anderen Risikoappetit nennen wird, das in unserer Branche und deswegen versuchen wir jetzt möglichst... Allgemein Prinzipien zu teilen, aber von denen man vielleicht für sich selber was ableiten kann oder eben nachher mit jemanden anderen darüber reflektieren und besprechen kann.

00:30:35: In dem Sinne wenn jetzt jemand sagt das ist völlig legitim und deswegen sollen wir ja immer diese.

00:30:42: Diese Risikoeinschätzung und Risikoappetit, wie man das nennt ist höchst individuell.

00:30:47: Und es kann keiner einem vorgeben.

00:30:49: Ja?

00:30:49: Und dazu brauche ich auch keine besonderen Fachkenntnisse.

00:30:52: Sondern ich muss selber mich selbst kennen!

00:30:55: Und da ist es so... Es gibt Menschen die sagen Ich hab schon verstanden was ihr sagt.

00:30:59: Es gibt die Inflation.

00:31:00: Das frisst mir den Wert weg Aber ich schaffe das einfach nicht.

00:31:04: auf ein Konto zu schauen oder auf eine Depot zu schauen wo einmal Zehntausend steht Einmal achttausend steht einmal dreizehntausend stehen Diese Sicherheit der Zahlen auf mein Konto, dann kann man wirklich nur empfehlen und sagen, da macht nichts anderes.

00:31:18: Weil du brauchst auch ... Du musst ja glücklich sein und ein gut schlafen können am Abend!

00:31:23: Und wenn dir das einfach mental wirklich heavy ist?

00:31:27: dann ist besser, man macht es nicht und findet andere Wege mehr Einkommen und andere Dinge.

00:31:32: Und dass man das kompensiert also deswegen so wie du sagst diese Dinge die wir jetzt besprechen ist nicht so ein Freifahrtsschein oder ein Schein wo man sagt jeder muss es so machen und das ist der Weg weil das stimmt einfach nicht.

00:31:44: Aber weißt Du was ich jetzt schon mehr nachdenke?

00:31:47: Ich finde es interessant dass zum Beispiel unsere große Elterngeneration sag ich mal Entwicklung, die wir durchgemacht haben so als Menschheitsreicher.

00:32:00: War es doch zu unserer Großeltern-Generation war's eigentlich durchaus üblich dass man Geldwerte hatte aber das man auch Sachwerte hat.

00:32:09: also der Bewerb von uns hat zum Beispiel nicht irgendwann mal von seiner Großmutter vielleicht eine kleine Goldmünze bekommen.

00:32:15: und da gibt es ja ganz viele Beifspiele die man nachlesen kann wo man sagt naja wenn jemand zum Beispiel eine Unze gold bekommen hat wenn man jetzt zurückblickt, sicher eine sehr sinnvolle Entscheidung der Großmutter war.

00:32:31: Was zum Beispiel den den Wertverlust betrifft.

00:32:34: Dass das trotzdem ein kleiner Wertspeicher ist, der natürlich auch Schwankungen unterliegt weil wir wissen alle dass Gold dem US-Dollar ist.

00:32:43: Das heißt man hat ein Währungsrisiko mit Euro.

00:32:46: aber ich finde es so spannend, dass eigentlich unsere Großeltern Generation haben schon eine gewisse, haben schon manche Prinzipien eigentlich schon ganz gut Erkannt gehabt, obwohl es vielleicht weniger Informationen gab als jetzt bei uns in diesem Internet-Zeit.

00:33:02: Ich weiß

00:33:03: sie aber am eigenen Lab live was verspürt haben weil wir sind eine ganz besondere Situation im letzten fünf Jahr oder seit Corona weglässt.

00:33:11: Sie über eine Generation die zwanzig Jahre lang keine nennenswerte Inflation gespürtt hat Diese Schleicheninflation, dass jedes Jahr halt ein, zwei Prozent wegkommt.

00:33:20: Das ist ja auch eigentlich erwahnsinn langfristig sein.

00:33:22: Trotzdem macht's wanns gehören oder länger... ...ist die Hälfte deines Geldwertes weg.

00:33:26: aber das spürt mir nicht so!

00:33:27: Aber ich glaube Generationen davor Die haben so richtig Inflation gespürt.

00:33:33: So wie jetzt ein bisschen mehr, deswegen reden wir auch mehr jetzt drüber oder bin ein weniger jahrefandes Prozent, dreißig Prozent, vierzig Prozent deines Wertes weg ist ging gar nicht anders als das.

00:33:43: die dann in Gold investieren in der Regel.

00:33:46: Oder wissen Sie müssen wenn sie überhaupt mehr haben aber die meisten haben ja gar nicht mehr das jetzt in Immobilien gehen.

00:33:50: Aber alleine dass mit dem gold einfach dieser Sachwert ist deswegen gelernt weil es ist erlebt haben und wir haben jetzt die Kombination in unserer Generation Katas A keine nennen Wertinflation, dass es ein richtig spürbar ist.

00:34:03: Und B was auch noch mal dazu kommt ist das wir schon auch quasi unser Sozialstaat da nimmt jetzt wieder ab die Möglichkeiten der hat aber im Vergleich zur Vorgeneration hat so viel abgefedert, dass man auch ein gewisses Grundvertrauen gehabt hat, das schon gut geht und wir haben von unseren Großeltern gesehen ohne jetzt in den Details zu schauen hier zum Schluss ist ja auch alles gut gewesen Ja, und man sieht ja nicht so genau welche Schritte sie alle gemacht haben.

00:34:30: Dass es gut war dass sie in Sachwerte teilweise investiert haben das sie eine gewisse Sparquote gehabt haben weil ihr eigentlich dazu da

00:34:37: dass Sie dann

00:34:39: eigentlich ein gutes Leben führen können und sogar was weitergeben können.

00:34:41: Und ich glaube da das ist dann auch quasi nicht fair gegenüber dieser Generation zu sagen hey wir umsetzen so Weil Es ist doch eine besondere Konstellation in der wir waren Das sich aber jetzt ein bisschen dreht und deswegen reden wir wahrscheinlich viel mehr darüber.

00:34:57: Damit sind wir am Ende von Teil eins unseres Gesprächs angekommen.

00:35:01: Wir haben darüber gesprochen, warum Vorsorge nicht nur ein Finanzthema ist sondern ein Stück Selbstbestimmung und warum es sich lohnt früh Bewusstsein dafür zu entwickeln für Sparpotenziale, für langfristiges Denken und Entscheidungen die uns später Freiheit geben!

00:35:17: Ein Podcast zum Innerhalten zuhören um bewussten Nachdenken über Geld Wohlstand und das was im Leben wirklich trägt.

00:35:24: Ich freue mich schon sehr auf unsere nächste Folge.

00:35:36: Die Bank übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen.

00:36:04: Die besprochenen Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen und unverbindlichen Information.

00:36:09: Dieser Podcast stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf- oder Verkauf von physischen Gold- und Finanzprodukten dar.

00:36:17: Jede Investition birgt Risiken bis hin zum Totalverlust.

00:36:21: Vergangener Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance.

00:36:26: Wir übernehmen daher keine Haftung für Entscheidungen, die Sie basierend auf diesem Podcast treffen.

00:36:31: Dieser Podcast kann eine individuelle auf die persönlichen Verhältnisse des Hörers zugeknitterne Beratung durch einen qualifizierten Vermögensberater nicht ersetzen!

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